Posts Tagged ‘H.P. Daniels’

09.07.2009 von Schröder & Kalender
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Musik auf der Zitadelle

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in nordöstlicher Richtung.
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Jetzt haben wir endlich einmal die Spandauer Zitadelle  mit dem Juliusturm besichtigt, in dem nach 70/71 der den Franzosen geraubte Reichskriegsschatz lagerte. Aber Preußens Gloria war nicht Ziel unseres Besuches. Die Konzertagentur Berthold Seliger hatte zum Citadel-Music-Festival eingeladen, für das sie Lucinda Williams, Lambchop und Calexico verpflichtet hatte. Auf dem Weg dorthin lasen wir in der U-Bahn Bertholds Aufsatz ›Dissidenz und Melancholie‹ über die elende Kulturindustrie in ›Persona non grata # 77‹ und einen weiteren Leitartikel, den er für die Berliner Zeitung geschrieben hat: ›Nachruf auf eine Funktionärsmesse‹ – sehr interessante Lektüre!

Es nieselte, Lucinda Williams– »America’s Best Songwriter« (Time) – rockte los. Leider stand nur das Publikum aus dem Vorverkauf auf dem grauen Splitt. Das war schade, denn diese Künstlerin ist eine ganz große, und ihr verregneter Auftritt in Spandau ist… weiter lesen

23.10.2008 von Schröder & Kalender
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Immer radikal, niemals konsequent!

von Schröder & Kalender

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Es ist dunkel, wir sehen also nicht, wie der Bär flattert.
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Herzlichen Glückwunsch zum 70. Geburtstag, lieber Jörg. Bleibe Deinem Wahlspruch treu: Immer radikal, niemals konsequent!

Feiern möchte der Jubilar nicht. Das wäre im übrigen auch gar nicht möglich, denn er hat eine Erkältung von der Buchmesse mitgebracht. Da und dort wird es Elogen geben, z. B. in der taz von Mathias Bröckers, Tagesspiegel, FAZ von Jan-Frederik Bandel, in der Süddeutschen Zeitung von Alex Rühle, in Spex von Wolfgang Müller, im von H.P. Daniels und in der jungen Welt von Jamal Tuschik (Fortsetzung am Samstag). Christian von Zittwitz hat im BuchMarkt gratuliert.
Radio Z  bringt heute im ›magazin stoffwechsel‹ zwischen 16 und 18 Uhr einen Beitrag von Bernd Distler und Hans Plesch.

Ad multos annos
Deine Barbara

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Und vergeßt nicht unsere Kolumne heute in der jungen Welt:

Ein vornehmer Schnorrer

Von fliegenden Kasselerknochen

Heureka! Nach einer langen juristischen Auseinandersetzung mit dem Vertrieb Zweitausendeins hatten wir alle März-Rechte wieder und konnten nun mit Mail Order Kaiser über eine Kooperation nachdenken. Um darüber zu sprechen, kamen im Mai 1982 Hans-Jürgen Kaiser und sein Verkaufsleiter Wolfgang Melzer mit dem roten Porsche aus München in den Vogelsberg. Kaiser trug wie immer eine bayerische Trachtenjacke, obwohl er ein Württemberger Schwabe ist, Melzer war in Zivil. Barbara hatte Kasseler in Fulda gekauft, der Metzgerladen war berühmt für seine Qualität, aber auch teuer. Das mußte so sein, Metzger und Köche können nicht zaubern, gutes Material kostet eben. Für den Besuch gab es ein großes Stück, das gerade so in die Röhre paßte und mit knuspriger Fettschicht herauskam, dazu Sauerkraut in Wein geschmort und Kartoffelpüree. Kaiser und Melzer aßen heißhungrig, neben ihnen bettelte Marron, unser französischer Vorstehhund aus den Pyrenäen. Er war uns im Urlaub zugelaufen, ein Jagdhund, man hätte ihn also perfekt erziehen können, aber meine Mutter machte alle Dressurversuche zunichte. So war der Hund eben perfekt verzogen, bettelte aber stilvoll und steinerweichend. … weiter lesen

11.10.2008 von Schröder & Kalender
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H. P. Daniels: Brot und Butter

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in nordöstlicher Richtung.

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Unser Freund, der Autor, Musiker und Journalist H.P. Daniels liest, singt und trinkt heute um 20 Uhr 30 im Leuchtturm, Crellestraße 41, Berlin-Schöneberg, Eintritt: 5 Euro.

Foto von Peter-M. Scheibner

Wir bringen aus diesem Anlaß eine kleine Geschichte aus seinem bisher unveröffentlichten Krankenhaus-Abenteuerroman ›Steins Reise‹:

Die Tür schlug auf: “Abendessen, die Herren!!”

- “Herr Jooh-ness!” Er bekam sein Tablett.

- “Herr Fowinkel!” Er bekam seins.

- “Und Herr Stein!” Ich bekam meins.

Sie stellten sie vor uns auf den Tisch vorm Fenster. Drei Leute hatten hier gerade Platz zum Essen. Herr Mettke war noch nicht zurück mit seinem Bett. Was war mit Herrn Mettke?

Wir lüpften die Deckel unserer Teller:

- “Prima!” sagte Herr Fowinkel “Volltreffer! Viel Wurst!” … weiter lesen

08.10.2008 von Schröder & Kalender
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H. P. Daniels: Die Taube auf dem Dach

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in östlicher Richtung.

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Unser Freund, der Autor, Musiker und Journalist H.P. Daniels liest, singt und trinkt am 11. Oktober, 20 Uhr 30, im Leuchtturm, Crellestraße 41, Berlin-Schöneberg, Eintritt: 5 Euro.

Foto von Peter-M. Scheibner

Wir bringen aus diesem Anlaß eine Geschichte von ihm aus seiner Zeit als Taxifahrer in Berlin:

Wieder einmal läuft es nicht. Das Taxigeschäft. Nicht einmal am KADEWE. Wo es sonst immer noch ein bißchen läuft. Und da sitzen wir in unseren Autos. Lesen. Arbeiten uns mühsam nach vorne.
Plötzlich ein Knall. Ein Schlag. Ein Ruck. Ich erschrecke. Hoch von der Zeitung. Ist der hinter mir aufgefahren? Drehe mich um, nein, der steht in gebührendem Abstand. Sitzt und liest. Als wäre nichts. Seit Ewigkeiten nichts. Auch auf der Seite nichts. Rechts nichts. Kein Radfahrer in die Seite gerammt. … weiter lesen

14.07.2008 von Schröder & Kalender
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Sardellen

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert heftig in östlicher Richtung.

Wir waren gestern Fisch essen in einem türkischen Restaurant im S-Bahn-Viadukt Bellevue.

Barbaras Teller … weiter lesen

04.07.2007 von Schröder & Kalender
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Wenn der Postmann nicht mehr klingelt

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in nordöstlicher Richtung.

Noch immer sind nicht alle Postsendungen bei unseren Subskribenten eingetroffen. Man munkelt, daß Briefträger die Anweisung haben, Anwälte und Firmen bevorzugt zu beliefern. Neulich haben wir gehört, daß in Schöneberg Briefe bis zu einem Monat verspätet zugestellt wurden. Und manche Sendungen kommen nie an.

Unser Freund und Subskribent H.P. Daniels schrieb uns heute:

»Liebe Barbara, lieber Jörg,

zwischendrin hatte ich gerade mal ein bisschen Zeit, um mit Eurem Blog aufzuholen … alles nachzuholen.

Also, die Sache mit dem Postbotenprospekt … heute im Briefkasten auch bei mir … aber nur der, sonst nix, keine Post. Wollte das Ding schon wegschmeißen, schaue genauer drauf … und sehe die Geschichte mit dem Postboten, den man zum Postboten des Jahres küren soll.

Da meine Post eine Zeitlang nicht mehr vor drei Uhr nachmittags gekommen ist, und immer wieder etliche Sendungen verlorengegangen waren … manchmal auch… weiter lesen