07.06.2008 von Schröder & Kalender
Der Bär flattert in nordöstlicher Richtung.
Impressionen nach unserer Lesung in Mainz:

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Schröders Erinnerungen an Heimbs-Kaffee: Bei Lorenz und Bogo sollte ich aber nicht gestalten, sondern streuen, und zwar Anzeigen mit dem Slogan: »Heimbs-Kaffee – aerotherm geröstet – edel und bekömmlich.« Zwei alte Herren betrieben eine Rösterei in Braunschweig und hatten persönlich dieses bombastisch klingende ›Aerotherm-Verfahren‹ erfunden, was ja nichts weiter heißt als ›Heißluft‹. Aber die Brüder waren davon überzeugt und behaupteten, daß ihre Bohnen für Magen-, Darm- und Gallenkranke besonders bekömmlich seien. Auf ihrem Credo errichteten sie eine Kaffeekirche mit einer Gefolgschaft von Zehntausenden Kaffeetanten und verfügten über eine vierzigbändige Zuschriftensammlung, die alle bestätigten: »Seit ich Heimbs-Kaffee in Bad Salzuflen kennengelernt habe, sind meine Gallenbeschwerden wie weggeblasen.« Denn der große Feind, ja der Tod des Kaffeehandels heißt ›Gallenbeschwerden‹. Kreislaufschwierigkeiten sind nicht so geschäftsschädigend, wer darunter leidet, trinkt koffeinfreien. Die Herren Heimbs hatten sich mit… weiter lesen
22.05.2008 von Schröder & Kalender
Der Bär flattert in südöstlicher Richtung.
Warum weint die Frau rechts? Lebt sie etwa nicht gern in ihrem Körper?

(BK / JS)
11.02.2008 von Schröder & Kalender
Der Bär flattert in südöstlicher Richtung.

»Was macht der Knoten auf dem Seil?« fragen wir Herrn Lusche.
(BK / JS)
05.02.2008 von Schröder & Kalender
Der Bär flattert in nordöstlicher Richtung.

Vermutlich haben diese Ambiente-Händler mal was von Jean Tinguelys ›Metamorphosen‹ gehört und sich gesagt: »Klingt gut, aber ohne Meta noch besser!« Wer möchte aber mit Dingen wohnen, die sich durch Umwelteinflüsse verändert haben? Doch höchstens ein Messie.
(BK / JS)
17.09.2007 von Schröder & Kalender
Der Bär flattert in östlicher Richtung.

Eskimo! Trinkimo mit Tassimo!
(Kalendero / Schrödero)
03.07.2007 von Schröder & Kalender
Der Bär flattert in nördlicher Richtung.
Vor einer Woche haben wir ›Guru mit Gänsen‹, die neue Folge von ›Schröder erzählt‹ zur Post gebracht. Zwei Tage später trafen die ersten Sendungen bei den Subskribenten ein. Heute – nach einer Woche – haben aber noch immer nicht alle Büchersendungen die Empfänger erreicht.
Nun weiß jeder: Im Postuniversaldienstleistungsgesetz steht, daß die Deutsche Post wochentäglich zustellen muß. Und jeder weiß auch, daß dieses Gesetz ein Werbemärchen ist. Wie zum Hohn lag heute ein Prospekt mit drei Großnasen im Briefkasten, den wir zunächst wütend zerrissen und dann für dieses Blog wieder zusammengeklebt haben.

Also Herr Zumwinkel, daß Sie nicht schaffen, wofür Sie Ihr exorbitantes Gehalt beziehen, ist Skandal genug. Aber verarschen können wir uns selber!
(BK / JS)
15.03.2007 von Schröder & Kalender
Der Bär flattert in östlicher Richtung.
Paul hatte sich zum Geburtstag das Sentai-Hauptquartier von Lego gewünscht. Dank Google erfuhren wir: »Auf dem Sentai-Berg tobt ein verzweifelter Kampf zwischen den Menschen und den heimtückischen Robotern. Hierdurch wurden geheimnisvolle Energien freigesetzt, die den Berg in zwei Hälften gespalten haben. Beide Seiten haben mächtige Maschinen gebaut, die mit der modernsten Ausstattung ausgerüstet sind …«
Aber was für eine Enttäuschung war es für Paul, als der Berg, mit dem geworben wird, gar nicht im Karton war. Es gibt ihn überhaupt nicht! Das Kind konnte nicht verstehen, daß der Berg fehlte und bat immer wieder: »Kauf mir den Berg!« Was denken sich diese Werbemenschen von Lego eigentlich dabei, daß die Hauptsache fehlt?

Nach der ersten Enttäuschung, machte Paul es dann doch Spaß, das Hauptquartier aufzubauen. … weiter lesen