Posts Tagged ‘Springer-Presse’

13.04.2012 von Jakob Hein
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Was sollen die Nachbarn denken? Obwohl man sich die “Bild” schenken kann, will man sie doch nicht geschenkt haben.

von Jakob Hein

Wo kann man überhaupt noch hinfahren? Die "Bild" auch in New York

Viele Leserinnen und Leser des Reptilienfonds wissen es vielleicht noch nicht: Die “Bild”-Zeitung möchte ihnen was schenken. Und zwar eine kostenlose Ausgabe zu ihrem 60. Geburtstag. Tatsächlich möchten die Herrschaften zu ihrem 60. Geburtstag 41 Millionen “Bild” in Deutschlands Briefkästen verteilen.

Nun gibt es eine beispiellose Hetzkampagne, die dieses schöne Geschenk nicht annehmen möchte. Wer sich bei dieser Kampagne einträgt, von dem erhält “Bild” ein juristisch einwandfreies Schreiben, so dass dann diese Menschen nicht ihr kostenloses Exemplar erhalten können. Empfohlen wird, sich an den Wortlaut zu halten, weil es sonst als ungültige Meinungsäußerung verworfen werden kann. Aber wie man darauf verzichten kann – es bleibt unklar. 60 Jahre Tittenmädchen, 60 Jahre Wagner, 60 Jahre emotionaler Berichterstattung, 60 Jahre Blieswood, 60 Jahre Fahrstuhlfahren – wer würde sich das nicht wünschen?

Was aber noch schlimmer ist:… weiter lesen

28.02.2012 von Jakob Hein
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Bei 80% aller Altersheime noch Verbesserungspotenzial!

von Jakob Hein

"Welt" vom 03.10.11

 

16.01.2012 von Heiko Werning
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Der Fall Wulff: Nieder mit dem Despoten!

von Heiko Werning

Als im Februar letzten Jahres der tunesische Präsident Ben Ali von seinem wütenden Volk aus dem Land gejagt wurde, löste das Schockwellen aus, die die ganze Region erschütterten. Ein Regime nach dem anderen geriet ins Wanken: erst Mubarak und  Gaddafi, und heute, ein Jahr nach dem Beginn der Aufstände: Assad und Wulff.
Wie gelähmt schien das deutsche Volk lange Zeit unter der Schreckensherrschaft des Niedersachsen, der seine Untertanen systematisch mit seiner schwiegersohnesken Ausstrahlung, seinem an ungezählten Pixi-Büchern geschärften Intellekt und seiner Rauflust, die selbst einen unter Beruhigungsmitteln stehenden Pandabären erschaudern lässt, rundum paralysierte und in tiefe Agonie trieb. Doch hinter der Fassade des leicht irren, aber im Grunde harmlosen Exzentrikers, des schillernden Paradiesvogels Christian Wulff, plünderte der Bundespräsident sein Land in nie gekannter Rücksichtslosigkeit aus und führt ein luxuriöses Lotterleben, das jeglichen Moralvorstellungen höhnt. Er hatte in den letzten Jahrzehnten nachweislich Sex mit zwei verschiedenen… weiter lesen

18.10.2011 von Jakob Hein
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Alter vor Schönheit?

von Jakob Hein

In den letzten Wochen flatterte eine Affäre durch die bunten Spalten der deutschen Presselandschaft, die es schließlich bis zu “Menschen bei Maischberger” schaffte: Eine 40-jährige Handballtrainerin, die eine Beziehung zu einem 13-jährigen Spieler begonnen hatte und wegen sexueller Handlungen mit diesem Spieler verurteilt wurde.

Die beiden sind weiter zusammen und da sie in Österreich leben, ist der Sex zwischen ihnen seit dem 14. Lebensjahr des Knaben legal, er hat ihr auch einen Heiratsantrag gemacht und natürlich haben sie auch ein Buch veröffentlicht (hier aus Pietätsgründen nicht verlinkt). Oder wie es die “Welt” formuliert (die in dem Artikel unglücklicherweise ARD und ZDF verwechselt, aber es gibt ja so viele Sender): “Denn das junge Glück hatte nicht nur Händchen gehalten, sondern das sportliche Training vom Handballplatz auch ins Schlafzimmer verlegt. Und das vier Monate, bevor Ervin sein 14. Lebensjahr vollendete, das Alter, nach dem in Österreich Juras straffrei mit ihm… weiter lesen

16.10.2011 von Jakob Hein
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Übertriebene Untertreibungen (I): Franz Josef Wagner

von Jakob Hein

Am Freitag auf dem Weg von der Messe nach Hause las ich den neuesten Brief von Franz Josef  Wagner. Meine Entschuldigung lautet, dass die “Zeitung” kostenlos herumlag und wenn ich sie nicht genommen und im Altpapier entsorgt hätte, wäre womöglich jemand anders zu Schaden gekommen. Andere gehen zum Zahnarzt, um das zu lesen, was ja wohl deutlich krasser ist, sowas wie die schmerzhafte Doppelbohrung im Kopfbereich.

Jedenfalls schreibt Herr Wagner in irgendeinem “Zusammenhang”:  “Ich würde auch mit dem Teufel Geschäfte machen, um ein Menschenleben zu retten.” Aber Herr Wagner, warum denn so bescheiden, das ist doch sonst nicht Ihre Art. Wie heißt noch mal das Blatt, in dem Sie regelmäßig veröffentlichen? Könnte man denn da nicht sagen, dass Sie die erwähnten Geschäfte gewissermaßen gewohnheitsmäßig machen, auch wenn es um viel weniger geht, zum Beispiel um die nächste Stange Zigaretten zu kaufen?

Schöne Grüße, der ehemalige Bewohner von Zimmer # 666.… weiter lesen

26.08.2011 von Jakob Hein
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So bitte nicht, Herr Babbel!

von Jakob Hein

Markus Babbel, es ist unverzeihlich, dass Sie der Stuttgarter Presse Top-Geheimnisse wie folgendes preisgeben: “Der Berliner an sich neigt ja tendenziell gerne mal zum Größenwahn. Er ist laut, redet viel, will viel – aber getan wird oft erstmal wenig.”

Klar, Sie haben die gefühlt dauerhaft von akuter Meisterschaft bedrohte Hertha (die aber seit 80 Jahren dieses Problem nicht hatte) nicht nur in einem mentalen Zustand übernommen, wo das Ticket in die 3. Liga praktisch schon gebucht war, sondern stattdessen den sofortigen Wiederaufstieg geschafft und sowohl eine deutlich bessere Spielkultur etabliert und geschickt einige große Talente verpflichtet, aber das gibt Ihnen natürlich keinerlei Recht, solche Äußerungen zu machen, ohne dabei auf Vollständigkeit zu achten. In der Berliner Presse und den Internet-Foren wird jetzt ernsthaft Ihr Rauswurf diskutiert, was Sie als Ritterschlag auffassen sollten. Schließlich hat sich Hertha in den letzten Jahrzehnten noch von jedem getrennt, der dort erfolgreich… weiter lesen

25.07.2011 von Jakob Hein
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Sachdienliche Hinweise

von Jakob Hein

Krude Gedanken. Müssen wir sie melden?

Unter der Überschrift “Polizeichef Witthaut: “Ein Attentat kann jederzeit auch bei uns geschehen” bringt Welt online heute ein Interview mit dem Bundesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei Bernhard Witthaut. Nun wird es Witthaut selbst wundern, dass er von der “Welt” zum “Polizeichef” befördert wurde, aber sei’s drum. Er sagt jedenfalls in Bezug auf den Islam und Multikulturalität hassenden norwegischen Mörder und die Schlussfolgerungen für Deutschland: “Wir müssen alles tun, um mitzubekommen, wenn jemand mit solchen kruden Gedanken auffällt.”

Wir können Herrn Witthaut und der “Welt” gern helfen: Am 17. Juli zum Beispiel schreibt ein gewisser Thilo Sarrazin in – raten Sie mal! – der “Welt”: „Die Tendenz, beleidigt zu reagieren, und der Versuch, beim Gegenüber Schuldgefühle zu wecken, seien in der orientalischen Mentalität und dem islamischen Glauben tief verankert. Das sei eine gezielte Strategie, um in einer Diskussion Vorteile zu gewinnen. Ich… weiter lesen

11.07.2011 von Jakob Hein
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Wie gemein!

von Jakob Hein

Vielleicht ein neues Promotionsprojekt?

Nachdem die Charité und die “Berliner Morgenpost” so lange ein so gutes Verhältnis zueinander hatten, hat sich die böse, böse Morgenpost heute gänzlich daneben benommen. Was hatte man doch für eine schöne Zeit miteinander! Kuschelige Schlagzeile reihte sich an noch kuscheligere Schlagzeile. So hieß es am 10.12.10 “Charité ringt um Millionen”, am 08. Februar 11 “Charité: Spitzenmedizin in Berlin seit 1710″ oder auch “Charité-Neubau für Spitzenforschung feiert Richtfest” (24.05.2011) und “Charité-Chef verlangt vom Senat mehr Respekt” (14.04.2011). Gerade die letzte Meldung wird den Senat damals sehr gefreut haben, weil der Charité-Chef sonst meistens mehr Geld fordert, da wird das mit dem Respekt eine Kleinigkeit gewesen sein. Und “mehr Respekt” ist ja ohnehin immer relativ, vielleicht war es für den Senat ganz einfach, das zu bewerkstelligen, so ist ja 0,1 zum Beispiel auch größer als 0,0.

Doch nun das. Die Morgenpost bringt die böse Schlagzeile… weiter lesen

28.06.2011 von Jakob Hein
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“Bild”-”Leser” diskutieren den Parteitag der Grünen

von Jakob Hein

Springer-Konferenz diskutiert Leserkommentare

Jede Zeitung erfreut sich ja bekanntlich der Leserschaft, um die sie gerungen hat. Deswegen sind die Kommentare zum Bild-Artikel “Grüne sagen Ja zum Atomausstieg 2022″ besonders aufschlussreich.

Einen breiten Platz in der Diskussion nehmen Sachargumente ein.  So argumentiert beispielsweise canadian87:  “Die dumme Roth wenn ich schon sehe. Da bekomme ich immer so ein KOTZ- Gefühl.” Dem stimmt Michael54 zu: “Wenn ich diese Roth sehe, wird mir schlecht!!”  Sky479 weitet da den Blickwinkel, wenn er erörtert: “Roth, die Frau ist zum kotzen,gefolgt von Tretin,Künast,Ströbele. Alles Lügner und machtgeile Versager.”  Candian87 erläutert daraufhin seinen Standpunkt genauer: ” Roth, Künast, Schröberle, Tritin, und alle anderen Ex-RAF Verbrecher nur zum Kotzen.”

Leser padirri lenkt unsere Aufmerksamkeit noch auf einen weiteren grünen Politiker: “Özdemir was ist der Deutscher ? Was will der in unserer Politik soll sich um sein herkunftland kümmern.”, worauf hin zwergi zu bedenken gibt: “Özdemir erinnert… weiter lesen

10.06.2011 von Jakob Hein
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Exklusiv! Nur im Reptilienfonds! Meilensteine des Weltjournalismus!

von Jakob Hein

Man ist ja wirklich einiges gewohnt. Aber der Aufmacher der heutigen Bild-”Zeitung” ist trotzdem einigermaßen bemerkenswert. Denn was die Schlagzeile “1. Interview nach dem Freispruch” leider nicht ganz so übermäßig offensichtlich darstellt, ist der Umstand, dass es sich dabei um ein Interview mit der alten Tante “Zeit” handelt, in dem Herr Kachelmann im Übrigen definitiv damit droht, die Boulevard-Presse mit möglichst vielen Klagen zu überziehen. Morgen könnte ja dann die Schlagzeile sein: “Todesfoto von Osama bin Laden abgedruckt” und aus dem Artikel geht hervor, dass der Abdruck jedoch in einem Dossier für das Weiße Haus geschehen sei.  Oder “Zeitung voll von seriösem Journalismus, akribischer Recherche und ausgewogenen Meinungen” und auf Seite 14 erfahren wir dann alles über den San Francisco Chronicle.

Um die deutsche Sprache machen sie sich auch verdient. Über den dämlichen Abgeordneten Weiner, der Fotos von seinem Schwanz im Baumwollgefängnis an irgendwelche Twitter-Partnerinnen geschickt hat, schreiben sie, er… weiter lesen