Posts Tagged ‘Bizarres im öffentlichen Raum’

09.03.2012 von Jakob Hein
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Vorsicht, Frühling

von Jakob Hein

Gutes Wetter bringt ja viele Leute auf die Straße. Aber aufgepasst! Es gibt freundliche Gentleman-Bäume mit besten Manieren, auch “High trees” genannt. Aber die “Low trees” mit ihren rüpelhaften Verhaltensweisen und den vielen Schimpfwörtern, vor denen kann man sich nicht genug in Acht nehmen. Stichwort “ausschlagen”.

12.01.2012 von Jakob Hein
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Augen auf im WSV!

von Jakob Hein

Also früher gab es ja nur normale Schuhe und im Winter zog man sich Stiefl an. Die waren für Männer und Frauen gleichermaßen unbequem, von der ARmee entlehnte Funktionsbekleidung, niemand konnte das Ende des Schnees abwarten, denn die unbequemen Dinger zog man nicht freiwillig an und aus zog man sie nicht gern selbst, es gab sogar “Stiefelknechte” zu kaufen: Holzbohlen mit einer Aussparung, in die man seine Stiefelhacken pressen konnte, um die verdammten Dinger vom Fuß zu bekommen. Dann ging es weiter zu den Mokassins, bis man endlich Sandalen anziehen konnte, natürlicher Fußkomfort, im Frühling gern auch noch mit Socke, im Sommer ohne.

Heute kennt sich ja kein Mensch mehr aus mit den Outdoor- und Backpacker- und Walking- und so weitering- Schuhen. Aber reduzierte Stiefel, dazu hat man damals Halbschuhe gesagt.

03.01.2012 von Jakob Hein
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Geschichten von einem von Hannover 2000 Lichtjahre entfernten Punkt im Raum-Zeit-Kontinuum

von Jakob Hein

Vorbildlich: Wenn man schon Nachrichten am "Institut für Erziehungswissenschaften" hinterlässt, dann doch bitte Nachrichten der Hoffnung, das entspricht der Würde des Amtes und des Menschen im Allgemeinen

In einem Land, in dem nun wirklich nicht alles gut war, da trug es sich zu, dass es nicht für jeden Bewohner einen eigenen Stasi-Spitzel gab, obwohl es das gewesen wäre, was sich die Staatsführung gewünscht hätte – natürlich nur zum Besten der Bürger, das ist klar – und weil die elektronischen Möglichkeiten damals einfach noch nicht so weit waren und die hohen Herren niemals nicht geglaubt hätten, dass die Leute, wenn man ihnen Computer in die Wohnung stellt, diese nutzen, um wie wild der Weltöffentlichkeit persönliche Informationen über sich selbst zur Verfügung zu stellen – ich meine, die hohen Herren wollten ja schon ihren Bürgern keine Kopierer geben, damit die Bürger damit keine kecken “Zeitschriften” zusammenkopieren in einer Qualität, in… weiter lesen

02.06.2011 von Jakob Hein
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Verwirrende Symbolik im öffentlichen Raum

von Jakob Hein

Spannend diese Straßenzeichnung in Szczecin (Westpolen). Soll das  nun heißen, dass hier Rollstuhlfahrer parken dürfen oder nicht, fragte sich Herrmann G., Rentner aus Westerkappeln. Noch spannender fand er allerdings den Lösungsansatz des tschechischen Botschafters in Österreich Herrn Koukal für das Problem des schlechten Ansehens von Tschechen in der Republik Österreich:  “Immer mehr Leute vom Balkan wandern nach Österreich ein, die vermehrt Kriminalität mitbringen. Daher betrachtend die Österreicher uns Tschechen nicht mehr so sehr als kriminelles Volk.”

Prima, prima, dachte Herrmann G. Aber was könnte man dann tun, um das Ansehen des Balkans in Österreich wieder aufzupolieren? Kriminelle Afrikaner? Mordlustige Asiaten? Es würde sich schon eine Lösung ergeben.

20.05.2011 von Jakob Hein
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Neue Zeichen

von Jakob Hein

Was Horst-Peter A. (52) nie richtig verstanden hatte, war, warum Christen am Freitag immer Fisch aßen, obwohl doch der Fisch das Symbol für den Sohn ihres Gottes war, wenn nicht gar das bekannteste Akrostichon der Welt (Iesùs Christòs Theòu Yiòs Sotèr = Ichthyos = Fisch (griech.)) und dieser Sohn der Legende nach an einem Freitag das Zeitliche gesegnet hatte (zunächst). War das nicht eine Art symbolischer Kannbalismus? Und was bedeutete das neue Zeichen auf seinem LKW? “Unter dem verdorrten Baum springt ein Fisch rückwärts aus dem Wasser”? Oder symbolisierte der Fisch wieder Jesus und das Schild sollte auf die Bedrohung des Christentums durch andere Religionen hinweisen (schwarze Flüssigkeit = Öl = Islam?, verdorrter Baum = Lebensbaum = Judaismus?,  Raute = Scientology?)?

A. würde Agnostiker bleiben, dieses ganze Religionszeug war ihm einfach zu anstregend.

11.05.2011 von Jakob Hein
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Detailplanung

von Jakob Hein

Klar, als es hinterher die Zeitungen druckten, las sich alles ganz einfach. Aber was der zukünftige Parteivorsitzende wirklich geleistet hatte, konnte man ansatzweise an diesem Entwurf erkennen, den die Reinigungsfachkraft Anneliese P. vor dem Papierkorb retten konnte. Er hätte ja allzu gern guteLeute genommen und auch schon viele Gedanken entwickelt, aber als ihm seine Berater eröffneten, dass er nur FDP-Mitglieder nehmen durfte, musste er doch noch einmal radikal umdenken.

06.05.2011 von Jakob Hein
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Öffentlicher Raum

von Jakob Hein

Bodo, Sibylle, Jens und Aysen vom Team Beschaffung / Material 2 B der Bundesdruckerei waren wirklich eine tolle Truppe. Nicht einverstanden waren sie aber damit, dass ihr Teamleiter Sven (nicht im Bild) ihre Albereien von der feucht-fröhlichen Weinachtsfeier 2009 in der Erlebniskneipe einfach für das Plakat “Ihr neuer Reisepass” verwandt hatte, ohne das mit ihnen abzusprechen.

28.04.2011 von Jakob Hein
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Aus der Welt der Wissenschaft

von Jakob Hein

Klar ist es wichtig, sich und seinem Körper viel zuzutrauen. Und es stimmt schon, eine Blinddarmentfernung ist einer der weniger spektakulären Eingriffe. Dennoch sollte man auch einfache Operationen lieber von einem erfahrenen Chirurgen durchführen lassen.

27.04.2011 von Jakob Hein
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Verkehrsschilder für ungewöhnliche Lagen

von Jakob Hein

Dr. Wiedmann war wirklich ein großartiger Arzt, da waren sich alle in Bzuffenhausen einig. Er hatte schon schwere Hypertoniker erfolgreich  eingestellt und seine Behandlung von diabetischen Fußleiden war legendär. Da sahen es ihm die Bewohner des kleinen Städtchens gern nach, dass er etwas beleibter war und zur erleichterten Fortbewegung Räder unten dran hatte. Aber was war das für ein Getöse, wenn Dr. Wiedmann morgens aus seinem Haus ausparkte! Da versammelten sich die Schulkinder und schauten begeistert, wie sich der Arzt ächzend aus seiner Ausfahrt manövrierte, bevor er seine Patientenbesuche begann.

26.04.2011 von Jakob Hein
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Riesen-Glück

von Jakob Hein

Puh, da hatte Rübezahl (Riese, 281) aber wirklich noch einmal Glück gehabt: Just in dem Moment, als ihm die Sohle vom Schuh zu fallen drohte und er sich gerade fragte, wie er das Ding zu einem Schuster bekommen sollte, da er doch nicht über ein Ersatzpaar verfügte (zu teuer und die Art von Handarbeit macht ja heute keiner mehr so wie damals) und andererseits nicht den bereits defekten Schuh noch mehr durch Benutzung zerstören wollte, ihm letztendlich also kaum etwas anderes übrig geblieben wäre, als auf einem Bein durch die Berge zu hüpfen, was sicherlich dem anderen Schuh auch nicht gerade gut bekommen wäre und nebenbei womöglich Erdbeben ausgelöst hätte, was ja die Menschen auch nicht gerade so toll finden, also in dem Moment kam gerade das Auto der “Bergsporthütte” vorbei, der Fahrer machte auch nicht viel Umstände, lud den defekten Schuh aufs Dach (weil er nicht in den… weiter lesen