28.01.2010 von Schröder & Kalender
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Es ist dunkel, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.
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Bei Kolumnen muss man auf Taille gehen, mehr als fünftausend Zeichen sind nicht drin. So war es heute wieder bei unserer Kolumne in der jungen Welt, die vom Schloss Schönhausen handelt. Um die Ecke habe ich (JS) als Kind gewohnt. Die äusführlicheren Geschichten über meine Jugendtage, finden sich in unserem Blog: Spaziergänge in Niederschönhausen.
(BK / JS)
12.06.2008 von Schröder & Kalender
Der Bär flattert in östlicher Richtung.
Wir Kinder hatten Angst vor den russischen Soldaten, jedoch nicht vor den russischen Kindern, den Kindern der Offiziere, denn die einfachen Soldaten lebten ohne Familie irgendwo in Kasernen. Es gab einige Knaben, die in diesen Kompanien mitmarschierten. Und es gab Vorsänger, nach deren Kopfstimmensolo fiel der rauhe Chor der anderen Soldaten ein. Diese Kinder in Uniformen, mit Orden behangen, marschierten manchmal mit, man erzählte sich, es seien die Söhne gefallener Offiziere, ich weiß nicht, was daran wahr ist.
Ein solcher kleiner Junge, er hatte eine Uniform an mit Stiefeln, so sieben, acht Jahre alt, kam eines Tages heran, näherte sich uns in seiner Sprache, als wir im Sandbombentrichter rumbaggerten. Wir hatten erst mal Angst vor der Uniform, verstanden kein Wort. Er hielt uns einen kleinen Ledersack hin, wir waren neugierig und guckten rein: ein ganzer Beutel voll Fünfzigpfennigstücke. In den ersten Tagen nach dem… weiter lesen