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Der Bär flattert in nördlicher Richtung.
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Im Jahr 1983 gründeten wir die Ravenna Presse im März Verlag, in der herausragende Titel der Buchkunst und der wissenschaftlichen Arcana in bibliophiler Ausstattung geplant waren. Als erstes erschien ›Das Land der Inca‹ von Rudolf Falb. Weitere geplante Titel sind in der Ravenna Presse nicht herausgekommen.
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Falb, Rudolf: ›Das Land der Inca in seiner Bedeutung für die Urgeschichte der Sprache und Schrift‹. Nachdruck der Leipziger Erstausgabe von 1883. Oasenziegenleder mit Goldprägung im Schuber. Aufgebunden wurden 300 von 555 Exemlaren mit Pränumeranten-Verzeichnis. 456 Seiten, (8°). Einbandgestaltung: Jörg Schröder. Ravenna Presse im März Verlag, Herbstein 1984 (nur noch antiquarisch erhältlich).
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Im Jahr 1877 begab sich der angesehene Geologe und Erdbebenforscher Rudolf Falb auf eine Forschungsreise nach Südamerika. Dafür hatte er ein halbes Jahr veranschlagt, zuletzt ging er auf das Hochplateau der peruanischen Kordilleren, um hier Messungen seismischer und vulkanischer Phänomene vorzunehmen.
Falb war von den archäologischen Funden in Cuzco und Tiahuanaco überwältigt. Und bei seiner Begegnung mit den Aimarà-Indianern im Urwald von Bolivien traf ihn wie ein Blitz die Gewißheit: In der Sprache der Inca sind die Belege für die Wurzeln eines einheitlichen Sprachen-Ursprungs in einer Prähistorischen Periode zu finden.
Falb ließ alle weiteren geologischen Pläne fahren und beschäftigte sich fortan fünf Jahre mit seiner Sprachtheorie, lernte drei Indianer-Sprachen, notierte auf tausenden von Folio-Seiten die Belege seiner Forschung zu einer Urgrammatik. Ausgehend von der Aimarà- und Kitschua-Sprache werden wir in Falbs Buch Zeugen von atemberaubenden Beweis- und Analogieketten sprachlicher, symbolischer und mythologischer Art. Wir nehmen teil an genialischen Denk- und Assoziationsakten, lesen z. B. Aimarà, Hebräisch, Griechisch, Ägyptisch, Sanskrit, Latein, Arabisch, Aramäisch, Chinesisch, Französisch, Deutsch, Englisch … Ja, wir können das lesen bzw. hören, auch wenn wir die dazugehörigen Schriftzeichen und Sprachen nicht beherrschen. Denn Rudolf Falb, der dieses Buch … weiter lesen











