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	<title>Schröder &#038; Kalender</title>
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	<description>Seit 1990 veröffentlichen Barbara Kalender und Jörg Schröder viermal im Jahr ”Schröder erzählt”. Hier bloggen sie was zwischendurch so auf- und anfällt.</description>
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		<title>Hairlich</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 17:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schröder &#38; Kalender</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blumen der Werbelyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Wie der Bär flattert]]></category>
		<category><![CDATA[Friseur]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>***<br />
Der Bär flattert in westlicher Richtung.<br />
***</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/02/Hairlich-2.jpg" rel="lightbox[3907]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3908" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/02/Hairlich-2-424x283.jpg" alt="" width="424" height="283" /></a><br />
<em>Friseursalon auf der Hauptstraße in Berlin</em><br />
* * *<br />
Keine Branche, außer Kneipen und Hundesalons, erfindet sich derart seltsame, kalauernde Firmennamen wie die Friseure. Einige davon werden wir von Zeit zu Zeit hier festhalten.</p>
<p>(BK / JS)</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/?flattrss_redirect&amp;id=3907&amp;md5=8d2fad297e17f19eb79c7045a19658db" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Granaten zu Vasen</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schröder &#38; Kalender</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wie der Bär flattert]]></category>
		<category><![CDATA[Every Day of the Weak]]></category>
		<category><![CDATA[German Werth]]></category>
		<category><![CDATA[Granatenhülsen]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunstmuseum Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Vasen]]></category>
		<category><![CDATA[Verdun]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>***<br />
Es ist dunkel, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.<br />
***<br />
<a href="http://www.kunstmuseum-bonn.de/ausstellungen/vorschau/info/ex/kris-martin-901/" target="_blank"><strong>Im Kunstmuseum Bonn wurde soeben eine Ausstellung des belgischen Künstlers Kris Martin, ›Every Day of the Weak‹ eröffnet. Eines der interessantesten Exponate ist die Assemblage: »3.700 gefundene Granatenhülsen«.</strong></a></p>
<p>Wir besitzen selbst solch eine zur Vase veredelte Granatenhülse und daran knüpft sich die folgende Geschichte:</p>
<p>Im Sommer 1977 fuhren Peter Kuper genannt Hamlet und ich nach La Rochelle, dort wollte er mir sein Leben erzählen und so ist es dann ja auch geschehen, ›Hamlet‹ erschien 1980.</p>
<p>Auf der Fahrt nach La Rochelle, bogen wir hinter Metz ab, denn ich wollte nach Verdun, das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fort_Douaumont" target="_blank">Fort Douaumont</a> besichtigen und das Verdun-Museum auf dem Schlachtfeld bei Fleury besuchen. Keine Schlacht des ersten Weltkriegs ist so berühmt und berüchtigt. Am 21. Februar 1916 begann die Offensive der 5. Armee unter Kronprinz Wilhelm gegen <a href="//de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Verdun" target="_blank">Verdun. </a></p>
<p>Nie zuvor im I. Weltkrieg wurden von zwei Armeen um wenige Meter Boden und ein paar Forts gerungen wie im Jahr 1916 bei Verdun. Die für das Deutsche Kaiserreich verlorene Schlacht ist der Ursprung der Dolchstoßlegende, die Kunstfigur des ›unbekannten Soldaten‹ wurde geboren sowie der Glaube an die Überlegenheit der Soldatenmoral über Material und Waffen. Der Kampf um Verdun hatte mehr als 600.000 Tote gekostet.</p>
<p>In La Rochelle kaufte ich später in einem Trödelladen in einer Seitenstraße vom Place de Verdun eine Granatenhülse, die ein Soldat zu einer Vase umgearbeitet hatte. Damit beschäftigten sich die ›Poilus‹ und ›Feldgrauen‹, bevor sie starben oder mit Glück überlebten.</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/02/verdun-vase-vorn-1.jpg" rel="lightbox[3900]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3901" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/02/verdun-vase-vorn-1-424x635.jpg" alt="" width="424" height="635" /></a><br />
<em>Die gepunzte Inschrift lautet: »Verdun 1916 1917«</em><br />
* * *<br />
Wer wissen will, wie solche <a href="//spaghetti-wars.de/html/gallerien/Granaten1WK.html" target="_blank">Granaten aus dem I. Weltkrieg ursprünglich aussahen, findet hier</a> die Sammlerseite für Zünder, Bomben, Schnittmodelle und mehr (keine Naziseite!).</p>
<p>* * *<br />
1980 besuchte mich dann <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/German_Werth" target="_blank">German Werth</a> im Vogelsberg, um mich für den Deutschlandfunk über Bernward Vespers ›Reise‹ zu interviewen. Das Buch hatte ich im Juli 1977 herausgegeben, und gerade war die ›Ausgabe letzter Hand‹ erschienen. Wir setzten uns ins Wohnzimmer, da bemerkte German Werth die Granatenvase und sagte: »Seltsam, kürzlich ist von mir ein Buch erschienen mit dem Titel ›Verdun · Die Schlacht und der Mythos‹.</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/02/german-werth-verdun.jpg" rel="lightbox[3900]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3902" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/02/german-werth-verdun-424x635.jpg" alt="" width="424" height="635" /></a></p>
<p>Wir redeten lange über Verdun. Anschließend schickte er mir sein Buch mit der folgenden Widmung: »Jörg Schröder, in Gedenken an unser Gespräch über Verdun, als wir eigentlich über Bernward Vesper sprechen sollten! Herzlich German Werth, Oktober ’80« Ich las es in einem Rutsch.</p>
<p>(GW / BK / JS)</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/?flattrss_redirect&amp;id=3900&amp;md5=5fbd6bd808ee7b6649578b007df4880d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Spione</title>
		<link>http://blogs.taz.de/schroederkalender/2012/01/31/spione/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 10:37:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schröder &#38; Kalender</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blumen der Werbelyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Wie der Bär flattert]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Friseur]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Philipp Reemtsma]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>***<br />
Der Bär flattert munter in westlicher Richtung.<br />
***</p>
<p>Nicht nur Friseure spielen mit sonderbaren Namen, wir hatten uns ebenfalls 1983 aus gegebenem Anlass sonderbare Pseudonyme zugelegt und zwar MATA Pfahl (BK) und HARI Beaux (JS). Die Geschichte dazu wurde zuerst in der tageszeitung, Sondernummer zur Buchmesse 1983 veröffentlich, wer sie nachlesen will, findet ›Gewissensbisse‹ im ›März Mammut · März-Texte 1 &amp; 2‹. Im<a href="http://www.textem.de/?id=1108" target="_blank"> ›Kultur &amp; Gespenster‹-Heft Nr. 2 </a>heißt die Geschichte <a href="http://blogs.taz.de/blog/2006/11/09/covergirl/" target="_blank">›Auf der Suche nach Jan Philipp Reemtsma · Schröder erzählt: Arno-Schmidt-Touristen‹ (Barbara Kalender mit Rothaarperücke auf dem Cover).</a></p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Mata-Hari-Friseur.jpg" rel="lightbox[3894]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3895" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Mata-Hari-Friseur-424x283.jpg" alt="" width="424" height="283" /></a></p>
<p>Friseursalon <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mata_Hari" target="_blank">›Mata Hari‹</a> gesehen in Berlin-Friedenau, Foto: Barbara Kalender</p>
<p>* * *<br />
Keine Branche, außer Kneipen und Hundesalons, erfindet sich derart seltsame, kalauernde Firmennamen wie die Friseure. Einige davon werden wir von Zeit zu Zeit hier festhalten.</p>
<p>(BK / JS)</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/?flattrss_redirect&amp;id=3894&amp;md5=2fb198cc124276a451ce7bcd3da0955a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Leonard Cohens Hymnen und Gebete</title>
		<link>http://blogs.taz.de/schroederkalender/2012/01/25/leonard-cohens-hymnen-und-gebete/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 16:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schröder &#38; Kalender</dc:creator>
				<category><![CDATA[MÄRZ-Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Wie der Bär flattert]]></category>
		<category><![CDATA[Book of Mercy]]></category>
		<category><![CDATA[Leonard Cohen]]></category>
		<category><![CDATA[März Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Old Ideas]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>***<br />
Der Bär flattert heute nicht.<br />
***<br />
Leonard Norman Cohen, geboren am 21. September 1934 in Montreal (Kanada), trat bereits als Sechzehnjähriger mit einen Liedern auf. Als Student gewann er einen literarischen Preis. <strong>Er veröffentlichte Gedichtbände, Erzählungen und Romane, vier Titel erschienen in Deutschland zuerst bei MÄRZ: ›Schöne Verlierer‹ (Roman, 1970) , ›Blumen für Hitler · Flowers for Hitler‹ (Poems &amp; Songs, 1971) ›Das Lieblingsspiel‹ (Roman, 1972) und ›Wem sonst als dir · Book of Mercy‹ (Hymnen und Gebete,1985).</strong> Sein vagabundierender Lebensstil und seine Drogenerfahrungen ließen ihn zu Kanadas enfant terrible werden. 1967 hatte er einen sensationellen Durchbruch als Liedermacher und Gitarrist auf dem Newport Folk Festival und im amerikanischen Fernsehen. Die ›New York Times‹ nannte ihn »einen Anarchisten, der keine Bomben werfen möchte.« Sein Ruhm als Dichter, Sänger und Gitarrist ist ungebrochen, auch heute füllt er bei seinen Konzerten die Hallen.</p>
<p>Am 27. ‪Januar erscheint &#8220;Old Ideas&#8221; ( Columbia / Sony Music ), das erste Studioalbum von Lenoard Cohen seit acht Jahren‬. <a href="//www.sonymusic.de/Leonard-Cohen/Old-Ideas/P/2595767" target="_blank"><strong>Wer schon mal reinhören möchte, kann es bei Sony Music tun</strong></a></p>
<p><a href="http://www.leonardcohen.com/de/oldideas" target="_blank"><strong>oder hier ›Darkness‹.</strong></a></p>
<p>***</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-wem1.jpg" rel="lightbox[3875]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3877" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-wem1-424x689.jpg" alt="" width="424" height="689" /></a></p>
<p><em>Cohen, Leonard: ›Wem sonst als Dir / Book of Mercy‹. Aus dem Amerikanischen von Regina Lindhoff und Uve Schmidt. Engl. Brosch., 148 Seiten, (8°). Umschlaggestaltung: Typographie von Jörg Schröder mit einem Motiv von Jim Dine. März Verlag, Herbstein 1985 (Die März-Ausgabe ist nur noch antiquarisch erhältlich.)</em><br />
***<br />
›Book of Mercy‹ ist Cohens religiöses Credo, eine Sequenz moderner Psalmen. Leonard Cohen spricht hier mit einer neuen Stimme, verbindet in Hymnen und Gebeten Zweifel und Elegie, religiöse Meditation und Anrufungen der Liebe. Auch in diesen Prosa-Gedichten scheut Cohen sich nicht, über Frömmigkeit und Demut subjektiv zu sprechen, und in diesem Buch zeigt sich seine Kunst, das Persönliche zu sagen und damit die Gefühle vieler Menschen zu treffen.</p>
<p>»Leonard Cohen mutet wie ein Wanderer zwischen Welten an: Beladen mit den Bürden von Vergangenheit und jüdischer Tradition durchquert er die unheilvolle Gegenwart auf der Suche nach einer besseren, humaneren Zukunft. Cohen singt von einer fremden, inneren Welt, in der Männer und Frauen sich lieben und dann wieder verlassen – fast sieht es so aus, als ob sie den flüchtigen Schmerz der plötzlichen Trennung genießen, weil sie ihn der Monotonie vorziehen. Doch ebenso ambivalent wie sein Verhältnis zur Liebe ist Cohens Einstellung zur revolutionären Politik. Er sieht ihre Möglichkeiten, weiß aber zugleich, dass die Vision der Revolution flüchtig ist. ›Ich kann nicht behaupten, dass ich gerne singe, wenn sie die Toten forttragen.‹ Manchmal geht von Cohens Texten ein zärtlicher, melancholischer Ton aus, der mit allem zu versöhnen scheint; aber am authentischsten sind sie doch dort, wie sie Angst, Bitterkeit und Kritik formulieren … Leonard Cohen: ›Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Gedicht und einem Lied‹.« <em>(Münchner Merkur)</em></p>
<p>***<br />
<a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-book-of-mercy-1.jpg" rel="lightbox[3875]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3878" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-book-of-mercy-1-424x732.jpg" alt="" width="424" height="732" /></a><br />
***<br />
<a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-book-of-mercy-2.jpg" rel="lightbox[3875]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3879" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-book-of-mercy-2-424x732.jpg" alt="" width="424" height="732" /></a><br />
***<br />
<a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-book-of-mercy-3.jpg" rel="lightbox[3875]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3880" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-book-of-mercy-3-424x732.jpg" alt="" width="424" height="732" /></a><br />
***<br />
<a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-book-of-mercy-4.jpg" rel="lightbox[3875]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3881" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-book-of-mercy-4-424x724.jpg" alt="" width="424" height="724" /></a><br />
***<br />
<a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-book-of-mercy-5.jpg" rel="lightbox[3875]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3882" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-book-of-mercy-5-424x724.jpg" alt="" width="424" height="724" /></a><br />
***<br />
<a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-book-of-mercy-6.jpg" rel="lightbox[3875]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3883" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-book-of-mercy-6-424x724.jpg" alt="" width="424" height="724" /></a><br />
***<br />
<a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-book-of-mercy-7a.jpg" rel="lightbox[3875]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3884" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-book-of-mercy-7a-424x724.jpg" alt="" width="424" height="724" /></a><br />
***<br />
<a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-book-of-mercy-8.jpg" rel="lightbox[3875]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3885" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-book-of-mercy-8-424x724.jpg" alt="" width="424" height="724" /></a><br />
***<br />
<a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-book-of-mercy-9.jpg" rel="lightbox[3875]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3886" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/cohen-book-of-mercy-9-424x724.jpg" alt="" width="424" height="724" /></a><br />
***<br />
(LC / BK / JS)</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/?flattrss_redirect&amp;id=3875&amp;md5=12287114e89cd6e0d2ef351f3e4afa27" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schwere Geburt</title>
		<link>http://blogs.taz.de/schroederkalender/2012/01/19/schwere-geburt/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 09:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schröder &#38; Kalender</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blumen der Werbelyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Wie der Bär flattert]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>***<br />
Der Bär flattert in nordöstlicher Richtung.<br />
***</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Kaiserschnitt-1.jpg" rel="lightbox[3871]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3872" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Kaiserschnitt-1-424x363.jpg" alt="" width="424" height="363" /></a><br />
In Schöneberg fand Jörg Schröder in einem Magazin diese Anzeige des Friseursalons »Kaiserschnitt«,<br />
* * *<br />
Keine Branche, außer Kneipen und Hundesalons, erfindet sich derart seltsame, kalauernde Firmennamen wie die Friseure. Einige davon werden wir von Zeit zu Zeit hier festhalten.</p>
<p>(BK / JS)</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/?flattrss_redirect&amp;id=3871&amp;md5=fef533d9d2028778ec9e40696f1a5d91" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Prinzip der kleinsten Wirkung</title>
		<link>http://blogs.taz.de/schroederkalender/2012/01/16/das-prinzip-der-kleinsten-wirkung/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 18:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schröder &#38; Kalender</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher, die uns gefallen]]></category>
		<category><![CDATA[Wie der Bär flattert]]></category>
		<category><![CDATA[Absinthe]]></category>
		<category><![CDATA[August Strindberg]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>***<br />
Es ist dunkel, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.<br />
***</p>
<p>Wenn nichts dazwischen kommt, dann gehen wir morgen zur Auftaktveranstaltung der <a href="http://strindbergfestival.com/" target="_blank"><strong>Schwedischen Botschaft im Strindberg-Jahr 2012</strong></a> (* 22. Januar 1849 in Stockholm; † 14. Mai 1912 ebenda) mit einer Lesung aus dem <a href="http://www.berenberg-verlag.de/programm/notizen-eines-zweiflers/" target="_blank"><strong>neu erschienenen Band August Strindberg: ›Notizen eines Zweiflers‹.</strong></a> Schriften aus dem Nachlass, herausgegeben und übersetzt von Renate Bleibtreu und erschienen im Berenberg Verlag. Es liest der deutsche Schauspieler Jens Harzer. Die schwedische Schauspielerin und Kulturrätin Marika Lagercrantz trägt einige Passagen in schwedischer Sprache vor.<br />
Eine Veranstaltung der Schwedischen Botschaft in Kooperation mit dem Berenberg Verlag.</p>
<p><a href="http://www.nordischebotschaften.org/felleshus/veranstaltungen/im-haus/2012/01/120131_strindberg.php" target="_blank">Dienstag, 17. Januar 2012, 19.30 Uhr  Felleshus der Nordischen Botschaften</a></p>
<p><a href="http://www.nordischebotschaften.org/kontakt/" target="_blank"> Rauchstr. 1 10787 Berlin-Tiergarten</a></p>
<p>Eintritt frei.</p>
<p>* * *</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/August_Stindberg.jpg" rel="lightbox[3864]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3865" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/August_Stindberg-424x569.jpg" alt="" width="424" height="569" /></a><br />
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Moderna_Museet" target="_blank"><em>Portrait August Strindberg von Edvard Munch, 1892</em><br />
<em>zu sehen im Moderna Museet in Stockholm</em></a></p>
<p>* * *</p>
<p>Die ›Notizen eines Zweiflers‹ kennen wir noch nicht, aber ein anderer Strindberg-Titel mit schönen Aufsätzen wie ›Der Zufall im künstlerischen Schaffen‹, ›Das Seufzen der Steine‹, ›Versuch in rationalem Mystizismus‹ oder ›Der Verstand der Tiere und Pflanzen‹ gehört zu unseren Lieblingsbüchern.</p>
<p><strong>Ein Zitat aus ›Die Geheimnisse der Blumen‹:</strong> »Wenn wir nun den hypothetischen Satz aufstellen würden, daß die Sinne nur Gefühlssinne sind: daß wir mit dem Gefühl die Dichte  fester Körper usw. erfassen; mit dem Geschmack in höherem Maße die Konsistenz fester und flüssiger Körper, mit dem Geruch diejenige dampf- und gasförmiger Körper, mit dem Gehör die Bewegungen der Luft und mit dem Gesicht Bewegungen des Äthers, dann haben wir die Sinne als gleichartig in ihrer Natur aufgefaßt und nur quantitativ unterschieden. Woraus die Angemessenheit hervorginge, den Gesichtssinn als ein sublimiertes, verfeinertes Gefühlsvermögen anzunehmen, welches, könnte man sich vorstellen, demnächst in Korrespondenz mit dem Gefühl niedrigeren Grades steht, das man Geschmack nennt.</p>
<p>Ein kleines Beispiel dafür, wie das Gesicht Einfluß auf den Geschmack ausüben kann, mag für meine Hypothese sprechen, bevor wir weitergehen. Wer in seiner Jugend nur gelbe Melonen gegessen hat und für wen der Melonengenuß eine intime Verbindung mit einer schönen gelben Melonenfarbe eingegangen ist, wird vermutlich ebenso wie ich wenig oder gar keinen Reiz darin finden, jetzt auf seine älteren Tage grüne Melonen zu essen, obwohl die letztere wirklich einen feineren Geschmack (Geruch) zu haben scheint als die gelbe. Ich kann ganz einfach grüne Melonen nicht essen, so konservativ und so abhängig vom Sehen ist mein Geschmack.</p>
<p>Wer die simple Gewohnheit hat, grünen Absinth zu trinken, wird mit Ekel einen weißen an seine Lippen führen. Dies passierte mir in der Schweiz, wo ich »à six heures moins un absinthe« meine Nerven bei einem derartigen Freudenbringer auszuruhen pflegte. Eines Tages serviert man mir ein solches Getränk, das ich als abscheulich und mit der Bitte um einen grünen zurückgehen ließ. Der Kellner antwortet, es sei kein grüner vorrätig. Der Wirt kommt herbei und erklärt, das Getränk sei das gleiche, er könne es aber färben, ohne den Geschmack zu verändern, wenn ich absolut auf der grünen Farbe bestände. Ja, er mußte ihn färben, und er schmeckte vortrefflich!</p>
<p>Also ist der Geschmackssinn (der Geruchssinn) unter bestimmten Voraussetzungen von Gesichtssinn abhängig.  Daß andere Sinne Korrespondenz besitzen können, fühlen wir. Der Maler spricht vom »Ton« (Farbton) und der Musiker von »Tonfärbung«. Wenn man ein Musikstück hört, sieht man gern etwas, und wenn man ein Gemälde sieht, hört man einiges, so wie das Rauschen des Windes und den Klang der Abendglocken.</p>
<p>Während meines Aufenthaltes in Deutschland traf ich einen Herrn, von dem es hieß, er sei wahnsinnig. Seine Krankheit sollte darin bestehen, daß Gesichts- und Gehörsinn sich den Spaß machten, einander zu vertreten, so daß der Mann, der Musiker war, in Farbe übersetzen wollte, was er spielte. Als ich ihn damit tröstete, daß dieses Phänomen nicht so erschreckend sei, da bereits vor zwanzig Jahren ein deutscher Professor ein gelehrtes Buch über die Sache geschrieben und Dietrichson in der ersten Auflage von ›Die Welt des Schönen‹, nach eben diesem Professor, Farbharmonien mit Musiknoten wiedergegeben habe, fühlte er sich ruhiger, zumal der Professor niemand anders war als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_von_Helmholtz" target="_blank">der berühmte Helmholtz</a> persönlich.«</p>
<p><a href="http://www.philo-fine-arts.de/programm/cat/fundus/buch/verwirrte-sinneseindruecke.html" target="_blank"><strong><em>August Strindberg: Verwirrte Sinneseindrücke. Schriften zu Malerei, Photographie und Naturwissenschaften. FUNDUS Band 150, herausgegeben von Thomas Fechner-Smarsly, aus dem Schwedischen von Angelika Gundlach, 320 Seiten, zahlreiche Abbildungen.</em></strong></a></p>
<p>* * *</p>
<p>Gelbe oder grüne Melonen hin oder her, wir lieben wie <a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Melon_de_Cavaillon" target="_blank">Alexandre Dumas die aus Cavaillon,</a> die er als lebenslange Rente vom Rat der Stadt bekam im Tausch gegen seine gesammelten Werke. Heute Abend trinken wir jedenfalls als Hommage an August Strindberg grünen Absinthe ›Verte de Fougerolles‹ aus der Distillerie von Paul Devoille.</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Absinthe-Bar.jpg" rel="lightbox[3864]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3866" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Absinthe-Bar-424x214.jpg" alt="" width="424" height="214" /></a><br />
<em>Unsere kleine Absinthe-Galerie, es ist auch weißer dabei.<br />
</em></p>
<p>* * *</p>
<p>(BK / JS)</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/?flattrss_redirect&amp;id=3864&amp;md5=1462556f23c242f0ae2959112c3aa559" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ick kenne schönere!</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 15:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schröder &#38; Kalender</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dit is nu Berlin!]]></category>
		<category><![CDATA[Wie der Bär flattert]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bubi Scholz]]></category>
		<category><![CDATA[Eiserner Gustav]]></category>
		<category><![CDATA[Friedenau]]></category>
		<category><![CDATA[Helmut Newton]]></category>
		<category><![CDATA[Marlene Dietrich]]></category>
		<category><![CDATA[Prominentengräber]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>***<br />
Der Bär flattert in südöstlicher Richtung.<br />
***<br />
Es gibt nichts, was nicht irgendwer sammelt: Pistolen, Parteibücher oder Porzellan gehören noch zu den normalen Objekten der Begierden unter ›P‹, jedoch ›Prominentengräber‹, darauf wären wir nicht gekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neulich gingen wir spazieren auf dem Südwestkorso in Friedenau, an der Ecke Stubenrauchstraße liegt der Eingang zum Friedhof, auf dem <a href="//de.wikipedia.org/wiki/Marlene_Dietrich" target="_blank">Marlene Dietrich</a> beerdigt wurde. Es war nieseliges kaltes Wetter, und nur ein Mensch war auf dem Friedhof zu sehen, ein Mann mit kurzgeschorenem Haar, Anfang 50, der fotografierte intensiv in sakraler Pose, dort musste das Grab sein. Wir näherten uns gemessenen Schrittes, und er sprach uns an: »Wollen Sie auch das Grab von Marlene sehen?«</p>
<p>Barbara antwortete: »Im neuen Jahr hat man bekanntlich gute Vorsätze, und seit vielen Jahren hatten wir uns vorgenommen, ihr Grab zu besuchen.« Jörg ergänzte: »Denn wir wohnen ja hier um die Ecke«, und so smalltalkmäßig, »ist ja ein schöner Friedhof.« Darauf er: »Ick kenn ’nen schöneren!« »Wie«, fragte ich, »finden Sie den hier nicht schön?« »Nee, der am Wannsee ist viel schöner, da liegt der Eiserne Justaf! Und Sie wissen ja, wer der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Hartmann_%28Droschkenkutscher%29" target="_blank">Eiserne Justaf</a> war?« »Ja«, sagten wir beide. Darauf er wieder: »Der Eiserne Justaf iss ja immer jefahren mit seiner Kutsche von Wannsee zum S-Bahnhof Wannsee, und darum hatte er jejen die Taxen protestiert. Aba die erste Taxe in Wannsee hat denn selber jefahren!« »So kann man es auch machen«, meinte Barbara. »Also der am Wannsee ist ein schöner Prominentenfriedhof, aba et jibt noch eenen an der Heerstraße, da liegt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bubi_Scholz" target="_blank">Bubi Scholz.</a> Und dieser Waldfriedhof Zehlendorf ist ein wunderbarer Friedhof! Wissen Se, seine Frau Sabine war so clever und hat dafür jesorgt, dass er auf einen ordentlichen Friedhof kommt.« »Ja«, sagte ich, »aber seine erste Frau hat er im Suff durch die Badezimmertür erschossen und musste dafür nur drei Jahre brummen.« »Sie kenn’ sich ja jut aus«, meinte der Sammler. »Na ja, und in der BZ stand während des Prozesses: ›Alle wollen Bubi alle machen‹.«</p>
<p>Darauf wechselte er das Thema: »Es iss ja so, Marlene wollte auf diesen Friedhof, weil sie neben ihre Mutter liejen wollte. Aber det hamm se wohl nich jemacht, und nu liegt sie neben <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Newton" target="_blank">Helmut Newton. </a>Wo iss denn nu det Jrab?« Kopfschüttelnd marschierte er los und suchte das Grab von Josefine von Losch.</p>
<p>* * *</p>
<p>Marlene Dietrich: Ich bin von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt (Der blaue Engel 1930)</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/2012/01/14/ick-kenne-schonere/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>(BK / JS)</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/?flattrss_redirect&amp;id=3861&amp;md5=8c8d15cd4505e693d33de5ab8b472dab" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mühevolles Gewerbe</title>
		<link>http://blogs.taz.de/schroederkalender/2012/01/08/muhevolles-gewerbe/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 15:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schröder &#38; Kalender</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blumen der Werbelyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Wie der Bär flattert]]></category>
		<category><![CDATA[Friseur]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>***<br />
Der Bär flattert munter in östlicher Richtung.<br />
***<br />
<a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Haar-fu%CC%88r-Haar.jpg" rel="lightbox[3857]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3858" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Haar-fu%CC%88r-Haar-424x283.jpg" alt="" width="424" height="283" /></a></p>
<p><em>Friseursalon in Berlin-Friedenau</em></p>
<p>Keine Branche, außer Kneipen und Hundesalons, erfindet sich derart seltsame, kalauernde Firmennamen wie die Friseure. Einige davon werden wir von Zeit zu Zeit hier festhalten. In diesem Falle fragen wir:  ›Haar für Haar‹, dauert das nicht ein bisschen lange?</p>
<p>(BK / JS)</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/?flattrss_redirect&amp;id=3857&amp;md5=ee34d8f7bc8f0f3a929ef0851175eb89" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Meinen Sie, dass Georg verrückt ist?</title>
		<link>http://blogs.taz.de/schroederkalender/2012/01/04/meinen-sie-dass-georg-verruckt-ist/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/schroederkalender/2012/01/04/meinen-sie-dass-georg-verruckt-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 11:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schröder &#38; Kalender</dc:creator>
				<category><![CDATA[MÄRZ-Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[März Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[sozialistische Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Staffan Beckman]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>***<br />
Der Bär flattert munter in östlicher Richtung.<br />
***</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/beckman.jpg" rel="lightbox[3844]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3845" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/beckman-424x674.jpg" alt="" width="424" height="674" /></a><br />
<em>Beckman, Staffan: ›Meinen Sie, daß Georg verrückt ist?‹. Aus dem Schwedischen von Horst Schröder. Originaltitel: ›Tycker du att George är en galning?‹. Leinen, 232 Seiten, (8°). Umschlaggestaltung: Typographie von Jörg Schröder mit einer Illustration von Thomas Hornemann. März Verlag, Frankfurt a. M. 1970 (Die März-Ausgabe ist nur noch antiquarisch erhältlich.)</em><br />
***</p>
<p><a href="http://sv.wikipedia.org/wiki/Staffan_Beckman" target="_blank">Staffan Beckman,</a> ein engagierter schwedischer Linker; stellt diese Frage bewusst naiv: »Ist eine Revolution in Schweden möglich, oder meinen Sie, dass Georg verrückt ist?« Aus einem nicht näher bezeichneten Land kommt Georg, ein Revolutionär und Infiltrator, nach Stockholm und arbeitet dort als Hausmeistergehilfe beim Rundfunk. Georg hat den Auftrag: die Möglichkeiten einer Revolution in Schweden zu erkunden. Er sieht den schwedischen Wohlfahrtsstaat mit fremden Augen, mit den Augen eines Sozialisten, der das, was theoretisch ›Kapitalismus‹ heißt, in unzähligen Ausformungen in der Praxis wiederfindet.</p>
<p>Die Ergebnisse sind absurd – Macht und Propaganda gehören im Kapitalismus zusammen, sagt die Theorie. Und tatsächlich empfindet Georg es als symptomatisch, dass das Rundfunkhaus in Stockholm zwischen der US-Botschaft und dem Verteidigungsministerium steht. »Demokratie«, folgert Georg, »heißt Schweinereien auf gepflegte Weise zu begehen.« Das politische Modell für eine Revolution, welches Georg entwickelt, ist einleuchtend, aber utopisch. Der Revolutionär scheitert an der Macht des Faktischen und muss das Land unverrichteter Dinge verlassen.</p>
<p>***<br />
<a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Beckman-1.jpg" rel="lightbox[3844]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3846" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Beckman-1-424x659.jpg" alt="" width="424" height="659" /></a><br />
***<br />
<a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Beckman-2.jpg" rel="lightbox[3844]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3847" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Beckman-2-424x659.jpg" alt="" width="424" height="659" /></a><br />
***<br />
<a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Beckman-3.jpg" rel="lightbox[3844]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3848" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Beckman-3-424x659.jpg" alt="" width="424" height="659" /></a><br />
***<br />
<a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Beckman-4.jpg" rel="lightbox[3844]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3849" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Beckman-4-424x659.jpg" alt="" width="424" height="659" /></a><br />
***<br />
<a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Beckman-5.jpg" rel="lightbox[3844]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3850" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Beckman-5-424x659.jpg" alt="" width="424" height="659" /></a><br />
***<br />
<a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Beckman-6.jpg" rel="lightbox[3844]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3851" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Beckman-6-424x659.jpg" alt="" width="424" height="659" /></a><br />
***<br />
<a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Beckman-7.jpg" rel="lightbox[3844]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3852" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Beckman-7-424x659.jpg" alt="" width="424" height="659" /></a><br />
***</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Beckman-8.jpg" rel="lightbox[3844]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3853" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2012/01/Beckman-8-424x659.jpg" alt="" width="424" height="659" /></a></p>
<p>***<br />
(SB / BK / JS)</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/?flattrss_redirect&amp;id=3844&amp;md5=31a61f322e3172906c37f5219a99f846" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Glück</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 22:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schröder &#38; Kalender</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wie der Bär flattert]]></category>
		<category><![CDATA[Giacomo Casanova:]]></category>
		<category><![CDATA[Glanz und Elend in Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Memoiren]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>* * *<br />
Es ist dunkel, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.</p>
<p>* * *</p>
<p><strong>Möge das Glück dich im neuen Jahr erheben!</strong><br />
<strong>Dies wünschen Barbara Kalender und Jörg Schröder</strong></p>
<p>* * *<br />
Bei den wichtigsten Wechselfällen meines Lebens haben immer besondere Umstände bewirkt, dass mein armer Geist ein bisschen abergläubisch wurde; das muss ich demütig zugeben, wenn ich über mich selbst tiefer nachdenke. Aber wie sollte ich mich dieses Aberglaubens erwehren? Das Glück spielt mit dem Menschen, der sich Fortunas Launen überlässt, wie ein Kind mit der Elfenbeinkugel des Billards. Das lässt auch die Kugel aufs Geratewohl über das Tuch hin und her laufen und lacht herzlich, wenn sie zufällig in den Beutel fällt.</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2011/12/Billard-1.jpg" rel="lightbox[3841]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3842" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2011/12/Billard-1-424x157.jpg" alt="" width="424" height="157" /></a></p>
<p>Nicht natürlich würde es mir vorkommen, wenn das Glück den Menschen behandelte wie ein geübter Spieler die Billardkugel. Der berechnet Schnelligkeit, Abprall, Entfernung, Verhältnis der Winkel und hundert andere Dinge, die ein mittelmäßiger Spieler überhaupt nicht sieht. Wie käme ich also dazu dem Glück die Ehre zu erweisen, es für einen gelernten Mathematiker zu halten oder anzunehmen, es sei den physischen Gesetzen unterworfen, die für die Natur gelten? Trotz all dieser Vernunftsschlüsse setzt mich das, was ich beobachte, in Erstaunen.</p>
<p>Das Glück, das ich verachten muss, wenn ich es für gleichbedeutend mit dem Zufall halte, nimmt in allen wichtigen Ereignissen meines Lebens die ehrwürdige Gestalt einer Gottheit an. Immer hat es, wie mir schien, ein boshaftes Vergnügen darin gefunden, mir zu beweisen, dass es nicht blind sei, wie die Leute behaupten; nie hat es mich erniedrigt, ohne mich entsprechend zu erheben, nie hat es mich hochsteigen lassen, ohne mich wieder in den Abgrund zu stürzen.</p>
<p>Es hat an mir nur dazu seine unbedingte Macht geltend machen wollen, um mich zu überzeugen, dass es bewusst handelt und alles beherrscht. Um zu diesem Ziel zu gelangen, hat es immer Mittel angewandt, mich zum Handeln zu zwingen, ob ich es nun gern oder ungern tat. Es wollte mich fühlen lassen, dass mein Wille durchaus nicht frei sei, sondern nur ein Werkzeug, dessen es sich bediente, um mit mir zu machen, was es wollte.</p>
<p>* * *</p>
<p><em>Giacomo Casanova: ›Memoiren · Glanz und Elend in Spanien‹. Nach der Übersetzung von Franz Hessel und Ignaz Jezower, bearbeitet von Walter Hess. Ausgewählt und herausgegeben von Ernesto Grassi.</em></p>
<p>* * *<br />
(GC / BK / JS)</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/?flattrss_redirect&amp;id=3841&amp;md5=00c98af55a3ab541b1143f09ea9368c4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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