Archive for the ‘Brennglas Landsberg’ Category

14.12.2007 von Schröder & Kalender
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Brennglas Landsberg (9)

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in östlicher Richtung.

In den Jahren 1989 bis 1996 lebten wir in der Nähe von Landsberg am Lech. 2001 erschien dann ›Ratten und Römer‹, eine Folge von ›Schröder erzählt‹, in der wir über dieses ›bayerische Argentinien‹ berichten.

Aus Anlaß des Erscheinens von ›Er stand in Hitlers Testament‹ über Karl-Otto Saur, den Planer des Projekts ›Ringeltaube‹, bringen wir unsere Landsberg-Erzählungen in Fortsetzungen.

Uns so geht es weiter:

Wie kam es zu diesem Aufstand? Um das DP-Lager hatten sich im Landkreis neun Kibbuzim gegründet. Hier wurden Jugendliche ausgebildet, bis sie nach Palästina gehen durften, denn es galten die limitierten Einwanderungsregularien der Briten. So gab es in Dießen am Ammersee, in dem aufgelassenen ›Gasthof Finster‹, eine Töpferfachschule, fünfzig junge Leute lebten in diesem Kibbuz. Weil sich seit einigen Nächten Dorfbuben bei dem Gasthof herumgetrieben hatten, fühlten sich die Juden bedroht. Und die Kibbuzleitung verstärkte die Wachtposten für die Nacht, denn… weiter lesen

24.11.2007 von Schröder & Kalender
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Brennglas Landsberg (8)

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in östlicher Richtung.

In den Jahren 1989 bis 1996 lebten wir in der Nähe von Landsberg am Lech. 2001 erschien dann ›Ratten und Römer‹, eine Folge von ›Schröder erzählt‹, in der wir über dieses ›bayerische Argentinien‹ berichten.

Aus Anlaß des Erscheinens von ›Er stand in Hitlers Testament‹ über Karl-Otto Saur, den Planer des Projekts ›Ringeltaube‹, bringen wir unsere Landsberg-Erzählungen in Fortsetzungen.

Uns so geht es weiter: Das letzte Landsberg-Kapitel handelt vom »She’ erit Hapletah«, dem »Rest der Geretteten«, wie die Überlebenden der Konzentrationslager sich selbst nannten. Gleich nach ihrem Einmarsch brachte die amerikanische Armee die befreiten Juden in der Saarburgkaserne unter. In dieses ›Camp for Displaced Persons‹ – kurz DPs – wies man ebenfalls verschleppte Ost- und Zwangsarbeiter ein. Aber auch deutsche Flüchtlinge wurden hier aufgenommen, es gab sogar einige ehemalige KZ-Wächter aus der Ukraine. Deshalb kam es zu ständigen Auseinandersetzungen zwischen Juden und Deutschen. Diese Zustände… weiter lesen

11.11.2007 von Schröder & Kalender
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Brennglas Landsberg (7)

von Schröder & Kalender

Es schneit, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.

In den Jahren 1989 bis 1996 lebten wir in der Nähe von Landsberg am Lech. 2001 erschien dann ›Ratten und Römer‹, eine Folge von ›Schröder erzählt‹, in der wir über dieses ›bayerische Argentinien‹ berichten.

Aus Anlaß des Erscheinens von ›Er stand in Hitlers Testament‹ über Karl-Otto Saur, den Planer des Projekts ›Ringeltaube‹, bringen wir unsere Landsberg-Erzählungen in Fortsetzungen.

Uns so geht es weiter: Versprengte deutsche Soldaten und russische Hiwis waren durch die Dörfer gezogen, Nazi-Funktionäre, Geheimdienstspezialisten und SS-Führer setzten sich in Richtung Alpenfestung ab. Jetzt kamen die ›Amis‹, und auch über diese erzählten uns die Leute vom Lechrain die tollsten Räuberpistolen. Ein alter Lehrer berichtete von einem weißen und einem schwarzen Amerikaner, die betrunken durch Oberdießen zogen und mit Mädchen anbändelten. »Da traten drei Männer dem Neger entgegen, um ihm Einhalt zu gebieten, und der erschoß alle drei, dann haute er… weiter lesen

01.11.2007 von Schröder & Kalender
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Brennglas Landsberg (6)

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in östlicher Richtung.

In den Jahren 1989 bis 1996 lebten wir in der Nähe von Landsberg am Lech. 2001 erschien dann ›Ratten und Römer‹, eine Folge von ›Schröder erzählt‹, in der wir über dieses ›bayerische Argentinien‹ berichten.

Aus Anlaß des Erscheinens von ›Er stand in Hitlers Testament‹ über Karl-Otto Saur, den Planer des Projekts ›Ringeltaube‹, bringen wir unsere Landsberg-Erzählungen in Fortsetzungen.

Uns so geht es weiter: Bei den Recherchen zum historischen Brennglas Landsberg hörten wir noch so manche erstaunliche Geschichte. So erzählte uns, gleich nach unserem Einzug in die Villa, unsere Vermieterin: »Eines Tages im April, es war kurz vor Kriegsende, da waren plötzlich alle Stadel in Leeder belegt, im ganzen Dorf wimmelte es von russischen Soldaten, aber die trugen deutsche Uniformen. Wir mußten aus der Villa raus und in den Gasthof ziehen. Ich war damals dreizehn Jahre alt.« Frau Schelkle war noch immer begeistert von den… weiter lesen

26.10.2007 von Schröder & Kalender
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Brennglas Landsberg (5)

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in östlicher Richtung.

In den Jahren 1989 bis 1996 lebten wir in der Nähe von Landsberg am Lech. 2001 erschien dann ›Ratten und Römer‹, eine Folge von ›Schröder erzählt‹, in der wir über dieses ›bayerische Argentinien‹ berichten.

Aus Anlaß des Erscheinens von ›Er stand in Hitlers Testament‹ über Karl-Otto Saur, den Planer des Projekts ›Ringeltaube‹, bringen wir unsere Landsberg-Erzählungen in Fortsetzungen.

Uns so geht es weiter:
Na bitte, bereits 1960 waren die Kriegsverbrecher zu »Kriegsverurteilten« mutiert. Nach all dem wundert es einen kaum noch, daß der Friedhof, auf dem viele der ›Rotjacken‹ begraben sind, seit 1988 unter Denkmalschutz steht. Und fast schon selbstverständlich kam es uns vor, als wir erfuhren: Der Platz, an dem die SS das benachbarte KZ-Lager IV mit 268 Menschen niederbrannte, wurde zu einer Kiesgrube verwandelt. Dies nur als Anmerkung zur Diskussion um das Holocaust-Denkmal. Solange die Leute an den Schauplätzen der Verbrechen… weiter lesen

20.10.2007 von Schröder & Kalender
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Brennglas Landsberg (4)

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert heftig in südöstlicher Richtung.

In den Jahren 1989 bis 1996 lebten wir in der Nähe von Landsberg am Lech. 2001 erschien dann ›Ratten und Römer‹, eine Folge von ›Schröder erzählt‹, in der wir über dieses ›bayerische Argentinien‹ berichten.

Aus Anlaß des Erscheinens von ›Er stand in Hitlers Testament‹ über Karl-Otto Saur, den Planer des Projekts ›Ringeltaube‹, bringen wir unsere Landsberg-Erzählungen in Fortsetzungen.

Uns so geht es weiter:
Ein weiterer Todeskandidat war Oswald Pohl, den der Gefängnispfarrer Karl Morgenschweis zurück zu Gott und in den Schoß der katholischen Kirche führte. Um diese Bekehrungsgroteske entstand eine verbissene Begnadigungsdiskussion. Doch zunächst ein Zitat – der amerikanische Hochkommissar McCloy beschreibt die Karriere des reuigen Sünders in seinem Landsberg-Bericht in bündiger Kürze: »Pohl war Chef des Wirtschafts- und Verwaltungshauptamtes der SS. Diesem Amt unterstand die Verwaltung aller Konzentrationslager in Deutschland, und Pohl war der Hauptangeklagte in dem Prozeß, der als der… weiter lesen

14.10.2007 von Schröder & Kalender
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Brennglas Landsberg (2 und 3)

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in südöstlicher Richtung.

In den Jahren 1989 bis 1996 lebten wir in der Nähe von Landsberg am Lech. 2001 erschien dann ›Ratten und Römer‹, eine Folge von ›Schröder erzählt‹, in der wir über dieses ›bayerische Argentinien‹ berichten.

Aus Anlaß des Erscheinens von ›Er stand in Hitlers Testament‹ über Karl-Otto Saur, den Planer des Projekts ›Ringeltaube‹, bringen wir unsere Landsberg-Erzählungen in Fortsetzungen.

Den zweiten Teil haben wir bereits am 25. 08. 2006 veröffentlicht.

Diesen Text setzt die nachfolgende Passage fort:
Erst als wir in der Nähe von Landsberg lebten, wurde mir wieder bewußt, daß ich als Junge in Berlin den Namen oft gehört hatte. In Niederschönhausen wohnte neben uns die Familie Rinklef. Lina Rinklef war neben meiner Mutter die wichtigste Person für mich. Sie kam aus dem Taunus, sprach hessisch; dieses exotische Idiom war für mich als Berliner Kind so fremd und interessant wie später Französisch oder… weiter lesen

01.10.2007 von Schröder & Kalender
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Brennglas Landsberg (1)

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in östlicher Richtung.

Über das soeben erschienene Buch ›Er stand in Hitlers Testament‹ schreibt Ambros Waibel: »Es wäre besser nicht geschrieben worden.«

Es handelt von einem Meisteringenieur aus Deutschland, dem Planer des Projekts ›Ringeltaube‹, Karl-Otto Saur. Geschrieben haben es sein Sohn Karl-Otto Saur jun. und der Enkel Michael Saur. Hinweise und Zitate zum Fall des Schreibtischmörders Saur hat Ambros Waibel unserem Blog (KG Saur oder die Rache der Chromosomen) entnommen.

Wir haben in den Jahren 1989 bis 1996 in der Nähe von Landsberg gelebt. 2001 erschien ›Ratten und Römer‹, eine Folge von ›Schröder erzählt‹, in der der wir über das ›bayerische Argentinien‹ berichten. Aus gegebenem Anlaß bringen wir diesen Teil unserer Erzählung in Fortsetzungen:

Ich habe die Gegend, in der wir damals wohnten, gerade ein »bayerisches Argentinien« genannt. Das ist ein flotter Spruch, aber es ist viel Wahres dran, denn die meisten Leute… weiter lesen

04.09.2007 von Schröder & Kalender
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Hitlers Vertrauter, zwei Söhne und ein Enkel

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in östlicher Richtung.

Über den Schreibtischmörder Karl-Otto Saur und dessen Sohn, den Großverleger K.G. Saur, habe ich (JS) mich schon als junger Werbeassistent Anfang der 60er aufgeregt. Jetzt wollen der ältere Sohn Karl-Otto und dessen Sohn Michael vom Hitler-Boom profitieren. Im Econ Verlag ist soeben ihr Buch ›Er stand in Hitlers Testament‹ erschienen. Unsere Recherche über diesen teuflischen Ingenieur und dessen famosen Sohn K.G. Saur haben wir bereits gebloggt.

Hitler-1.jpg

Blalla W. Hallmann: Der Pop-Star, 1991, Acryl auf Leinwand, 150 x 110 cm
(BK /JS)

25.08.2006 von Schröder & Kalender
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K. G. Saur oder Die Rache der Chromosomen

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in südöstlicher Richtung.

Nun ist zu berichten von Prof. Dr. h.c. mult. Klaus G. Saur, einem unserer Lieblingsfeinde. Soeben kaufte er als geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsleitung des Walter de Gruyter Verlags den Verlag K. G. Saur zurück, welchen er vor Jahren gegründet und dann verkauft hatte. Damit entsteht der größte geisteswissenschaftliche Verlag Kontinentaleuropas (http://www.buchmarkt.de/index.php?mod=news&page=22812) Wessen Geistes Kind dieser Herr Saur war und vermutlich noch immer ist, steht in der 2. Folge der Schwarzen Serie von ›Schröder erzählt‹ mit dem Titel: ›Ratten und Römer‹.

Hauptverantwortlich für das Projekt ›Ringeltaube‹ war der Ingenieur Karl-Otto Saur. Nach den schweren Verlusten durch alliierte Bomberangriffe an zahlreichen Orten des Reiches hatte Hitler 1944 die Verlegung der gesamten Rüstungsindustrie unter die Erde angeordnet. Zum technischen Leiter des mit diesem Vorhaben betrauten ›Jägerstabs‹ ernannte er Karl-Otto Saur, der seit 1937 im Rüstungsministerium unter Speer arbeitete. Hitler sichert Saur zu, daß Himmler ein ausreichendes Kontingent ungarischer Juden für … weiter lesen