13.07.2010 von Elena Beis
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Das war`s!

von Elena Beis

Die Highlights der WM in Bildern**

Zwei Tage vor WM-Beginn: Südafrika kommt in Stimmung & der Vuvuzela-Wahnsinn beginnt

Ein Tag vor WM: Zwei Finnen, die mitsamt ihren Skiern von Finnland, quer durch Afrika, und bis runter ans Kap in diesem verrosteten Merc gefahren sind, kommen gerade noch rechtzeitig an.

Die Westkap-Premierministerin Helen Zille und US-Rapper R Kelly eröffnen die WM-Feierlichkeiten in Kapstadt – genau von dem Balkon aus, von dem Nelson Mandela seine legendäre Rede gehalten hat als er 1990  aus dem Gefängnis entlassen wurde

Zur WM-Eröffnung in Kapstadt findet eine traditionalle “Kaapse Kloopse”-Karnavalsparade statt. Normalerweise findet sie immer am 2. Januar statt, um das neue Jahr zu begrüßen.

Die Fans-Parks sind voll. Südafrikaner jeden kulturellen Backgrounds feiern zusammen.

Fans in Port Elizabeth heißen WM-Gäste willkommen: “This is blasphemy. This is madness. This is Africa.”

Auch in dem kleinen Ortweiter lesen

02.07.2010 von Elena Beis
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BaGhana BaGhana

von Elena Beis

Heute abend wird sich der Kontinent hinter Ghana stellen – dem letzten afrikanischen Team bei der WM.  Angesichts der Tatsache, dass die eigenen Bafanas schon draußen sind, haben die Südafrikaner das ghanaische Team für sich adoptiert, und sie zu “BaGhana BaGhana, the Black Stars of Africa” unbenannt.

Afrikanische Nationalteams haben traditionell einen Spitznamen – Südafrikas Team heißt “Bafana Bafana” (unsere Jungs), Ghanas “Black Stars of Ghana” (die schwarzen Sterne Ghanas),  Nigerias “Super Eagles” (Superadler), Kameruns “Les Lions Indomptables” ( die unzähmbaren Löwen) und das der Elefenbeinküste “Les Éléphants” (die Elefanten).

Sogar Nomvula Mokonyane, die Premierministerin von Gauteng, der Region um Jahnnesburg, rief gestern anlässlich einer Pressekonferenz alle Südafrikaner dazu auf, sich hinter “Baghana Baghana” zu stellen. Sie hoffe, dass das verstärkte Einheitsgefühl, dass durch die WM in Südafrika zu spüren sein, auch nach der WM bleibe.

In Südafrika ist für die Förderung von Fußball, den Lieblingssport der schwarzen… weiter lesen

22.06.2010 von Elena Beis
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So einen Verteidiger bräuchte heute Bafana Bafana…

von Elena Beis

- einen weiße Bafana-Hai.  Gesichtet in St. James bei Kapstadt – der Bucht mit der höchten Konzentration an Weißen Haien weltweit.

© C-S. Owen

eure elena **


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20.06.2010 von Elena Beis
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Vuvuzela im Ausland unbeliebt? Von wegen!

von Elena Beis

Während sich tausende Menschen über soziale Netzwerke und Newsportale über das Vuvuzela-Gedöns beschweren – und manche sogar die Fußballübertragungen nur noch auf vuvu-gefilterten Fernsehkanälen verfolgen – haben weltweit seit Beginn der WM 2 Millionen iPhone-Besitzer die “Vuvuzela 2010“-App  heruntergeladen.
Die Applikation bietet Vuvuzelas in den unterschiedlichen Länderfarben zur Auswahl an und reproduziert den einmaligen Vuvu-Sound, sobald man gegen den Bildschirm des iPhones klopft.

Die deutsche Variante

“Vuvuzela 2010“ rangt seit Wochen auf der Nr.1 der am häufigsten heruntergeladenen Applikationen in Großbritannien und auf der Nr. 3 in den USA. Auch andere Apps machen das Handy zur Tröte, wie zum Beispiel die bisher 750.000-Mal heruntergeladene “iVuvuzela”, oder die „Vuvuzela World Cup” – bei der Letzteren muss man nur ins Mikro blasen, um den unverkennbaren Sound zu aktivieren.

Die Vuvu fürs iPhone

Aber nicht nur als Applikation macht die Vuvuzela international Furore. Die britische Supermarktkette Sainsbury’s hat seit Beginn… weiter lesen

15.06.2010 von Elena Beis
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Grüne Hühner müssen draußenbleiben!

von Elena Beis

Eine Gruppe nigerianischer Fußballfans in langen grünen traditionellen Gewändern war am Wochenende völlig erbost, weil ihren extra aus Nigeria mit angereisten, grün-angemalten Hühnern der Eintritt ins Ellis-Park Stadium in Johannesburg verwehrt wurde. Grün ist die Farbe der nigerianischen Flagge.

Die nigerianische Flagge

Hühner gelten in vielen afrikanischen Ländern als Glückssymbole, und generell ist man in Afrika von der Wirksamkeit unterschiedlicher Glücksmittel fest überzeugt. Ein Medizinmann (sangoma) oder Hexenmeister (witch doctor) gehört zu einem afrikanischen Fußballteam wie ein Masseur zu einem deutschen.

Besonders verärgert hat “Prophet Moses“, den Anführer der nigerianischen Fan-Truppe, dass er und seine Freunde ausgerechnet zu einer afrikanischen WM seine typisch afrikanischen Glückssymbole draußen lassen musste – angeblich sei es dagegen kein Problem gewesen, die Hühner 1998 zu den nigerianischen WM-Spielen in Frankreich mit reinzunehmen.

Hühner & Vuvuzela gehören zu einem richtigen afrikanischen Fußballspiel dazu

Und tatsächlich verlor dann am Samstag Nigeria ohne die Hilfe der… weiter lesen

12.06.2010 von Elena Beis
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Ein bisschen Bafana-Bafana

von Elena Beis

Das WM-Fieber hat bereits das ganze Land im Griff.  Das Million-Gehalt von Carlos Perreira (gemunkelten ZAR 1,000,000 im Monat – entspricht etwas 100,000 € -eine Unsumme für südafrikanische Verhältnisse), dem brasilianischen Trainer des südafrikanischen Fußballteams, hat sich womöglich gelohnt. Bafana-Bafana, Weltrandlisten 83-ter, hat im Eröffnungsspiel ein 1:1 gegen Mexiko geschafft! Die Südafrikaner sind sehr stolz auf ihre “Jungs”  wie hier überall gestern abend zu sehen war:

eure elena **


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Elena Beis. My Name is not Sisi. Kulturkollison x 11. Ein deutsches Pärchen reist durch Südafrika. Erschienen März 2010 bei Conbook Medien, 9,95€

09.06.2010 von Elena Beis
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Kapstadt steht Kopf! Die Bilder aus Südafrika einen Tag vor der WM

von Elena Beis

Kapstädter Mamas sind bereits in Vuvuzela-Stimmung

Wer arbeiten muß, bläst seine Vuvuzela einfach aus dem Auto heraus

Auf der Long Street stimmt man sich schon auf die Rieseneröffnungsparty morgen ein

Ein Bafana-Bafana-Mobil

Diese Fußgängerbrücke ist gestern nacht fertig gestellt worden & wurde heute früh eingeweiht. Die Arbeiter, die an dem Bau beteiligt waren, testen sie hier gerade.  

Seid gestern ist der Vuvuzela-Lärm in der Innenstadt so laut, dass man hier kaum mehr arbeiten kann.

Ein Bafana-Bafana-Fan


Die neuen Busse sind startbereit, um die Fans zum Green Point Stadium zu bringen. Juhuu - endlich moderne öffentliche Verkehrmittel in Kapstadt!


WM-Gäste scheinen bereits auch alle mit Vuvuzelas ausgestattet zu sein (© Elena Beis)


Kein Entrinnen.


Sogar die dubiosen Drogendealerweiter lesen

31.05.2010 von Elena Beis
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“Samstag wurde der Rugby afrikanisiert”

von Elena Beis

Als tausende weiße Rugby-Anhänger vor zwei Tagen Soweto stürmten, schrieben sie ein kleines Stück südafrikanische Geschichte.

Samstagabend traten die Rugby-Mannschaft aus Pretoria, die Blue Bulls, und die Rugby-Mannschaft aus Kapstadt, die Stormers, ihr „Super 14“ Finale an – und das mitten in dem schwarzen Township Soweto.

Die Kapstädter Tageszeitung Cape Times machte am Freitag schon Stimmung auf das Spiel

Rugby ist in Südafrika traditionell Sport der Weißen – vor allem der Buren – und deswegen war es ein besonderes Ereignis, dass sie ausgerechnet in Fußball-Stadium des größten schwarzen Townships des Landes das Finale austrugen. Während der Apartheid wurde unter schwarzen Südafrikanern Rugby als der Sport der Unterdrücker angesehen. Auch heute ist Rugby beliebter bei Weißen als schwarzen – und Fußball wiederum beliebter bei Schwarzen als Weißen.

Die „Super 14“ entspricht der Fußball „Champions League“ in Europa. Die stärksten Teams der südlichen Hemisphäre spielen jedes Jahr mehrere Monate lang gegeneinander… weiter lesen

20.05.2010 von Elena Beis
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Südafrika 21 Tage vor der WM

von Elena Beis

Hier die Bilder aus Kapstadt! (Wenn ihr darauf klickt, auch in grösser):

In Kapstadts moslemischen Viertel Bo-Kaap gibt es schon “WM-Milch” zu kaufen.

Es wird überall noch gebaut & ausgebessert. Der Lärmpegel in der Innenstadt ist enorm, arbeiten ohne Ohropax auf der Long Street unmöglich.

Viele südafrikanische Autofahrer haben ihre Autos schon mit  Flaggen dekoriert.

In jedem Super- und Drogeriemarkt gibt es mittlerweilel Vuvuzelas zu kaufen – die gehören während der WM zum existentiellen Grundbedarf.

Keine Sorge  – hier ist es sicher! ;-)

Straßenverkäufer verkaufen Bafana Bafana-Schals. Bafana Bafana heißt auf isiZulu “unsere Jungs” & ist der Name der südafrikanischen Nationalelf.

In drei Wochen geht es hier entlang zum Fan-Park.

Das nigelnagelneue Kapstädter “Green Point Stadium” wird anlässlich eines Spiels von der U-21 Bafanas getestet. Kapstädter aus den umliegenden Townships sind gekommen,weiter lesen

13.05.2010 von Elena Beis
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Apartheid wegen zu viel Fleischkonsum

von Elena Beis

Bei Jo Brown kann man nicht nur etwas zu essen, sondern während dessen auch erfahren, was es mit der Welt auf sich hat

Jedesmal, wenn ich Joe, den Rastafari, einen Besuch abstatte, lerne ich etwas Neues dazu. Heute unterhalten wir uns über vegetarische Kost. Joe hält sich fern von Fleisch, seitdem er sich den Rastafaris angeschlossen hat, und ist überzeugt, dass Menschen, die tote Tiere in sich hineinstopfen, nicht sehr gesund sein können. Er erzählt mir, dass es “in Südafrika Menschen gäbe” – „wir nennen sie die Boer“ (= er meint die afrikaansstämmigen Farmer), die zu jeder Mahlzeit Fleisch essen. Ich finde es wirklich witzig, wie er,  der halbfarbige  indisch-aussehende Rastafari mit dem Cape Flats-Akzent,  von den Buren spricht, als seien sie eine völlig exotische Randgruppe, die man jemanden wie mir, einer Nicht-Südafrikanerin  – auch wenn sie schon seit Jahren hier lebt – erklären muss. Südafrika ist je nachdem… weiter lesen