12.06.2011 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert in östlicher Richtung.
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»Pfingsten, das liebliche Fest war gekommen; es grünten und blühten Feld und Wald …«, heißt es in Goethes Epos ›Reineke Fuchs‹.
Wir dagegen spazierten heute nur auf unserem Philosophenpfad im Schöneberger Volkspark. Als wir den Brunnen mit dem Goldenen Hirschen passiert hatten, lief plötzlich eine Hündin neben uns. Sie sah aus wie eine Füchsin, allerdings waren nur die Pfoten, der Schwanz und die Ohren rot, ihr Kopf und ihr Körper dagegen dunkelbraun. Wir nannten sie Ermelyn wie Reineke Fuchs’ Frau, die nicht weniger listig ist als ihr Gatte.

Jetzt hörten wir, wie hinter uns jemand brüllte: »Ey Sie, ich will in Ruhe mein Bier trinken!« Wir sagten uns: »Soll er doch. Wer hindert den Idioten daran?« Die Hündin tat so, als ob sie zu uns gehörte, nur ab und zu blieb sie … weiter lesen
03.03.2011 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert in nordwestlicher Richtung.
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Heute im Volkspark Schöneberg.
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(BK / JS)
19.07.2010 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert in westlicher Richtung.
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»Wie herrlich ist es, nichts zu tun und von dem Nichtstun auszuruh’n«, reimte Heinrich Zille. Wir jedoch saßen am Schreibtisch und arbeiteten an unserer Folge, die eigentlich schon fertig sein sollte. Wegen der hohen Temperaturen – Höchstwert war 35,5 Grad auf dem Schreibtisch, Durchschnittswert 32 Grad, abends 29 Grad – hatten wir unseren Rythmus umgestellt und lebten nun wie die Griechen: Aufstehen um fünf und um halb zehn eine Runde im Volkspark, Mittagsschlaf. Dann schwitzten wir bis in die kühleren Abendstunden und arbeiteten an ›Wenn Baby bellt‹.

Leserin im Volkspark
(BK / JS)
22.09.2006 von Schröder & Kalender
Der Bär flattert auf halbmast in nördlicher Richtung.
Heute Mittag fragten wir die Bedienung vom Getränkepavillon im Volkspark Schöneberg, warum der Bär auf dem Rathausturm auf halbmast flattert. »Wat, uff halbmast flattert der? Wees ick jarnich.« Ein junger Äthiopier, der Laub recht, hört interessiert zu, sagt aber nichts. Wir gehen die paar Schritte bis zum Rathaus. Vor dem Portal stehen Sicherheitsleute, einer weiß Bescheid: »Staatsakt im Deutschen Bundestag für seinen ehemaligen Präsidenten Rainer Barzel.« Als wir wieder am Pavillon vorbeikommen, fragt die Bedienung: »Na, wissenset nu?« Bevor wir antworten können, schaltet sich der Äthiopier ein: »Bestimmt weil Berlin noch keinen Bürgermeister hat – wie bei der Papstwahl.«
(BK / JS)
07.09.2006 von Schröder & Kalender
Der Bär flattert in nordöstlicher Richtung.
Jetzt kämpfen sie auch im Volkspark Schöneberg, die Nachfahren der mittelalterlichen Ritter mit Helm, Schwert, Schild und in Kostümen wie bei den Festspielen der Brauerei Kaltenberg. Neuerdings lassen sich auch Zopfträgerinnen im Schwertkampf ausbilden. Man traut sich kaum hinzusehen, so linkisch fuchteln die Mädchen mit den Schwertern herum unter den strengen Blicken ihrer Ritter. Gibt es eigentlich kein Gesetz gegen geistige und körperliche Selbstverstümmelung?
Das fragt sich auch unseres Freundes Horst Tomayer: »Les grad S. 12 (FAS) eps über ›Knieen für die Erleuchtung‹ wo als Ritter kostümierte Deppen in der Kirche zu Dahlewitz (woo is das denn, liebe FAS?!) eine Nacht lang durchwacht ham a) im Stehen, b) im Knieen, c) im ›auf den Fersen sitzend‹. Vor Icks-Monaten habe ich den Opus/Dei-Bruder Sowieso in Münster/W’falen gebeten, mir das Bußband vom Opus zuzusenden samt Rechnung. Aber der Hundling hat gradma zweima angerufen und mich vertröstet… weiter lesen