Gutes Wetter bringt ja viele Leute auf die Straße. Aber aufgepasst! Es gibt freundliche Gentleman-Bäume mit besten Manieren, auch “High trees” genannt. Aber die “Low trees” mit ihren rüpelhaften Verhaltensweisen und den vielen Schimpfwörtern, vor denen kann man sich nicht genug in Acht nehmen. Stichwort “ausschlagen”.
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Wohin, wohin?
Eine Rückkopplung ist ein Mechanismus in signalverstärkenden oder informationsverarbeitenden Systemen, bei dem ein Teil der Ausgangsgröße direkt oder in modifizierter Form auf den Eingang des Systems zurückgeführt wird (Wikipedia). Auf Englisch sagt man dazu Feedback, das Phänomen gibt es als sich verstärkende Mitkopplung (Beispiele: das Pfeifen der Verstärkerboxen, Schuldenkrise) und als abschwächende Gegenkopplung (Beispiele: Kühlschrank, Fliehkraftregler).
Hier gezeigt ist ein Beispiel für Mitkopplung: Der Betrachter schaut auf das Schild, dreht sich um, dreht sich wieder zurück, sieht das Schild an, ist verwirrt. Was ist die Gegenseite? Wo steht der Betrachter? Betrachtet man, wenn man das Schild sieht die Gegenseite, auf der auszusteigen ist oder steht selbst schon auf der richtigen Seite? Warum ist dann aber das Schild angebracht, das müsste doch heißen, man steht schon auf der richtigen Seite, aber warum dann noch das Schild, das einen ja nur vom rechten Weg abbringen könnte.
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Dra di net um und so...
Im Louvre zumindest setzen sie jetzt Mitarbeiter ein, die den Touristen dort noch zusätzlich das Geld aus der Tasche ziehen können, falls da nach dem Bezahlen des Eintritts (ca. 12 Euro) und dem Mieten eines Audioführers (ca. 6 Euro) und dem Erwerb eines Getränks (ca. 6 Euro) überhaupt noch Geld in dieser Tasche ist.
Vermutlich aus juristischen Gründen haben sie dann aber immerhin diese Warnhinweise angebracht, damit hinterher niemand sagen kann, er hätte es nicht gewusst. Letztendlich eine Art der Dummen- und Leichtsinnigenbesteuerung, wie sie schon seit Jahren gefordert wird.

Quo vadis, Gay pride?
Heute feiert die ganze Welt eine oft vergessene Minderheit, denn es ist Weltschlumpftag! Und es wird wieder ein besonders politischer WSD, denn gerade hat Antoine Bueno das “Kleine blaue Buch” veröffentlicht, in dem er die Welt der Schlümpfe als totalitäre Welt geißelt: der Alleinherrscher Papa Schlumpf, die blonde Schlumpfine, Gargamel und sein Kater Azrael (sic!) als Böse aus dem Morgenland mit deutlich semitischen Zügen. Kritik gibt es wiederum auch an Bueno, denn die wichtigsten Schlumpf-Thesen aus seinem Bestseller hatte schon 2007 Damien Boone in einer soziologischen Arbeit der Universität Lille entwickelt. Es wird also ein hochpolitischer Weltschlumpftag, wo es gilt zu zeigen, auf welcher Seite man steht.
Außerdem ist heute wohl noch ein anderer Tag, der wo auch mal als politischer Feiertag angefangen hatte. Es gab die Vision, dass auch Schwule Politiker werden könnten und dann was für die Sache… weiter lesen
Klar, die Afghanistan-”Strategie” der USA funktionierte vielleicht nicht ganz so großartig, wie man das eigentlich hätte erwarten können. Aus irgendeinem Grund reagierten die Afghanen etwas gereizt auf den Umstand, dass alle zehn Jahre andere ausländisch finanzierte Armeeeinheiten durch das Land zogen, um den Frieden mit kriegerischen Mitteln zu erbomben schaffen. Obwohl diese Strategie schon in so vielen Ländern funktioniert hatte, wollte es am Hindukusch nicht klappen. Vermutlich brauchte man einfach noch mehr Truppen, Tote und Granaten, um endlich einen demokratischen Staat dort zu errichten installieren. Trotzdem, für Lena war das noch lange kein Grund, nicht trotzdem ihren Eltern- und (Klein-)Kinder-Gottesdienst gerade auch für Soldaten zu öffnen. Vielleicht würden sich ja im Sanierungsgebiet Winsstraße neue Aufgaben für sie finden lassen.
Daniel B. (Gesundheitsminister) hatte es sich ganz fest vorgenommen: Wenn die Ermittlungen in Richtung Sprossen wieder nichts ergeben würden, dann müsste er den deutschen Bundestag um die zwischenzeitliche Aufhebung des Panda-Würfelverbotes bitten. Denn B. war sich sicher: Wenn er den Großen Panda mit einem Großen Pasch in die Ecke zwingen könnte (der sogenannte Doppelte Gro-Pa), dann würde das Bambussprossen-vertilgende Ungeheuer sein fernöstliches Wissen über die Darmkeime preisgeben.
Bloß weil Hagen K. und die anderen Bewohner des Hauses nicht so radikale Maßnahmen der Hausbesetzung befürworteten, handelte es sich bei ihnen doch keinesfalls um “Besetzer zweiter Klasse”, wie die Presse süffisant schrieb. Hagen hatte in der 2. Klasse immer einen prima Sitzplatz gefunden und war sich nicht sicher, warum dieses Gerede überhaupt eine Herabstufung darstellen sollte. Er hatte damals bei seinem Betrugsprozess (gefälsche Schecks wegen finanzieller Notlage) eine Verurteilung erster Klasse erhalten und war mit diesem Ticket für zwei Jahre eingefahren. Heute sagt er, dass ihm ein Freispruch zweiter Klasse lieber gewesen wäre, ist sich aber nicht sicher, ob sein Richter mit diesen Kategorien des Rechtssystems vertraut war. Hagen fragte sich, ob irgendwann für die verschiedenen Klassen auch verschiedene Gesetze herausgegeben werden würden und ob man so etwas wie die BahnCard kaufen konnte, um Ermäßigungen in der jeweiligen Klasse zu erhalten. Hagen selbst sagte, dass er früher immer in… weiter lesen