Posts Tagged ‘Rauchen’

02.05.2011 von Schröder & Kalender
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Rauchen wird nicht nur teurer

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert heute nicht.
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Am Fenster des Standesamtes im Schöneberger Rathaus hängt dieses sonderbare Verbotsschild: »Rauchen verboten im Umkreis von 3 m«.

Davor warten Brautpaare mit ihren Familien und Freunden, bis sie an der Reihe sind. Rauchverbot also nun auch auf der Straße!  Eine neue Blüte des Gesundheitsfimmels. Uns fiel dazu das Lied von Françoise Cactus und Brezel Göring ein: »Ich bin der Stricherjunge mit der Raucherlunge …« … weiter lesen

01.07.2010 von Schröder & Kalender
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Als das Rauchen noch Pflicht war

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in südlicher Richtung.
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»Alle Last des Tages ist von Ihnen genommen … Wer unter starkem Druck lebt und arbeitet, will auf einen Rauchgenuß nicht verzichten …« (Anzeige aus dem Jahr 1952)

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Im 17. Jahrhundert war Rauchen Pflicht, man konnte sich aber mit Geld für wohltätige Zwecke davon freikaufen. In Preußen war Friedrich I. der Meinung, »dass der Gebrauch des Tabaks gegen alle böse Luft gut sei«. … weiter lesen

01.06.2009 von Schröder & Kalender
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Da mußte Zeit haben!

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in nordöstlicher Richtung.
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»Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen; es grünten und blühten / Feld und Wald; auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken / Übten ein fröhliches Lied die neuermunterten Vögel …« Gewitter und Regenschauer waren für das liebliche Fest angesagt. Egal, wir wollten uns an  Pfingstrosen sattsehen, also fuhren wir nach Dahlem in den Botanischen Garten.

Leider wurden wir schon nach kurzer Zeit daran erinnert, daß es kaum noch Bienen gibt. Trotz der Blütenfülle und der Wildblumenwiese  waren nur Hummeln unterwegs, den ganzen Nachmittag über sahen wir nur eine Biene. Das verdanken wir den Pharmakonzernen wie Cropscience, den Politikkaspern – die kümmern sich um Opel! – und ihrem Publikum. Niemand  interessiert sich dafür, daß eine zweitausend Jahre alte Kultur ausstirbt. Da kann der Botanische Garten noch so viel werben: »Pflanzen sind unsere Zukunft!« Ja, aber wer soll sie bestäuben? Millionenfach werden Hummeln ausgesetzt, die später, wenn sie ihre Schuldigkeit getan haben, verbrannt werden. … weiter lesen

02.04.2009 von Schröder & Kalender
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Pragmatismus im Morgenland

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in westlicher Richtung.
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Foto-Mail aus Doha von Peter Oeltze von Lobenthal

(Povl / BK / JS)

18.11.2008 von Schröder & Kalender
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Was raus ist, kann nicht drin sein

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in nördlicher Richtung.

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Selbst die Werber der Zigarettenindustrie mußten sich in den 30er Jahren eingestehen, daß regelmäßiges Rauchen nicht gesund ist. Lucky Strike, die erfolgreichste amerikanische Zigarettenmarke drehte den Spieß um und erfand das »TOASTING«: Ultraviolette Strahlen eliminieren angeblich Schadstoffe im Tabak, welche den Rachen reizen. »Those expelled irritants are not there, when you reach for a Lucky. They’re out – so they can’t be in.« … weiter lesen

23.09.2007 von Schröder & Kalender
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Dahlienfeuer und Raucherlaubnis

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in nördlicher Richtung.

Vielleicht war heute der letzte schöne Spätsommersonntag, und weil ich (B) gelesen hatte, daß im Britzer Garten eine herbstliche Dahlienschau präsentiert wird, fuhren wir zur Hermannstraße und dann weiter zum Bukower Damm.

Ich (B) liebe Blumen, außer Sonnenblumen, und besonders Dahlien, die Blumen der Azteken mit ihren unzähligen pompösen Züchtungen. Wer sich ebenfalls für diese Blumen interessiert, dem empfehlen wir das amüsante Buch ›Die Reisen mit meiner Tante‹ von Graham Greene – wahrscheinlich der größte aller Unterhaltungsschriftsteller des 20. Jahrhunderts. Greene sagt über diesen Roman: »Es ist mein erstes Buch mit Freilauf.« Und die Times schrieb: »Es ist als hätte Shakespeare nach seinen Tragödien nicht den ›Sturm‹, sondern ›Charleys Tante‹ geschrieben.« Eine kleine Leseprobe?

Ich war wieder zu Hause, an einem Spätnachmittag und ging in meinen Garten. Ich sah, daß Major Charge die Dahlien vernächlässigt hatte; sie liebten es, alsweiter lesen

10.08.2006 von Schröder & Kalender
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Rauchen und arbeiten

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert heute nicht.

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Das Bäckermädchen steht wegen der Hitze des Elektrobackofens und weil sie gern mit vorbeigehenden Kunden plaudert, so oft es geht in der Tür. Gestern berichtet sie mir: »Das ist wirklich ungerecht! Stellen Sie sich vor: Ich habe am Sonntag wie immer in einer Filiale ausgeholfen, meine Kollegin hatte so viele Kunden, da bin ich hinter der Theke geblieben und habe ihr geholfen, obwohl ich eigentlich schon Feierabend hatte. Ich dachte, jetzt kriege ich eine halbe Stunde mehr ausgezahlt, aber die haben mir nur sechs Stunden berechnet. Ich habe mich beschwert, da haben sie gesagt: Das geht schon in Ordnung so. Ich stünde doch sowieso immer draußen und rauche. Also nee! Das ist ungerecht!« Natürlich ist es ungerecht, fragt sich nur: Woher weiß die Personalabteilung das mit dem Rauchen? Beschäftigen die etwa Sozialdetektive?

(BK)