17.07.2010 von Schröder & Kalender
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Es regnet endlich, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.
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Ein Freund mailte uns: »Mein Alice-Festnetzanschluss ist nach dem Umzug immer noch außer Betrieb, für Kontakte steht bis auf Weiteres bedauerlicherweise nur meine e-Mail-Adresse und meine Mobilfunknummer zur Verfügung …« Er ist nicht der einzige, dem das passiert ist, wir schickten ihm deshalb »Who the fuck is Alice«:
Trotz Gewitterstimmung drehten wir unsere Runde im Volkspark, vorbei am Speerwerfer, der ausnahmsweise nicht beschmiert ist. Selbst die Sprayer vermieden bei dieser Hitze jede Anstrengung.

(BK / JS)
02.07.2010 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert in nordwestlicher Richtung.
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Wir genießen die Ruhe, die der Fußball mit sich bringt, sitzen abends draußen und betrachten den Mond.

Unseren Spaziergang haben wir auf Morgens verlegt. Um zehn gehört der Volkspark den Kindern. In Gruppen formiert, sie müssen sich an der Hand halten, vorne und hinten geht eine Kindergärtnerin, so entern sie die Wiesen und Spielplätze.

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Jörg macht einen Witz über das Wort ›Kindergärtnerin‹. … weiter lesen
25.05.2009 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert heute nicht.
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Auf dem Spaziergang im Volkspark hörten wir sie schon von weitem, eine alte Dame im Rollstuhl, mindestens neunzig Jahre alt und vermutlich schwerhörig, die ihren beiden jungen Verwandten – sicher nicht zum ersten Mal – ihre Geschichte erzählte: »Ich hatte zwei Männer. Der erste trank zuviel Alkohol. Der zweite trank nicht, aber betete zuviel. Man kann nicht alles haben im Leben.
(BK / JS)
14.04.2009 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert in westlicher Richtung.
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Gründonnerstag besuchten wir Freunde und haben uns an einer Mandeltorte von Ikea den Magen verdorben. Danach machten wir, was Atheisten an Feiertagen immer machen sollten: arbeiten. Allerdings schliefen wir aus, drehten unsere Runde im Volkspark, aßen von der Sonne beschienen auf dem Balkon und redigierten dann die neue Folge ›Gemischte Gefühle‹.
Abends saßen wir mit einem Glas Wein auf dem Sofa und lasen, Barbara: Michail Bulgakow, ›Der Meister und Margarita‹, weil es Spaß macht, wie Besdomny und Berlioz dem Teufel erklären, daß es keinen Gott gibt und dann die Antworten des Teufels zu lesen.
Jörg blätterte wie immer zuerst die Tageszeitungen durch, dann las er Volker Brauns Notate ›Es genügt nicht die einfache Wahrheit‹.

Der Pariser Platz mit der Aussicht nach den Linden
Aquarell von Friedrich August Calau
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19.03.2009 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert wütend in nordöstlicher Richtung.
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Endlich ein Lichtblick in der Bankenkrise! Auf unserem Philosophenweg durch den Volkspark Schöneberg sahen wir heute diese Bank, welche Spaßvögel fachgerecht vergoldet mit roten Sitzkissen gepolstert und mit Goldkordel verziert hatten. Sogar der Abfallbehälter wurde nicht ausgelassen.

Ein junges Paar erzählte uns: »Wir wollten auf dieser tollen Bank nur sitzen und die Sonne genießen. Da kam einer von der Parkaufsicht und schnauzte uns an: ›Waren Sie das etwa?! Das ist Sachbeschädigung!‹ Am liebsten hätte er uns verboten, hier zu sitzen.« Berlin – the place to be.
(BK / JS)