Die halbe Wahrheit
von Schröder & Kalender***
Der Bär flattert in östlicher Richtung.
***
Der taz-Wahrheits-Redakteur Michael Ringel hat »Jörg Schröder« in einer seiner berüchtigten koprolalistischen Kolumnen des Plagiats bezichtigt. Unser Blog heißt aber Schröder & Kalender, denn wir schreiben und zeichnen gemeinsam. So etwas geht natürlich nicht in einen Ringel-Männerkopf rein.
Zur Sache: Vor zwei Jahren, am 13.01.2007, hatten wir Michael Ringel in unserem Blog zugerufen: »Herr Ringel, Sie sind full of shit!« Wie jeder weiß – nur Ringel nicht –, soll dieser Ausdruck im Slang nicht bedeuten, dass die beschimpfte Person voll des peinlichen Erdenrestes ist, sondern: »Herr Ringel, Sie sind ein Lügner!« oder »Intrigant« usw. Weil dies im Amerikanischen schön und drastisch klingt, haben wir den o.g. Ausdruck gewählt. Was nun das Plagiat angeht, so meint Herr Ringel in seiner Kolumne ›Feindbild Furz‹ wir hätten damit Joschka Fischers Zwischenruf: »Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch!« abgekupfert. Was Fischer damit meinte, war klar: »Herr Präsident, Sie sind ein Idiot!« Wenn Michael Ringel nun meint, ein intriganter Charakter und ein Idiot seien ein und dasselbe, dann bitte gern, wir schenken ihm das Arschloch als Zugabe.
(BK / JS)
Kommentar schreiben
nomen est omen-wenn 1ner alltäglich wizzzisch sein musz kanner nur meist mist produzieren,&dieser ringel ist eben kein genie.täglich inner TAZ zu sehen……
Eine kurze Zeit ist keine Ewigkeit
Die Kalender-Arithmetik ist noch verbesserungswürdig.
Äh, wen genau interessiert das?
Na, zum Beispiel uns.
Der Bub ist eitel und Ihr habt ihn gekratzt. Wie viele Monate brauchte er für seine klapprige Retourkutsche?
Monate? Genau zwei Jahre.
@Bernd: mich interessierts auch. Is besser als BUNTE lesen…
Genau zwei Jahre. Von 2007 – 2010. Das ist halt Kalender-Arithmetik.
Genau, kleiner Synapsenfehler, aber drei Jahre machen die Sache ja noch absurder!
Nun seid doch nicht so garstig, so eine vollendete Retourkutsche braucht naturgemäß eine lange Zeit der Vorbereitung. Beziehungsweise, er hat sich doch immerhin “bemüht”, der Bub.