Posts Tagged ‘CDU’

03.01.2012 von Jakob Hein
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Geschichten von einem von Hannover 2000 Lichtjahre entfernten Punkt im Raum-Zeit-Kontinuum

von Jakob Hein

Vorbildlich: Wenn man schon Nachrichten am "Institut für Erziehungswissenschaften" hinterlässt, dann doch bitte Nachrichten der Hoffnung, das entspricht der Würde des Amtes und des Menschen im Allgemeinen

In einem Land, in dem nun wirklich nicht alles gut war, da trug es sich zu, dass es nicht für jeden Bewohner einen eigenen Stasi-Spitzel gab, obwohl es das gewesen wäre, was sich die Staatsführung gewünscht hätte – natürlich nur zum Besten der Bürger, das ist klar – und weil die elektronischen Möglichkeiten damals einfach noch nicht so weit waren und die hohen Herren niemals nicht geglaubt hätten, dass die Leute, wenn man ihnen Computer in die Wohnung stellt, diese nutzen, um wie wild der Weltöffentlichkeit persönliche Informationen über sich selbst zur Verfügung zu stellen – ich meine, die hohen Herren wollten ja schon ihren Bürgern keine Kopierer geben, damit die Bürger damit keine kecken “Zeitschriften” zusammenkopieren in einer Qualität, in… weiter lesen

17.11.2011 von Jakob Hein
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Handwerkerweisheiten für Situationen des Lebens

von Jakob Hein

Das neue Berlin: Flippig, mondän, weltoffen, modern

Liebe Kinder, früher, vor langer, langer Zeit da waren Elektrogeräte noch reparabel. Wenn also ein Fernseher kaputt war, ein Radioapparat oder ein Küchenmixer, dann schmiss man den nicht in irgendwelche Tonnen und lief zum Elektromarkt, um sich dort den Nachfolger des Küchenmixers zu kaufen, der auch bald wieder in die Tonne finden würde. Nein, in dieser grauen Vorzeit wurden die Geräte nicht selten sogar mit Schaltplänen geliefert, aus denen schlaue Männer lesen konnten, wie die Kondensatoren, Dioden und Potenziometer miteinander verlötet waren.

War also der Apparat kaputt, packte man ihn in einen Sack oder eine Tüte und machte sich auf zum Reparaturladen. Dieser hieß immer “Elektro-Name”, wobei der Name Müller, Meier oder Schulz sein konnte. In “Elektro-Name” saß dann Herr Name, ein Mann zwischen Ende vierzig und Anfang sechzig, der einen blauen Nylonkittel und eine Halbbrille trug. Über diese Halbbrille hinweg… weiter lesen

06.09.2011 von Jakob Hein
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Problematische Wahlkampfplakate (IIX)

von Jakob Hein

Die Sozialdemokraten und die Linken nennen ihre Mitglieder ja gern “Genossinnen und Genossen”. Die Grünen und die FDP (einige Ältere werden sich vielleicht erinnern) nennen sich untereinander “Freunde”, auch wenn ihr Verhalten oft nicht dem entspricht, was man sich vom Umgang zwischen Freunden so versprechen würde. Bei den Rechten spricht man natürlich von “Kameraden”, das klingt stramm und deutsch, auch wenn es dem Lateinischen entstammt.

Bei der CDU Berlin tut man sich da offensichtlich schwerer. Aber es nun zu machen wie Klaus-Dieter Gröhler und das Wahlvolk gleich “Gestalten” zu titulieren, ist nicht sehr geschickt. “Gestalten” klingt doch sehr nach “Gesindel, Pack”. Gerade wenn man Gröhler heißt, sollte man sich um einen guten Umgangston bemühen. “Anpacken, Gestalten!” ist daher kein Motto, mit dem man einen erfolgreichen Wahlkampf bestreiten sollte.

01.09.2011 von Jakob Hein
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Problematische Wahlkampfplakate (V)

von Jakob Hein

Klar, dass das Thema brennender Autos ausgesprochen wahlkampftauglich ist. Das Thema mag vielleicht für den Gesamtverband der Deutschen Versicherungen nicht sonderlich interessant sein, aber für die Oppositionsparteien sind diese “spektakulären Einzelfälle” (HUK-Coburg) ein gefundenes Fressen. Worüber sollen sie auch sonst reden? Sich über die Schulden Berlins mockieren? So schlecht ist das Erinnerungsvermögen der Berliner dann doch nicht, dass sie da keine Erinnerungen hätten, wer einst das Fundament dieser Schulden solide gegossen hätte.

Aber was CDU-Spitzenkandidat Henkel da macht, geht nicht in Ordnung. Vielleicht gibt es jetzt 4000 weniger Polizisten und es stimmt ja, dass die Autos brennen. Aber da einen Zusammenhang herzustellen ist schon polemisch. Die ehemaligen Polizisten waren doch zum Großteil vereidigte Beamte, Staatsdiener, Ordnungshüter, Familienväter. Und klar, Arbeitslosigkeit ist schrecklich, aber dass die arbeitslosen Polizisten jetzt mit diesen Brandanschlägen zu tun haben sollen, ist nicht ganz fair. Schon gar nicht alle 4140. Klar gibt es schwarze Schafe,… weiter lesen

21.07.2011 von Jakob Hein
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Problematische Wahlkampfplakate (I)

von Jakob Hein

Gibt es irgendeinen, der auf die Frage dieses Plakates nicht die spontane Antwort:  “Der Typ auf dem Plakat da!” gegeben hätte? Ich meine, irgendeinen? Kollege Werning hat gestern den Namen des Menschen hier preisgegeben (s.u.), der mit diesem Plakat die “100 wichtigsten Probleme und 76 Ergänzungsprobleme” Berlins gesammelt hat. Hoffentlich veröffentlicht die LINKE auch noch Fotos von den Müllschluckern, für die sie gekämpft haben.

20.07.2011 von Heiko Werning
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Eine mit Plastik überdeckte Brache – der Berliner Wahlkampf hat begonnen!

von Heiko Werning

Berlin liegt in Trümmern. Das Übliche ja sowieso – Arbeitslosigkeit, Bankrott, Ausländer, Hundehaufen –, aber es ist alles noch viel schlimmer:  „Schulleiter mutieren zu Verwaltungsbeamten“, „Leistungsdruck schon in der 3. Klasse“, „Orchideenfächer werden ignoriert“, „Gerade in zentral gelegenen Gebieten gibt es zu wenig Parkplätze“, „Taxichaos am Hauptbahnhof“, „Ödnis am Alex“, „Multiresistente Krankenhauskeime“, „Berliner Schüler lernen fast nichts über das Unrechtsregime der DDR“, „Der nächste Winter kommt bestimmt, Berlin ist immer noch nicht vorbereitet“, und, falls noch jemand Zweifel hat: „Unbekannt und dennoch überfordert: die einheitliche 115-Nummer für die Verwaltung“.

Es ist ein Wunder, dass überhaupt noch Leben möglich ist in der Hauptstadt. Wenn man es denn Leben nennen möchte.

Dieser deprimierende Befund kommt von niemand anders als der Berliner CDU, die in einer bemerkenswerten Fleißarbeit die „100 wichtigsten Probleme“ der Stadt nebst 76 „Ergänzungsproblemen“ zusammengetragen hat. Nein, mangelnde Detailliebe kann man den Hauptstadtchristdemokraten nicht vorwerfen:… weiter lesen

01.07.2011 von Jakob Hein
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Schwarz-gelber Triumph auf ganzer Linie!

von Jakob Hein

Bundespräsident beim Sommerfest

Die schwarz-gelbe “Regierungskoalition” hat es geschafft! Seit heute kann sie nicht mehr vorzeitig abgesetzt werden oder sich auflösen! Denn seit heute gibt es kein gültiges Wahlgesetz in der Bundesrepublik Deutschland. Hurra! Das ist natürlich kein Grund, gleich von einer Staatskrise zu sprechen. Schließlich kam die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes über das negative Stimmgewicht im Juli 2008 vollkommen überraschend, ebenso überraschend wie die Fristsetzung zum 30. Juni 2011.

Und bloß weil die Drecks-Grünen, die blöde SPD und die bescheuertenLinken einen Entwurf zur Reform des Wahlgesetzes eingereicht haben, heißt das ja noch lange nicht, dass sich die “Regierungskoalition” um solche Nichtigkeiten wie die Grundpfeiler der Verfassung kümmert. Nach der Sommerpause will man sich mal dran machen, vielleicht. Eventuell. Außerdem, warum sollte eine Regierung auch Neuwahlen wollen? Ja, wenn ihr Außenminister entmachtet wäre,  ihr Verteidigungminister wegen Betrugs aus dem Amt gegangen… weiter lesen

26.06.2011 von Jakob Hein
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Früher hätte man so etwas eine normale Debatte genannt

von Jakob Hein

Aller Ausstieg ist schwer

Die Grünen und ihre Parteitage gehören ja bestimmt zu den schwerer erträglichen Dingen auf dieser Welt, weil die Machtansprüche nicht offen bekundet werden dürfen, sondern hinter einer dünnen Maske aus political correctness unzureichend versteckt werden. Aber die Berichterstattung über den gestrigen Sonderparteitag zum Atomausstieg weckt wirklich solidarische Gefühle. Die “Zeit” spricht von einer “Redeschlacht” die da stattgefunden habe, der “Focus” von einer “Zerreißprobe“,  der “Stern” schreibt von “Grüne im Dilemma – heftige Kontroverse zum Atomausstieg“. Aber zum Glück, so kann man lesen, hat die Vernunft dann trotzdem noch gesiegt und “Grün sagt Ja zum schwarz-gelben Atomausstieg“.

Was für eine Zeit, in der es schon als “Zerreißprobe” gilt, wenn eine politische Partei ausführlich und mit offenem Ausgang im Rahmen eines Parteitags über eine richtungsweisende politische Entscheidung diskutiert? Viel entscheidender als die Frage, ob die Grünen wieder zurück zu ihrem alten Ausstiegsmodell… weiter lesen

03.05.2011 von Jakob Hein
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Coole, geradezu eiskalte Christen

von Jakob Hein

Eine angenehme Überraschung, dass die Christen offensichtlich auch locker und entspannt mit dem Tod umgehen könnne. Bundeskanzlerin und Pastorentochter Angela Merkel (CDU) lässt sich mit dem Satz zitieren: ” Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, bin Laden zu töten.” Das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Bundespräsident und Ex-Messdiener Christian Wulff  (CDU) sagt:  “Ich halte die Ausschaltung von Osama bin Laden für einen unschätzbaren Erfolg im weltweiten gemeinsamen Kampf gegen den menschenverachtenden Terrorismus.”  und Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sagt schlicht: “Bei mir war es auf jeden Fall ein Gefühl der Freude”.

Ist das Christentum 2.0? Dürfen wir jetzt auch Sachen klauen, die wir echt schön finden oder unsere Ehefrau betrügen, weil wir es echt nötig hatten? Super, danke!

Niemals hätte bin Laden ahnen können, wie umfassend sein Sieg über das christliche Abendland ausfallen würde.

02.04.2011 von Jakob Hein
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Einwurf

von Jakob Hein

Liebe CDU und FDP,

es ist absolut verständlich, dass ihr Euch in die Meinung trollt,  die Landtagswahlen wären “in Japan entschieden worden“. Aber wärt Ihr nicht als gewählte deutsche Politiker in der Pflicht gewesen, den Einfluss Japans auf die deutsche Atompolitik zurückzudrängen? Warum konntet ihr nicht verhindern, dass ein fernes asiatisches Land hier im christlich-abendländischen Deutschland eine offensichtlich vollkommen verfehlte Atompolitik fährt? Was ist das Nächste? Wird unsere Steuerpolitik demnächst in Pjönjang gemacht, die Bildungspolitik in Ulan-Bator?

Wir bitten um mehr Kampfbereitschaft und Stellungnahme.