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	<title>Kommentare zu: Zum Tod von Uwe Nettelbeck</title>
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	<description>Seit 1990 veröffentlichen Barbara Kalender und Jörg Schröder viermal im Jahr ”Schröder erzählt”. Hier bloggen sie was zwischendurch so auf- und anfällt.</description>
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		<title>Von: BlattBlog :: Das Phantom :: January :: 2007</title>
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		<dc:creator>BlattBlog :: Das Phantom :: January :: 2007</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2007 20:41:35 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Uwe Nettelbeck, das Jahr 1968 und die großen Projekte Manch einer verschwindet, geht verloren, wandert an den Rand und ist dann eines Tages fort. Uwe Nettelbeck gehörte zu diesen Abhandengekommenen. In den späten sechziger und in den siebziger Jahren in der gebildeten Öffentlichkeit fast allgegenwärtig, als Kritiker, Publizist, Herausgeber, Kulturunternehmer, Impresario und in einem Dutzend anderer Funktionen, zog er sich in den achtziger Jahren nach Maransin zurück, in ein Dorf von knapp tausend Einwohnern vierzig Kilometer nordöstlich von Bordeaux. Von dort kam gelegentlich eine neue Ausgabe seiner Zeitschrift Die Republik, zuletzt eine im September 2006, dem philologischen Kommentar gewidmet. Ansonsten herrschte Stille. Jetzt ist er, siebenundsechzig Jahre alt, gestorben. Die Nachrufe  fallen klein aus und erscheinen an abgelegener Stelle. Das ist ungewöhnlich für einen Menschen, dessen Ruhm in der Revolte entstand.&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://blattblog.blogsome.com/2007/01/25/das-phantom/&quot;&gt; [...]&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Uwe Nettelbeck, das Jahr 1968 und die großen Projekte Manch einer verschwindet, geht verloren, wandert an den Rand und ist dann eines Tages fort. Uwe Nettelbeck gehörte zu diesen Abhandengekommenen. In den späten sechziger und in den siebziger Jahren in der gebildeten Öffentlichkeit fast allgegenwärtig, als Kritiker, Publizist, Herausgeber, Kulturunternehmer, Impresario und in einem Dutzend anderer Funktionen, zog er sich in den achtziger Jahren nach Maransin zurück, in ein Dorf von knapp tausend Einwohnern vierzig Kilometer nordöstlich von Bordeaux. Von dort kam gelegentlich eine neue Ausgabe seiner Zeitschrift Die Republik, zuletzt eine im September 2006, dem philologischen Kommentar gewidmet. Ansonsten herrschte Stille. Jetzt ist er, siebenundsechzig Jahre alt, gestorben. Die Nachrufe  fallen klein aus und erscheinen an abgelegener Stelle. Das ist ungewöhnlich für einen Menschen, dessen Ruhm in der Revolte entstand.<a target="_blank" href="http://blattblog.blogsome.com/2007/01/25/das-phantom/"> [...]</a></p>
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