Posts Tagged ‘Buchmesse’

09.10.2011 von Schröder & Kalender
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Erwähnungsgeschäft (2)

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in nordöstlicher Richtung.
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In der heutigen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung gibt es ein 24seitiges Feuilleton mit dem Titel ›Geld & wir‹, in dem Schriftsteller, Agenten, Verleger und Literaturwissenschaftler über den Nervus rerum reden und schreiben, darin sind auch wir mit einer Geschichte vertreten. Also auf zum Kiosk!

Gleichzeitig erhielten wir noch einen sehr schönen Aufsatz, den der Musiker und Schriftsteller Kristof Schreuf unter dem Titel ›Permanent an allen Dingen dran‹ für OPAK geschrieben hat. Das Heft #10 dieser sehr guten Kulturzeitschrift erscheint in den nächsten Tagen.

Am Mittwoch, den 12. Oktober sind wir im WDR5 in der Sendung ›Neugier genügt · Redezeit‹ vom 11:05 bis 11:30 Uhr zu Gast. Unsere Gesprächspartnerin wird Sabine Brandi sein.

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Dummy mit Barbara Kalender (technikbedingt noch mit roten Augen) und Povl, Foto: Jörg Schröder

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14.10.2009 von Schröder & Kalender
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Zwei Messetips

von Schröder & Kalender


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Der Bär flattert in südöstlicher Richtung.
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Wegen vielfältiger Arbeiten vor Ort fahren wir in diesem Jahr nicht zur Frankfurter Buchmesse. Aber immerhin sind wir dort mit einer Geschichte über die Frankfurter Doktormacher vertreten, die so unglaublich ist, wie es nur die Realität sein kann. Sie handelt von zwei Ganoven, welche die Promotionsurkunden in der Butzbacher Gefängnisdruckerei anfertigten. Nehmt also und lest: In der neuen Ausgabe von Kultur & Gespenster zum Thema Hochstapler (Nr. 9).

Die Kulturzeitschrift erscheint vierteljährlich und wird von Gustav Mechlenburg, Jan-Frederik Bandel, Nora Sdun und Christoph Steinegger im Textem Verlag herausgegeben. Auf der Buchmesse findet man die Ausgabe am Stand der Edition Nautilus, Halle 3.1 B 165)

Ja, und dann nicht vergessen: Unser Kommissionsverleger Martin Schmitz zeigt in diesem Jahr zum letzten Mal die große Jubiläumsausgabe von ›Schröder erzählt‹: Halle 3.1 B 169.

Martin Schmitz, Jubiläumskassette Schröder erzählt
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18.10.2008 von Schröder & Kalender
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Bücher, die uns gefallen (4)

von Schröder & Kalender

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Wir sehen nicht, wie der Bär flattert, wir sind in Frankfurt.
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Heute empfehlen wir ein Buch, das bisher leider noch nicht auf deutsch erschienen ist: ›Het Bureau‹ von J.J. Voskuil.


Gerd Busse schickte uns Übersetzungen von einigen Kapiteln. Hier eine kleine typische Passage aus dem Opus magnum:

(Maarten Koning im Gespräch mit seiner wissenschaftlichen Hilfskraft. Het Bureau, Bd. 1; Seite 656 f.)

»›Angefangen habe ich mit den Wichtelmännchen. In den Aufsätzen, die ich darüber las, verstand ich nichts – und ich verstehe noch immer nichts.‹ Er lachte. ›Ich habe noch nie einen Aufsatz über diese Dinge gelesen, von dem ich auch nur ein Wort verstehe. … weiter lesen

16.10.2008 von Schröder & Kalender
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Bücher, die uns gefallen (2)

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in nordöstlicher Richtung.
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Noch sind wir in Berlin und haben gerade ›Die Springer-Bibel. Ein Panorama der Mediengeschichte‹ von Gerhard Henschel gelesen.

Nach dem Erscheinen der ›Bild-Volksbibel‹, der ›Bild-Gold-Bibel‹ und der ›Bild Benedikt Bibel‹ hatte Gerhard Henschel die Idee in seiner ›Springer-Bibel‹ die bewegte Geschichte dieses Verlagshauses zu erklären und zwar nach biblischem Muster: ›Das Hohe Lied Katjas‹, ›Die Offenbarung des Kai‹, ›Das Scheckbuch‹ und … weiter lesen

15.10.2008 von Schröder & Kalender
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Bücher, die uns gefallen (1)

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in nördlicher Richtung.
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Neben unserem Sofa liegen die Neuerscheinungen von Autoren oder aus Verlagen, die wir schätzen. Bei Philo Fine Arts erschien soeben ›Kuba. Bilder einer Revolution‹.

Das Buch kommt zur rechten Zeit, denn wir nehmen gerade Abschied von einer Revolution, mit der unsere Generation aufgewachsen ist. Bilder vom allgewaltigen Commandante en Jefe wie in diesem Band wird es von seinem Nachfolger, dem Reformer Raúl nicht geben. Zu den Fotos von Raúl Corrales, Alberto Korda, Liborio Noval sowie Osvaldo Salas und dessen Sohn Roberto, die der Herausgeber Harald Falckenberg zuerst in seiner Sammlung zeigte, schreibt er im Vorwort: »Der entscheidende Punkt scheint mir zu sein, dass wir in den Fotografien nicht so sehr das Regime, sondern die Menschen sehen. Es ist das in jedem steckende revolutionäre Element, das von Interesse ist, nicht die konkrete politische Lage. Die Momente der Befreiung sind in unserem Bewusstsein, mehr noch im Unbewussten verankert, so wie die Bilder der französischen Revolution 1789 oder der Fall der Berliner Mauer 1989. Mit dem Ruf ›Wir sind das Volk‹ werden in solchen Momenten im Einzelnen Kräfte freigesetzt, über die er sonst nicht verfügt. Diese Freiheit besteht nur für Augenblicke. Danach wird – in revolutionär-kommunistischen wie in demokratischen Staaten – das Regelwerk wieder in Kraft gesetzt, dem keiner entgeht. Der wahre Held der Revolution ist … weiter lesen

11.06.2008 von Schröder & Kalender
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Das geht entschieden zu weit!

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert heftig in östlicher Richtung.

Es fließt noch viel Wasser den Main hinunter, bis die Buchmesse ihre Toren öffnet. Jetzt wird schon mal in deren Newsletter das Jahr 1968 abgefeiert. Aus den peinlichsten Ereignissen der Vergangenheit werden halt immer die schönsten Anekdoten.

Mehr dazu auch im Buchmarkt.

(BK / JS)

14.08.2007 von Schröder & Kalender
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Frankfurt am Main, 1968

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in südöstlicher Richtung.

Das Schöne am Sommerloch ist, daß jetzt die Belege mit unseren Beiträgen eingehen, weil ja Anfang Oktober die Buchmesse stattfindet und langsam die Herbsttitel fertig werden. So trudeln jetzt Texte ein, die wir vor langer Zeit abgeliefert und längst vergessen hatten.

Letzter Eingang das ›Frankfurtmainbuch‹ im Verbrecher Verlag, herausgegeben von Werner Labisch und Jörg Sundermeier mit Texten und Bildern von Anja Becker, Christian Bartz, F.W. Bernstein, Barbara Bollwahn, Tom Combo, Sarah Diehl, Steffen Falk, Oliver Grajewski, Caroline Hartge, Claudia Honecker, Meike Jansen, Barbara Kalender, Susanne Klingner, Maximilian König, Izy Kusche, Frank Lähnemann, Holger Lübkemann, Julia Mantel, Thomas von der Osten-Sacken, Oliver M. Piecha, Rattelschneck, Jana Schmidt, Jörg Schröder, Martin Sonneborn, Jan Süselbeck, Thomas Uwer, Linus Volkmann, Ambros Waibel, Klaus Walter und Georg Weerth.

Wir bringen als Teaser unseren Beitrag:

Freiheit für Meysenbug!

Ich fuhr zur PEN-Jahresversammlung, das Tagungsthema hieß ›Wer hat Angst… weiter lesen

16.08.2006 von Schröder & Kalender
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Making of Pornography (6)

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in nördlicher Richtung.

Und so geht’s weiter: Den Druckauftrag gab ich an eine Firma, deren Namen ich so erfolgreich vergaß wie Tante Elfis Lakritze. Wegen der Staatsanwälte durfte doch niemand wissen, wo die Liebespositionen hergestellt wurden, nackt auf nackt im Bild war in jenen Zeiten ebenso verpönt wie Sex mit Tieren heute. Erst als der Drucker mich nach dem Impressum fragte, fiel mir siedendheiß ein, daß dieser klandestine Titel ja keinesfalls bei Olympia Press erscheinen durfte, um das Geschäft mit der geschriebenen Pornographie nicht mit nackten Liebespositionen zu belasten, und erst recht war das nichts für März, weil der Avantgardeverlag sonst in die Nähe von Beate Uhse gerückt wäre. Also saß ich wieder einen Abend in meiner Formaldehydkabine und überlegte mir, wie ich denn um alles in der Welt den Verlag für mein ›Einmaleins für Zwei‹ nennen könnte. Weiß der Teufel, wie die Synapsen klickerten, es fiel mir die Porta Westfalica ein. Vielleicht, weil ich in den Wäldern um sie herum meine pubertierende Jugend verbracht und mir als Knabe oft, im Angesicht des Kaiser-Wilhelm-Denkmals auf den Sandsteinklippen des Wesergebirges hockend, einen runtergeholt hatte. … weiter lesen