Morgen um 17.40 gibt es bei arte’s X:enius magazin in 26 Minuten alles was Sie schon immer über Milch, ihre Herstellung und ihre HerstellerInnen wissen wollten.
Morgen um 17.40 gibt es bei arte’s X:enius magazin in 26 Minuten alles was Sie schon immer über Milch, ihre Herstellung und ihre HerstellerInnen wissen wollten.
Für die Firma Bayer wurden letzte Woche die nächsten 1,5 Millionen $ Schadensersatz für die Verunreinigung von amerikanischem Langkornreis mit einem nicht zugelassenen Gentechnik-Konstrukt fällig. Im Dezember war die Firma in einem ersten Fall zu 2 Millionen verdonnert worden. Gewonnen haben damit allerdings erst 5 von insgesamt 500 klagenden Reisbauern. (Das Bild stammt von der Coordination gegen Bayer-Gefahren) …>

Wenn “China Daily”, die größte englischsprachige Zeitung der chinesischen Regierung ein Thema diskutiert, signalisiert dies im Reich der Mitte zunächst eines: Kritik ist erlaubt. Keine Selbstverständlichkeit in einem Land, in dem die Zensur noch immer den öffentlichen Diskurs bestimmt. Am vergangenen Donnerstag berichtete China Daily erstmals über Widerstand und Bedenken gegen das im November erteilte Sicherheitszertifikat der nationalen Biosicherheitsbehörde, das dazu führen könnte, dass gentechnisch veränderter Reis in drei bis fünf Jahren im größten Reisland der Erde kommerziell angebaut wird. …>
Ein neuer Streit um die Gentechnik tobt dieser Tage um die Milch: Wird “ohne Gentechnik” bald zur Selbstverständlichkeit bei Frischmilch, Käse, Joghurt und Quark? Freunde der Gentechnik laufen dagegen Sturm. Denn es geht dabei um mehr als nur die Frage, was die Kuh gefressen hat oder gar um Spitzfindigkeiten was wirklich gentechnikfrei ist oder nicht. Hinter dem was Grosskonzerne wie Lidl, Friesland/Campina, ReWe und andere als “heissen trend” entdeckt haben, stecken Fragen nach Klimaschutz, regionaler und globaler Gerechtigkeit und der Verantwortung und Macht der Verbraucherinnen, taucht eine faire Milch am Horizont auf und wird eine andere Agrarpolitik sichtbar, die wir alle gestalten könnten. …>
Einmal im Jahr beherrschen ein Teint und eine Kluft das Kleinberlin rund um den Funkturm, die sonst im Bild der Stadt kaum vorkommen: Rote Backen, auch Nasen, ein natürlicher Glanz von frischem Speck und ein Blick, der es nicht gewohnt ist, an Menschen vorbeizusehen, deshalb zuweilen ein wenig unsicher wirkt und doch ein selbstverständliches Selbstbewußtsein ausstrahlt. Lodenmäntel, Lederhosen, Kammgarn-Anzüge und andere zeitlose Festtagsaufzüge, die garantiert nicht von Boss oder Armani stammen: Die deutsche Bauernschaft, die es sich leisten kann, trifft sich zur Grünen Woche. Politisch war die 75. Grüne Woche allerdings eine nachgerade groteske Vogel-Strauss-Show einer fossilen Landwirtschaftskaste. …>

Ein gutes Neues Jahr allerseits wünscht Save Our Seeds der verehrten Blogleserschaft und möchte Sie zum Einstieg einladen zu einer Debatte, an der wir nicht ganz unbeteiligt sind: Milchbauern und -bäuerinnen aus aller Welt kommen zur Grünen Woche nach Berlin und diskutieren mit uns über zukunftsweisende Milchpolitik, die Bauern, Kühen und Verbrauchern in Zeiten von Hunger und Klimakrise gerecht wird. …>
Der angry mermaid award, der Preis der wütenden Meer(jung?)frau für die schlimmste Klima-Lobby, in Kopenhagen ging gestern nicht an Shell und auch nicht an das American Petroleum Institute, sondern wurde von Naomi Klein der Weltfirma Monsanto zusammen mit dem “Runden Tisch für verantwortliche Soja” zugesprochen. Für ihre Verdienste um den Missbrauch des Klimawandels zur Propagierung von gentechnisch veränderten Roundup-Ready-Soja-Monokulturen in Brasilien und Argentinien als “CO2-Senke” und Quelle von zertifiziertem “Bio”-Sprit. …>
Setzt das größte Reis-Land der Welt erstmals massenhaft Gentechnik in der wichtigsten Nahrungspflanze der Menschheit ein? Was zuerst wie ein gestreutes Gerücht klang, scheint jetzt amtlich: Das chinesische Landwirtschaftsministerium hat laut Bloomberg bekannt gegeben, dass 2 Gentechnikreis-Sorten und eine Maissorte auf ihre Sicherheit geprüft seien und in zwei bis drei Jahren in grossem Stile angebaut werden könnten, wenn die weitern Tests positiv verlaufen.
Bayer Crop-Science muss den durch seinen Gentechnikreis LL-601 entstandenen Schaden ersetzen: Die gentechnische Verunreinigung von Reis-Saatgut im Süden der USA, die vor zwei Jahren um die ganze Welt ging, hat noch immer ihr gerichtliches Nachspiel. Den ersten beiden amerikanischen Reisbauern aus Missouri, die gegen Bayer klagten, sprach jetzt ein Gericht in St.Louis zusammen 2 Millionen US$ Entschädigung zu. 3000 weitere Klagen sind anhängig.
(Bild: Bayer Crop Science) …>
War wohl doch nix mit dem vom Spiegel herbeifabulierten “Strategiewechsel” bei Greenpeace. Wegen vielfacher Pressenachfragen stellte der neue internationale Geschäftsführer der Organisation in einem Kommentar zu dem Spiegel-Interview klar: “Gen-Pflanzen sind eine Bedrohung für die Umwelt und bergen deutliche Risiken für den Menschen,” und “Der sogenannte Yellow Rice ist nicht die richtige Antwort auf Mangelernährung.” Dennoch danken wir den vielen KommentatorInnen auf unsere erste Meldung für ihre herzliche Anteilnahme: Bleiben Sie uns treu! Vielleicht klappts ja doch noch mal.