Archive for the ‘Warenkorb und Warteschlange’ Category

23.03.2009 von Schröder & Kalender
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Die Finanzkrise endlich verständlich erklärt

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert heftig in östlicher Richtung.
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Post von Povl aus Dubai, er schreibt: »Anbei ein netter Erklärungsversuch des ›credit crunch‹, deshalb auch
kein Komasaufen im COMA, sondern lieber bei ›Mandy‹.
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Die Ursachen und Wirkungen der Kreditkrise sind schwer zu verstehen. Hier nun endlich ein Erklärungsmodell zur Finanzkrise, das jeder versteht:

Mandy besitzt eine Bar in Berlin-Kreuzberg. Um den Umsatz zu steigern, beschließt sie, die Getränke der Stammkundschaft – hauptsächlich Hartz-IV-Empfänger – auf den Deckel zu nehmen, ihnen also Kredit zu gewähren. Das spricht sich in Kreuzberg schnell herum und immer mehr Kundschaft desselben Segments drängt sich in Mandys Bar.

Da die Kunden sich um die Bezahlung keine Sorgen machen müssen, erhöht Mandy sukzessive die Preise für den Alkohol und erhöht damit auch massiv ihren Umsatz. Der junge und dynamische Kundenberater der lokalen Bank bemerkt Mandys Erfolg und bietet ihr zur Liquiditätssicherung eine unbegrenzte Kreditlinie an. Um die Deckung macht er sich keinerlei Sorgen, er hat ja die Schulden der Trinker als Deckung.

Zur Refinanzierung transformieren top ausgebildete Investmentbanker die Bierdeckel in verbriefte Schuldverschreibungen mit den Bezeichnungen SUFFBOND®, ALKBOND® und KOTZBOND®.  Diese Papiere laufen unter der modernen Bezeichnung ›SPA‹ – Super Prima Anleihen – und werden bei einer usbekischen Online-Versicherung per Email abgesichert. Daraufhin werden sie von mehreren Rating-Agenturen (gegen lebenslanges Freibier in Mandys Bar) mit ausgezeichneten Bewertungen versehen. … weiter lesen

05.02.2009 von Schröder & Kalender
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Die Arroganz stirbt zuletzt

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in nordwestlicher Richtung.
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Niemals mehr als in Krisenzeiten schlägt die Beobachtung, daß die Realität die beste Satire ist, aberwitzigere Kapriolen. Jetzt hat die allgemeine Panik bereits die hinten und vorne Gestopften erreicht. Quod erat demonstrandum: Heute ging ich mit meinem Hackenporsche die paar Schritte zu Aldi, suchte in den Hosentaschen nach einer Münze, da kam ein brandneuer, schwarzer Jaguar und parkte direkt vor mir. Die Tür am Beifahrersitz öffnete sich und ein vierzehnjähriger Junge stieg aus. Er kramte auch in den Hosentaschen, allerdings hingen seine ganz unten, denn er trug Baggy-Pants, sein Hinterteil war nur halb bedeckt. Ein Frau um die Fünfzig holte ihre Tasche aus dem Kofferraum des Jaguars und meckerte ihren Sohn an, er solle nicht so trödeln. Sie war so häßlich wie der Knabe, die Rache der Chromosomen. Sie holte sich einen Einkaufswagen und blickte hochnäsig auf mich, den Aldi-Plebs,… weiter lesen

22.12.2008 von Schröder & Kalender
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Das ideale Weihnachtsgeschenk

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in östlicher Richtung.
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Wer wüßte nicht gern, was sich die Leute in fünfzehn Meter Entfernung zu erzählen haben? Zum Beispiel daß ein Richtmikrophon nur 14,99 kostet, statt 19,99. Zugreifen!

(BK / JS)

12.12.2008 von Schröder & Kalender
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Schluß mit Moos

von Schröder & Kalender

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Es ist schon dunkel, wir sehen also nicht, wie der Bär flattert.
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Auslage einer Tabakwaren- und Sämereienhandlung in Lutherstadt Wittenberg.

Darin der treffendste Kommentar zur Bankenkrise.

(BK / JS)

18.11.2008 von Schröder & Kalender
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Was raus ist, kann nicht drin sein

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in nördlicher Richtung.

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Selbst die Werber der Zigarettenindustrie mußten sich in den 30er Jahren eingestehen, daß regelmäßiges Rauchen nicht gesund ist. Lucky Strike, die erfolgreichste amerikanische Zigarettenmarke drehte den Spieß um und erfand das »TOASTING«: Ultraviolette Strahlen eliminieren angeblich Schadstoffe im Tabak, welche den Rachen reizen. »Those expelled irritants are not there, when you reach for a Lucky. They’re out – so they can’t be in.« … weiter lesen

05.11.2008 von Schröder & Kalender
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Callcenter-Marathon

von Schröder & Kalender

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Es ist neblig, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.

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Wegen der zahlreichen Geburtstagsglückwünsche mit megagewichtigen Fotos und anderen Kunstwerken war vorige Woche unser »Postfach Speicherplatz belegt«. So fing es an. Im Laufe eines Callcenter-Marathons stellte sich heraus, daß T-Online aus unerfindlichen Gründen zwei Accounts von uns führte. Prompt wurde bei dieser CallCenterei die gültige Benutzerkennung gelöscht. … weiter lesen

01.11.2008 von Schröder & Kalender
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Korbsachen

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in südwestlicher Richtung.

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Während einiger Telefonate mußten wir feststellen, daß die Geschichte von Barbaras abgebrochenen Zahn von einigen Leuten für etwas übertrieben gehalten wurde. Hier der Beweis: Modell Damien Hirst.

Bitte noch immer keine Mails! T-Online braucht etwas Zeit, um ihre Fehler zu korrigieren. … weiter lesen

31.10.2008 von Schröder & Kalender
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Elender November

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert schwach in nördlicher Richtung.

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Wegen eines technischen Fehlers können wir gegenwärtig keine E-Mails empfangen. Christian, unser PC-Berater, mußte sich gestern drei Stunden mit T-Online-Mitarbeitern herumschlagen, nachdem ich (BK) vorgestern ebenfalls drei Stunden mit den Leuten am Telefon verbracht hatte.  Lakonische Ansage von T-Online: »Tut mir leid, Frau Kalender.« Ich konnte dem Mann nur antworten: »Mir auch!« … weiter lesen

29.10.2008 von Schröder & Kalender
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Monster, dreikäsehoch

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert heute nicht.

Wir sind beide erkältet, haben alle Termine abgesagt und arbeiten nur noch an der neuen Folge ›Traurige Tulpen‹. Also schreiben und husten, aber essen muß man zwischendurch doch. Gestern zuckelte ich, es war schon dunkel, mit dem Einkaufswagen durch Aldi. Sie waren zu dritt: ein später Vater, weit über fünfzig, mit Tochter und Sohn aus zweiter Ehe. Sie versperren mir ständig den Weg. Ich wollte mich nicht um sie kümmern, aber die arrogante Sechzehnjährige und ihr jüngerer Bruder ließen es nicht zu. »Entschuldigung, kann ich mal vorbei?« Alle Nase lang mußte ich das sagen und konnte sie nicht ignorieren.

Die hochnäsigen Teenager  nervten auch ihren Vater: »Das esse ich nicht, Papi!«  Er murmelte etwas in seinen Bart. … weiter lesen

16.05.2008 von Schröder & Kalender
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Mehrwertsteuer bei McDonald’s

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert heute nicht.

Soeben erhielten wir Post von einem Subskribenten im Staatsdienst, der deshalb nicht genannt werden möchte. Aber der Mehrwertsteuer-Beschiß bei McDonald’s & Co. muß einfach an die große Glocke!

Einen sonnigen Morgen wünsche ich Ihnen beiden.

Wie man heutzutage so schön über Österreich sagt: “Einmal ist Zufall, aber beim zweiten Mal….”

Also eine zweite e-mail und aus gutem Grunde. Vielleicht wissen Sie es schon, aber evtl. ja auch nicht.

1. McDonald´s

Gestern abend habe ich im Fernsehen etwas gelernt. Doch, das gibt es.

Also: Warum wird man bei Donald´s immer gefragt: “Zum Mitnehmen oder zum Hier-Essen?”
Na?
Damit sie einem eine Papiertüte mitgeben können?
Oder aus statistischen Gründen?
Evtl, aber das ist nicht der Hauptgrund.

Wenn man dort isst, gilt der Laden als Restaurant. Es sind also 19% Mehrwertsteuer fällig. Wenn man das Essen mitnimmt, zählt McDonald´s zu den Lebensmittelhändlern, mit 7%… weiter lesen