Posts Tagged ‘komische Schilder’

14.02.2013 von Jakob Hein
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Dinge, deren Einführung auf dem englischsprachigen Markt zumindest immer von einem kleinen Lächeln begleitet werden wird

von Jakob Hein

Kinderfahrrad, Deutschland, Wülfrath

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bundesbildungsministerin, Merseburg, Deutschland

Isotonisches Erfrischungsgetränk, Otsuka Pharma, Japan

03.02.2013 von Jakob Hein
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Kurze, völlig unwichtige Zwischenfrage

von Jakob Hein

Angenommen, es steht einem der Sinn nach dieser leckeren Brotspezialität mit Rucola und Parmesan am Berliner Hauptbahnhof (wo die Werbung prangte). Wie sagt man dann? “Bitte eine Fick-elle.” oder “Ich hätte gern eine Fi-sell” oder “Ich bekomme eine Fi-tschele”?

Wahrscheinlich werden die meisten sagen: “Und noch so ein belegtes Baguette-Dings da.” Da wird doch die Verkäuferin wohl nicht sagen: “Oh lala, meinen Sie etwa die Ficelle?”

Wird sich doch nicht durchsetzen, die Sache… Hauptsache, es sagt keiner Weckerl.

28.12.2012 von Jakob Hein
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Überlieferte Unbarmherzigkeit

von Jakob Hein

Beim Anblick des unschuldigen Kindes vor der dreist drapierten Hinweistafel fragt man sich natürlich, wieviele Ökokinder die böse Hexe dieses Jahr in ihrem Häuschen wieder gebacken hat. Waren es nur Dutzende? Oder gar Hunderte? Wir fordern: Schluss mit dem mittelalterlichen Mumpitz! Auch Jakob und Wilhelm Grimm hätten nicht gewollt, dass in ihrem Namen alljährlich Kinder in den Holzöfen dieses Landes verschwinden.

Und dieses höhnische “Wir wünschen Euch viel Spaß beim Backen!” ist nun wirklich der Gipfel. Die Enten freuen sich, wenn sie für uns Weihnachten in die Röhre dürfen, dankbar sind die Gänse. Aber nicht die Kinder. Kann denn nicht bitte irgendjemand an die Kinder denken?

10.11.2012 von Jakob Hein
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Konziliantes Korea I

von Jakob Hein

Wie oft schon hat man sich den Kopf gestoßen? Die Verteilung in der Menschheit ist dabei so ungerecht wie das Lohngefüge eines neoliberalen Großunternehmens. Im Durchschnitt stößt sich der Mensch vielleicht zweimal im Jahr den Kopf, aber es gibt ein paar heavy user, die das wöchentlich hinbekommen und ein paar statistische Abnormalitäten, die ganze Jahrzehnte ohne einen kräftigen Wums gegen den Kopf zubringen.

Medizinisch ist das Kopf-Rumsen äußerst schlecht erforscht. Es gibt fast keine prospektiven Studien und immerhin keine Tierversuche, wobei wir hier keine Ideen ins Leben rufen wollen. Überhaupt ist diese statistische Ungleichverteilung ein unterschätzter Faktor im Leben. Wenn man so hört, dass soundsoviel Prozent der Bevölkerung Diabetes, soundsoviel Rücken, soundsoviel Herpes haben, dann denkt man sich doch oft: “Eins davon müsste ich doch auch bekommen, denn zusammengerechnet kommt bei allen Statistiken mehr als hundert raus.” Dann trifft man einen Diabetiker auf Krücken, schaut genau hin – und entdeckt… weiter lesen

19.08.2012 von Jakob Hein
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Unvollständige Gedichte

von Jakob Hein

In diesen verrückten Zeiten kennt man sich ja gar nicht mehr aus. Die Psychiater tun so, als wären sie Friseure “Einfach mal quatschen”, “Coaching” oder wie Ildiko von Kürthy im Interview sagt: “Ich hatte eine Mischung aus burn-out, Nervenzusammenbruch und Depression”.  Nein wirklich?

Und die Friseure tun so, als wären sie Psychiater mit “mehr als nur Haareschneiden”, “ganzheitlichen Wellness-Paketen” und “Streicheleinheiten für Kopfhaut und Seele”. Aber das Gedicht hier, von dem einen Friseur, das ist doch unvollständig, oder? Da fehlt doch ein Wort, gell? Oder bin das nur ich?

Naja, “Du bist mein Reim auf Schmerz” summend verabschiede ich mich zur Reformbühne, wo wir heute bei 100 zahlenden Gästen das Brett dicht machen müssen (Auflage). Kommt also lieber gleich mit!

09.03.2012 von Jakob Hein
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Vorsicht, Frühling

von Jakob Hein

Gutes Wetter bringt ja viele Leute auf die Straße. Aber aufgepasst! Es gibt freundliche Gentleman-Bäume mit besten Manieren, auch “High trees” genannt. Aber die “Low trees” mit ihren rüpelhaften Verhaltensweisen und den vielen Schimpfwörtern, vor denen kann man sich nicht genug in Acht nehmen. Stichwort “ausschlagen”.

13.12.2011 von Jakob Hein
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Infrastruktur | Stuttgart IV

von Jakob Hein

Wohin, wohin?

Eine Rückkopplung ist ein Mechanismus in signalverstärkenden oder informationsverarbeitenden Systemen, bei dem ein Teil der Ausgangsgröße direkt oder in modifizierter Form auf den Eingang des Systems zurückgeführt wird (Wikipedia). Auf Englisch sagt man dazu Feedback, das Phänomen gibt es als sich verstärkende Mitkopplung (Beispiele: das Pfeifen der Verstärkerboxen, Schuldenkrise) und als abschwächende Gegenkopplung (Beispiele: Kühlschrank, Fliehkraftregler).

Hier gezeigt ist ein Beispiel für Mitkopplung: Der Betrachter schaut auf das Schild, dreht sich um, dreht sich wieder zurück, sieht das Schild an, ist verwirrt. Was ist die Gegenseite? Wo steht der Betrachter? Betrachtet man, wenn man das Schild sieht die Gegenseite, auf der auszusteigen ist oder steht selbst schon auf der richtigen Seite? Warum ist dann aber das Schild angebracht, das müsste doch heißen, man steht schon auf der richtigen Seite, aber warum dann noch das Schild, das einen ja nur vom rechten Weg abbringen könnte.

Wenn man… weiter lesen

24.10.2011 von Jakob Hein
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Interessante Maßnahmen zur Krisenbekämpfung (I)

von Jakob Hein

Dra di net um und so...

Im Louvre zumindest setzen sie jetzt Mitarbeiter ein, die den Touristen dort noch zusätzlich das Geld aus der Tasche ziehen können, falls da nach dem Bezahlen des Eintritts (ca. 12 Euro) und dem Mieten eines Audioführers (ca. 6 Euro) und dem Erwerb eines Getränks (ca. 6 Euro) überhaupt noch Geld in dieser Tasche ist.

Vermutlich aus juristischen Gründen haben sie dann aber immerhin diese Warnhinweise angebracht, damit hinterher niemand sagen kann, er hätte es nicht gewusst. Letztendlich eine Art der Dummen- und Leichtsinnigenbesteuerung, wie sie schon seit Jahren gefordert wird.

25.06.2011 von Jakob Hein
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Weltweite Feiertage

von Jakob Hein

Quo vadis, Gay pride?

Heute feiert die ganze Welt eine oft vergessene Minderheit, denn es ist Weltschlumpftag! Und es wird wieder ein besonders politischer WSD, denn gerade hat Antoine Bueno das “Kleine blaue Buch” veröffentlicht, in dem er die Welt der Schlümpfe als totalitäre Welt geißelt: der Alleinherrscher Papa Schlumpf, die blonde Schlumpfine, Gargamel und sein Kater Azrael (sic!) als Böse aus dem Morgenland mit deutlich semitischen Zügen. Kritik gibt es wiederum auch an Bueno, denn die wichtigsten Schlumpf-Thesen aus seinem Bestseller hatte schon 2007 Damien Boone in einer soziologischen Arbeit der Universität Lille entwickelt. Es wird also ein hochpolitischer Weltschlumpftag, wo es gilt zu zeigen, auf welcher Seite man steht.

Außerdem ist heute wohl noch ein anderer Tag, der wo auch mal als politischer Feiertag angefangen hatte. Es gab die Vision, dass auch Schwule Politiker werden könnten und dann was für die Sache… weiter lesen

09.06.2011 von Jakob Hein
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Nächstenliebe

von Jakob Hein

Klar, die Afghanistan-”Strategie” der USA funktionierte vielleicht nicht ganz so großartig, wie man das eigentlich hätte erwarten können. Aus irgendeinem Grund reagierten die Afghanen etwas gereizt auf den Umstand, dass alle zehn Jahre andere ausländisch finanzierte Armeeeinheiten durch das Land zogen, um den Frieden mit kriegerischen Mitteln zu erbomben schaffen. Obwohl diese Strategie schon in so vielen Ländern funktioniert hatte, wollte es am Hindukusch nicht klappen. Vermutlich brauchte man einfach noch mehr Truppen, Tote und Granaten, um endlich einen demokratischen Staat dort zu errichten installieren. Trotzdem, für Lena war das noch lange kein Grund, nicht trotzdem ihren Eltern- und (Klein-)Kinder-Gottesdienst gerade auch für Soldaten zu öffnen. Vielleicht würden sich ja im Sanierungsgebiet Winsstraße neue Aufgaben für sie finden lassen.