… würden im Regierungsviertel nicht sonderlich auffallen. Aber am 2. November werden es mindestens 12.000 sein, die gegen Gen-Food in den Himmel über Berlin steigen sollen und jeder von ihnen hat einen Absender und eine Botschaft. Das virtuelle Kampagnenbüro Campact will, dass wir alle mitmachen: “Zusammen mit vielen anderen wird Ihr Ballon im Herbst in Berlin den Schriftzug „Genfood – Nein Danke“ bilden. Wie Pollen von Gentech-Pflanzen werden die Ballons danach davon fliegen und andere vor der geplanten Änderung des Gentechnik-Gesetzes warnen!”
Archive for Oktober, 2006
Emmentaler ist der meistkopierte Käse Europas. Jetzt gibt es ein Gütesiegel für den echten und wahren aus der Schweiz, um künftig klar zwischen “ausländischem Grosslochkäse” und dem Original, dem Emmentaler AOC, zu unterscheiden.Für die Produktion von Emmentaler AOC darf eine Käserei nur Rohmilch von Bauernbetrieben im Umkreis von maximal 30 km verwenden. Die Milch muss innert 24 Stunden nach dem Melken verarbeitet werden. Mindestens 70 Prozent der Futterration der Kühe müssen aus Raufutter (Gras und Heu) bestehen. Silofutter ist ebenso verboten wie der Einsatz gentechnisch veränderter Futtermittel. Die Milch muss in einem Kupferkessi oder Kupferfertiger verarbeitet werden. Heute beliefern rund 4800 Milchproduzenten 208 Emmentaler-Käsereien in den Kantonen Aargau, Bern, Glarus, Luzern, Schwyz, Solothurn, St. Gallen, Thurgau, Zug und Zürich sowie in Teilen des Kantons Freiburg.
Rückseite des Programmheftes eines FDP Kongresses zum Thema “Grüne Gentechnik: Durch Innovation zu mehr Wohlstand und Arbeitsplätzen”
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Wie kommt es, dass die Gentechnik nach 15 Jahren intensiver Forschung und milliardenschwerer Investitionen bisher nur zwei Eigenschaften auf den Markt gebracht hat: Insektengiftige (Bt) und pestizidresistente Pflanzen. Manche meinen das liege an Greenpeace, andere glauben dagegen, dass die Technologen einfach nicht so richtig durchblicken. Monsanto’s neueste Kreationen jedenfalls stammen wieder aus (relativ) konventioneller Züchtung.
Clever kreuzen statt genetisch veraenderter Pflanzen – WirtschaftsWoche Nachrichten
