22.11.2011 von Jakob Hein

Auch eine effektive Technik gegen Terrorismus
Der Reptilienfonds kann exklusiv eine weitere Panne in der Reihe in der Serie von Pannen enthüllen, die bei den Ermittlungen gegen die süddostdeutschen Nazi-Terroristen. Zwar behaupten böse Zungen, die angeblichen Pannen würden an einen Mann und eine Frau erinnern, die seit Jahren zufällig zusammenlebten, in diesem Zusammenhang aus Versehen drei Kinder hätten, ohne drüber nachzudenken ein gemeinsames Konto führen würden und nun überrascht von der Tatsache seien, dass man ihnen ein eheähnliches Zusammenleben vorwirft, aber das ist natürlich etwas ganz anderes.
Hier jedenfalls können wir etwas ganz anderes offenbaren: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann scheint tiefer in die ganze Angelegenheit verstrickt zu sein, als er bisher zugeben möchte. Denn seit Bekanntwerden des Skandals hat er noch nicht einmal die Vorratsdatenspeicherung gefordert. Dabei konnte man sich auf den CSU-Politiker in dieser Hinsicht bisher immer verlassen. Gegen alles war die Vorratsdatenspeicherung gut: einsame Kätzchen… weiter lesen
11.10.2011 von Jakob Hein

Was passiert hinter der vorgehaltenen Hand? (c) dpa
Man kann CSU-Innenminister Joachim Herrmann vieles vorwerfen, aber nicht Inkonsistenz. Gewissermaßen von Tag 1 des Verbots der Vorratsdatenspeicherung durch das Bundesverfassungsgericht forderte er die erneute gesetzliche Regelung zur Vorratsdatenspeicherung. In den kommenden Monaten kam es praktisch zu keinem politischen Ereignis, dass Herrn Herrmann nicht dazu bewogen hätte, die Vorratsdatenspeicherung zu fordern. Laut dem bayerischen Innenminister kann man damit Morde verhindern, Terroristen identifizieren und verschollene Bergsteiger retten. Das erinnert etwas an den Zehnjährigen, der sich zu seinem Geburtstag einen Tampon wünscht. “Warum?”, fragt sein Kumpel. “Was is das denn?”
“Ich weiß auch nicht”, sagt der Zehnjährige. “Aber damit soll man reiten, schwimmen und Auto fahren können.”
Aber die Tatsache, dass der geknackte Trojaner offensichtlich in der Verantwortung von Herrn Herrmann eingesetzt wurde, wirft ein besonderes Licht auf die unablässige Forderung des Innenministers. Das erinnert schon an den gewohnheitsmäßigen Ladendieb, der… weiter lesen
25.07.2011 von Jakob Hein

Krude Gedanken. Müssen wir sie melden?
Unter der Überschrift “Polizeichef Witthaut: “Ein Attentat kann jederzeit auch bei uns geschehen” bringt Welt online heute ein Interview mit dem Bundesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei Bernhard Witthaut. Nun wird es Witthaut selbst wundern, dass er von der “Welt” zum “Polizeichef” befördert wurde, aber sei’s drum. Er sagt jedenfalls in Bezug auf den Islam und Multikulturalität hassenden norwegischen Mörder und die Schlussfolgerungen für Deutschland: “Wir müssen alles tun, um mitzubekommen, wenn jemand mit solchen kruden Gedanken auffällt.”
Wir können Herrn Witthaut und der “Welt” gern helfen: Am 17. Juli zum Beispiel schreibt ein gewisser Thilo Sarrazin in – raten Sie mal! – der “Welt”: „Die Tendenz, beleidigt zu reagieren, und der Versuch, beim Gegenüber Schuldgefühle zu wecken, seien in der orientalischen Mentalität und dem islamischen Glauben tief verankert. Das sei eine gezielte Strategie, um in einer Diskussion Vorteile zu gewinnen. Ich… weiter lesen