Posts Tagged ‘Bundespräsident’

16.06.2013 von Jakob Hein
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Wenn es mir einmal sehr, sehr gut geht, würde ich einen Kurzbesuch von ihm vielleicht verkraften

von Jakob Hein

Setzen Sie das bitte auf, ist sicherer

Gauck spricht Hochwasseropfern Mut zu.” “Gaucks Lebensgefährtin Daniela Schadt versucht, wenigstens etwas zu trösten. Einen Blumenstrauß mit Pfingstrosen, wie sie jetzt eigentlich auch in den überschwemmten Gärten in Halle blühen sollten, hat sie mitgebracht.” “Der Bundespräsident sprach auch mit Einsatzkräften von THW und Bundeswehr.” “Und dann gab es noch ein Bier dazu’, sagt Gauck.” “Bundespräsident Joachim Gauck besuchte am Sonntag, den 9.6.2013, die von der Flut betroffene Stadt Meißen. Da keine zusätzlichen Kräfte zur sanitätsdienstlichen Absicherung des Besuchs verfügbar waren, übernahm kurzerhand ein Team des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) diese Aufgabe.” “Bundespräsident Joachim Gauck ist die tiefe Betroffenheit anzusehen.” “Am Straßenrand erspähte Gauck eine Oma, die zu ihm aufsah. Und gleich sprach er mit ihr in diesem, seinem Weihnachtsansprachen-Optimismus: ‘Sie sehen nicht so aus, als wären Sie entmutigt!’”

Ganz ehrlich: Haben die Menschen in den betroffenen Regionen… weiter lesen

14.06.2012 von Jakob Hein
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Nachrichten vom Niedergang der politischen Karikatur XXVI – Wo bleibt die Gauck-Behörde für Karikaturen?

von Jakob Hein

Der bodenständige Bundespräsident hat über die Bundeswehr geredet. Man muss mit dem, was er gesagt hat, nicht einverstanden sein, aber die Debatte hat ihren Wert. Denn die Realität der Bundeswehr in Krisengebieten ist sicher von größerer Wichtigkeit als die Baufinanzierung seines Vorgängers oder sogar die Stürmerfrage der Nationalelf. Doch der “Süddeutschen Zeitung” ist es wieder gelungen, unter Tausenden Karikaturen eine auszuwählen, die nicht nur nichts erhellt, nichts zuspitzt und nichts verdeutlicht an der von Gauck angestoßenen Debatte, sondern die zudem auch noch merkwürdig reaktionärer als alles ist, was man Gauck auch bei schlechtestem Willen zuschreiben kann. Denn natürlich hat er von “Freiheit” und “Verantwortung” und dann noch irgendwas über “Glück” und sicher auch über “unser Land” und so gesagt. Aber was soll es bitte bedeuten, dass Gauck in einem riesigen Ballon “Freiheit” schwebt und unten eine Fliegerbombe “Verantwortung” unsachgemäß an seinem Korb befestigt hat? Kann der Ballon erst dann richtig… weiter lesen

26.02.2012 von Jakob Hein
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Flexible Demokratievorstellungen

von Jakob Hein

Vielleicht auch ganz geeignet: Gesuchter Mann

In Artikel 54 des Grundgesetzes ist folgendes geregelt: “Der Bundespräsident wird ohne Aussprache von der Bundesversammlung gewählt. Wählbar ist jeder Deutsche, der das Wahlrecht zum Bundestage besitzt und das vierzigste Lebensjahr vollendet hat.” Details sind geregelt im “Gesetz über die Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung”. Doch so intensiv man auch die Gesetze liest, nirgendwo findet man einen Passus, nachdem die Bundesregierung das Vorschlagsrecht für den Bundespräsidenten wahrnehmen soll oder darf. Aber Vorsicht! Klagen darf man dagegen auch nicht, dann drohen 200 Euro “Missbrauchsgebühr“.

Kritiker wenden ein, dass man sich nicht wundern dürfe, wenn der erste Mann im Staat ein Ostdeutscher werden wird und die erste Frau eine Ostdeutsche ist, dass dann auch ein ostdeutsches Wahlverständnis Raum greift. Andererseits werden anderenorts Länder von der US-Luftwaffe bombardiert, nur um das dortige Demokratieverständnis zu fördern. Sollte man da nicht besser aufpassen?

18.02.2012 von Jakob Hein
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Kein Gewürge um die Würde – Deutschland’s next Superpräsident

von Jakob Hein

 

 

Wirbelsäule aufrecht: So kann man lange sitzen

I

Beim Volk beliebt sein soll der Bundespräsident. Ein Operettenkaiser nach Wahl. Ein machtloser Oberster, den seine Untergebenen mögen. Wie könnte man das besser sicherstellen als mit dem letzten echt plebiszitären Instrument, das alle Bevölkerungsschichten berücksichtigt: Die Castingshow. Zehn Kandidaten stellen sich verschiedensten Quests und Battles. Zum Beispiel könnten die Kandidaten ein zufälliges Thema bekommen und dann dafür oder dagegen argumentieren, je nachdem, wie es gerade gefällt. Atomkraft, Ausländer, Anlageberatung, was so anliegt. Dann könnte man im Showteil Talk die Kandidaten darauf testen, wie sie sich durchsetzen können, den Fragen kritischer Journalisten ausweichen. Bei human touch käme es darauf an, älteren Leuten gekonnt die Hand zu schütteln, Babys sicher auf dem Arm zu halten oder vielleicht auch mal eine Kuh zu melken. In der Quizrunde wäre dann Wissen gefragt: Wie viele Bundesländer hat die Bundesrepublik, nenne drei Nachbarländer, mitweiter lesen

16.01.2012 von Heiko Werning
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Der Fall Wulff: Nieder mit dem Despoten!

von Heiko Werning

Als im Februar letzten Jahres der tunesische Präsident Ben Ali von seinem wütenden Volk aus dem Land gejagt wurde, löste das Schockwellen aus, die die ganze Region erschütterten. Ein Regime nach dem anderen geriet ins Wanken: erst Mubarak und  Gaddafi, und heute, ein Jahr nach dem Beginn der Aufstände: Assad und Wulff.
Wie gelähmt schien das deutsche Volk lange Zeit unter der Schreckensherrschaft des Niedersachsen, der seine Untertanen systematisch mit seiner schwiegersohnesken Ausstrahlung, seinem an ungezählten Pixi-Büchern geschärften Intellekt und seiner Rauflust, die selbst einen unter Beruhigungsmitteln stehenden Pandabären erschaudern lässt, rundum paralysierte und in tiefe Agonie trieb. Doch hinter der Fassade des leicht irren, aber im Grunde harmlosen Exzentrikers, des schillernden Paradiesvogels Christian Wulff, plünderte der Bundespräsident sein Land in nie gekannter Rücksichtslosigkeit aus und führt ein luxuriöses Lotterleben, das jeglichen Moralvorstellungen höhnt. Er hatte in den letzten Jahrzehnten nachweislich Sex mit zwei verschiedenen… weiter lesen

10.01.2012 von Jakob Hein
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Wer will schon in Bellevue wohnen? – Fragen über Wulff und Guttenberg hinaus

von Jakob Hein

Nachdem der Fall Wulff zunächst zu einem Skandal heranreifte, passiert nun das, was mit reifem Obst so passiert: Nach und nach fängt es an zu faulen und im Lauf der Zeit wird man nicht mehr wissen, ob der Gestank nachgelassen oder man sich nur an ihn gewöhnt hat. Vermutlich wird der Fall dafür sorgen, dass perspektivisch das Amt des Bundespräsidenten überhaupt abgeschafft werden kann. Diese Perspektive wird sogar dadurch, dass Wulff in seinem Schloß in zentraler Lage  noch ein paar Jahre wohnen bleibt, sogar noch wahrscheinlicher. Und man kann es ihm kaum verdenken – ein paar Minuten zum Musical am Potsdamer Platz, eigener Anlegeplatz für die Weiße Flotte, eine Schultheiß-Kneipe um die Ecke, ganz schnell zur Baumblüte nach Werder – wer würde sowas schon freiwillig aufgeben bei dem Gehalt? Und der Vorschlag, einen gigantischen politischen Stuhltanz zu veranstalten (formerly known as “Reise nach Jerusalem”), in dem Guttenberg Bundespräsident wird, Wulff… weiter lesen

08.01.2012 von Jakob Hein
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Wenn normale Menschen so miteinander Konversation trieben, gäbe es gar keine Kinder mehr

von Jakob Hein

Jeder Mensch hat seine Schwachpunkte. Hier der Bundespräsident (Modell)

Die Bundesregierung dementiert in schärfster Form über eine Nachfolge für das Bundespräsidialamt nachzudenken. Regierungssprecher Seibert: ” [Die Kanzlerin] sieht (…) keine Veranlassung, über eine Nachfolge für den Bundespräsidenten zu sprechen.”

Ja, scheiß die Wand an! Wenn die Bundesregierung tatsächlich derzeit nicht über diese Frage sprechen sollte, dann sollte über eine Nachfolge für diese Regierung gesprochen werden. Und wenn es wieder nur darum geht, dass man das sagen muss, was alle wissen, das man sagen muss, weil man sonst dadurch das man das nicht sagt, das Gegenteil von dem sagt, was man sagen musste, obwohl alle wussten, dass es nur das war, was gesagt werden musste und nicht das, was ist, dann soll sich doch bitte niemand immer wieder diese dämliche Rätselfrage über das Wunder der Politikverdrossenheit stellen.

Die Presse möchte derzeit den Bundespräsidenten absetzen, die sind schon fast beleidigt,… weiter lesen

07.01.2012 von Jakob Hein
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Innovative Zitate nicht innovativer Menschen

von Jakob Hein

Kann wahrscheinlich auch schon der Kochlehrling im 1. Lehrjahr kochen: Berliner Nationalgericht.

Wie es Christian W. W. Wulff gesagt hat: “Wem es in der Küche zu heiß ist, der darf nicht Koch werden wollen, wie es Harry S. Truman gesagt hat.”

Sollte er damit seinen ehemaligen amerikanischen Präsidenten-Kollegen (und insofern seinen zukünftigen Ex-Präsidenten-Kollegen) Truman gemeint haben, dann hat er sich das Zitat signifikant verändert gemerkt.  Truman sagte: “If you can’t stand the heat, get out of the kitchen.” Die Übersetzung hierfür ist wohl eher “Wenn Du die Hitze nicht aushältst, verlasse die Küche.” Und die Unterschiede sind schon interessant. Geblieben ist das Bild von der Hitze, die in der Küche herrscht, wir nehmen an, die Politik ist gemeint. Und beide Präsidenten sind der Meinung, dass man sich als Amtsinhaber der betreffenden Hitze aussetzen muss, obwohl man darüber nachdenken sollte, dass die Funktion eines amerikanischen Präsidenten sich… weiter lesen

03.01.2012 von Jakob Hein
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Geschichten von einem von Hannover 2000 Lichtjahre entfernten Punkt im Raum-Zeit-Kontinuum

von Jakob Hein

Vorbildlich: Wenn man schon Nachrichten am "Institut für Erziehungswissenschaften" hinterlässt, dann doch bitte Nachrichten der Hoffnung, das entspricht der Würde des Amtes und des Menschen im Allgemeinen

In einem Land, in dem nun wirklich nicht alles gut war, da trug es sich zu, dass es nicht für jeden Bewohner einen eigenen Stasi-Spitzel gab, obwohl es das gewesen wäre, was sich die Staatsführung gewünscht hätte – natürlich nur zum Besten der Bürger, das ist klar – und weil die elektronischen Möglichkeiten damals einfach noch nicht so weit waren und die hohen Herren niemals nicht geglaubt hätten, dass die Leute, wenn man ihnen Computer in die Wohnung stellt, diese nutzen, um wie wild der Weltöffentlichkeit persönliche Informationen über sich selbst zur Verfügung zu stellen – ich meine, die hohen Herren wollten ja schon ihren Bürgern keine Kopierer geben, damit die Bürger damit keine kecken “Zeitschriften” zusammenkopieren in einer Qualität, in… weiter lesen

01.07.2011 von Jakob Hein
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Schwarz-gelber Triumph auf ganzer Linie!

von Jakob Hein

Bundespräsident beim Sommerfest

Die schwarz-gelbe “Regierungskoalition” hat es geschafft! Seit heute kann sie nicht mehr vorzeitig abgesetzt werden oder sich auflösen! Denn seit heute gibt es kein gültiges Wahlgesetz in der Bundesrepublik Deutschland. Hurra! Das ist natürlich kein Grund, gleich von einer Staatskrise zu sprechen. Schließlich kam die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes über das negative Stimmgewicht im Juli 2008 vollkommen überraschend, ebenso überraschend wie die Fristsetzung zum 30. Juni 2011.

Und bloß weil die Drecks-Grünen, die blöde SPD und die bescheuertenLinken einen Entwurf zur Reform des Wahlgesetzes eingereicht haben, heißt das ja noch lange nicht, dass sich die “Regierungskoalition” um solche Nichtigkeiten wie die Grundpfeiler der Verfassung kümmert. Nach der Sommerpause will man sich mal dran machen, vielleicht. Eventuell. Außerdem, warum sollte eine Regierung auch Neuwahlen wollen? Ja, wenn ihr Außenminister entmachtet wäre,  ihr Verteidigungminister wegen Betrugs aus dem Amt gegangen… weiter lesen