Posts Tagged ‘Islamfeindlichkeit’

16.04.2012 von Heiko Werning
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Der Terror erreicht Deutschland

von Heiko Werning

Jahrelang haben sie uns davor gewarnt, und wir haben uns darüber lustig gemacht, wollten die Gefahr nicht wahrhaben, waren blind in unserer Ignoranz. Und plötzlich schlagen sie zu, eiskalt, aus dem Hinterhalt. Jetzt ist er also unvermittelt da, der islamistische Terror: In unseren Fußgängerzonen wird der Koran verteilt!

Ist es also wieder soweit? Werden mitten in Deutschland wieder Bücher – verschenkt?

24.08.2011 von Jakob Hein
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Problematische Wahlkampfplakate (IV)

von Jakob Hein

Nach wem greift der Handschuh?

Berlin ist eine Stadt der polyvalenten Intoleranz. Die Berliner finden außer ihrem Nachbarn von gegenüber irgendwie alle dämlich, was aber im Ergebnis von Toleranz kaum nicht mehr zu unterscheiden ist. Man findet Vegetarier genauso blöd wie Griller, Busfahrer so blöd wie Radfahrer, Schnösel so blöd wie Arme und Araber so blöd wie Schwaben. Das Klima in der Stadt ist insgesamt entspannt und gegenseitig desinteressiert.

Schwierig in einem Wahlkampf für Oppositionsparteien, wenn es nichts gibt, was das Volk erregt. Da versucht man eben verbrannte Autos zu zeigen oder nennt eben Berlin mal schnell die “Hauptstadt der Angst”. Und tatsächlich, der vermummte Mann mit dem Lederhandschuh sieht nicht gerade nett aus. Aber was will uns pro-deutschland mit ihm sagen? Pro Deutschland ist ja die Partei, die  uns vorschlagen wollte:  “Wählen gehen für Thilos Thesen”, was das Landgericht Berlin ihr aber nun untersagt hat. Doch ist… weiter lesen

12.08.2011 von Heiko Werning
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Broders Bastelbücher

von Heiko Werning

Wenn, sagen wir, ein heutiger, topaktueller Nazi mit der Mauser seines Großvaters in eine Synagoge ginge, um dort so viele Menschen zu erwischen, wie er kriegen kann, dann wäre es sicher nicht unberechtigt, von einem Verrückten zu sprechen, einem durchgeknallten, ja, vielleicht auch: Einzeltäter. Trotzdem würde die Überraschung sich in Grenzen halten, wenn die Eingebung, einen Schwung Juden zu töten, nicht einfach mal nur so in seinem, nennen wir es der Einfachheit halber mal: Kopf plötzlich erschienen wäre, sondern wenn sich hinterher herausstellte, dass der Mann vorher jahrelang allerlei Werturteile über das Judentum gelesen hat, die dieses nicht unbedingt im günstigsten Licht erscheinen ließen. Wäre immerhin möglich.

Täte ein zottelbärtiger Islamerer dasselbe, wäre auch hier vermutlich rasch ein Literaturverzeichnis aufzufinden, das eine gewisse Nähe aufzeigt zur antisemitischen Traditionslinie von Mufti Mohammed bis zu Ayatollah Ahmadidingsda oder wer auch immer das ewig gleiche Lied vom bösen… weiter lesen

01.08.2011 von Jakob Hein
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Liebe Dagmar Reim,

von Jakob Hein

Keine Art, einen verdienten ehemaligen Senator zu bezeichnen

der RBB hat bestimmt Recht und Frau Balci hat mindestens die Regeln des journalistischen Anstands, vielleicht sogar den Vertrag mit dem RBB verletzt, indem sie schon mal für “Aspekte” mit Thilo Sarrazin durch Kreuzberg gelaufen ist.

Aber: Zeigen Sie doch den Film trotzdem, bevor irgendwelche Mythen entstehen, wie wunderbar dieser Film vielleicht ist, wie unterdrückt und ausgenutzt Frau Balci ist und der gleichen Verschwörungstheoretisches mehr. Zwar ist die Exklusivität verletzt, aber durch die jetzige Hysterie wird dem Film trotzdem die gewünschte Aufmerksamkeit zuteil.

Wir haben an dieser Stelle schon referiert, wie stark sich der mediale Hype um Herrn S.s Auftritte und die abgebildete Wirklichkeit unterscheiden können. So lange kein Attest für ihn vorgelegt wird, darf Herr Sarrazin sich durch Hilfe seiner Äußerungen doch selbst bloßstellen, nehmen Sie ihm nicht diese Möglichkeit.

29.07.2011 von Jakob Hein
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Islamkritiker enthüllen: Moslems und Linke schuld an Oslo

von Jakob Hein

Wenn Sie glauben, dass hinter der Bluttat von Oslo in Wirklichkeit Muslime und europäische Linke stehen, wenn Sie glauben, dass Anders Breiviks Manifest inhaltlich vollkommen in Ordnung ist, wenn Sie der Meinung sind, dass die ermordeten Norweger nicht gerade unschuldig an der Tat sind und dass hinter den Anschlägen in Wahrheit eine Verschwörung steht, mit dem Ziel, ganz Europa zu islamisieren und die Kritiker dessen durch die Straßen zu hetzen, dann vertreten Sie keine abwegige Außenseiterposition, sondern sind herzlich willkommen im Kreis Ihrer “islamkritischen Freunde” von “Welt”, “Politically Incorrect” und “Achse des Guten”.

Glauben Sie nicht? Dann jetzt gut festhalten:

In der “Achse des Guten” stellt Bernd Zeller erstmal fest, dass man gewissermaßen zugibt, der Terror von Al-Quaida habe mit dem Islam zu tun, wenn man denkt, dass Breiviks Tat mit seiner Ideologie zu tun habe:

“deshalb bleibt das Verständnis solcher Aussagen wie „Dieweiter lesen

28.07.2011 von Jakob Hein
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Wer ist Schuld an Anders Breivik?

von Jakob Hein

Nach dem norwegischen Massaker war zunächst allerorten die Vermutung, dass natürlich wieder islamistische Terroristen zugeschlagen hätten. Als sich herausstellte, dass der Terrorist sich auf Islamfeindlichkeit und den Kampf gegen das Gutmenschentum berief, wurde Kritik gegen die Stimmen laut, auf die sich Breivik offensichtlich zu berufen scheint. Der Antiislamismus von Autoren wie Geert Wilders, Thilo Sarrazin und Blogs wie „Politically Incorrect“ sowie „Achse des Guten“ wird in Beziehung zu der Bluttat von Breivik gesetzt , der diese Beziehung für sich selbst in Anspruch nimmt. Alan Posener führt aus: „Ideen haben Konsequenzen. Worte haben Folgen.“

Verständlicherweise wehren sich die angesprochenen Publizisten gegen diese Vorwürfe. So schreibt der Schriftsteller Richard Wagner :

In unserer permissiven Gesellschaft gibt es nicht wenige junge Männer, die nach der großen Aufgabe suchen. Die einen wollen das Abendland retten, die anderen wollen es zerstören, kommt es aber bei ihrem Tun nicht aufs Gleiche heraus?… weiter lesen

26.07.2011 von Heiko Werning
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Thilo, geh doch nach Oslo

von Heiko Werning

Kreuzberg ist auch nicht mehr, was es mal war. Wenn man sich den umstrittenen Beitrag des ZDF-Magazins „Aspekte“ anschaut, ist es geradezu rührend: Im Wesentlichen scheint die Anbieter und Besucher des „Türkenmarktes“ am Maybachufer trotz des medialen Aufgebots der prominente Besuch von Thilo Sarrazin kaum zu interessieren, einige bemühen sich nach expliziter Ansprache, ihre Verärgerung durchaus argumentativ darzulegen, um sich von Sarrazin mit dem immergleichen „Das habe ich nie gesagt“ oder „Haben Sie mein Buch überhaupt gelesen?“ abbügeln zu lassen. Exemplarisch folgender Dialog:


Türke: Was wollen Sie denn ändern? Die Ausländer bemühen sich doch schon. Haben Sie mal gesehen, wie viele Deutsche betteln? Haben Sie hier einen Ausländer betteln sehen?

Sarrazin: Es geht doch nicht um Ausländer. Ich habe übrigens nie von Ausländern gesprochen.

Zuhörender Pole: Sarrazin hat recht. Ich bin ja selber Pole.

Türke: Aber allgemein. Araber oder Türke, Polen

Sarrazin: Polen sind anders als Türken und… weiter lesen