http://blogs.taz.de/spurensuche/files/2018/01/NEIN-hp1-624x312.jpeg

vonDetlef Berentzen 10.06.2011

Dr. Feelgood

Detlef Berentzen, Ex-tazler, Autor für Funk und Print, verbreitet hier „News“ der anderen Art. Gute zum Beispiel. Macht die Welt hör-und lesbar.

Mehr über diesen Blog


„Den gesamten Donnerstagvormittag verbrachte Bröker damit, die neuen Tatsachen abzuwägen. War es wirklich denkbar, dass Schwackmeiers Exfrau zehn Jahre lang  gewartet hatte, um sich an ihm zu rächen? Waren Frauen so berechend? Oder war  alles ganz anders und der Mörder war auf Gregors Liste zu finden?“

Der kleine Pendragon-Verlag ist unerbittlich: Bielefeld-Verschwörungen, Westfalen-Krimis und jetzt auch noch  „Tod an der Sparrenburg“. Bei Verleger Günther Butkus, dem alten Pop-Poeten, hat die kriminelle Energie der Westfalen offensichtlich ein zu Hause gefunden und wenn jetzt Lisa Glauche und Matthias Löwe am Fuße der rotweiß-beflaggten Sparrenburg morden und einen Kerl namens „Bröker“ ermitteln lassen, dann könnte es für alle Post-Teutonen wieder spannend werden. Ich sag‘ mal „könnte“, denn ich habe das Buch noch gar nicht gelesen, weil ich gerade zwischen anderen Zeilen unterwegs bin. Vielleicht hat aber schon der eine oder die andere? Und schickt mir nach erfolgter Lektüre ein paar kommentierende, gern auch kritische Zeilen an meine Bloggerei.

Denn falls das Blut an der Sparrenburg dick genug fließt und der Atem beim Lesen dieses Bielefeld-Krimis ausreichend stockt, dann könnten wir die beiden AutorInnen immerhin zu einem unserer Berliner „Westfalentage“ einladen und vor Ort gegen sie ermitteln. Also, liebe Co-Westfalen und sonstigen EichInnen, macht kein Gedöns und lasst mal hören, ob der Fall des toten Schwackmeiers Euch ausreichend erregt!? Könnte doch sein.

more info

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn über Facebook oder Twitter. Falls du was zu sagen hast, freuen wir uns über Kommentare

http://blogs.taz.de/spurensuche/2011/06/10/goodnewz_145_moerderisches_bielefeld/

aktuell auf taz.de

kommentare

  • Als ehemalige Bielefelderin habe ich das Buch von einer Freundin empfohlen bekommen. Eine sehr amüsante Lektüre!

    Seit 20 Jahren bin ich nun in Berlin, aber Bielefeld und den typisch ostwestfälischen Stil habe ich gleich wieder erkannt – wäre toll die Autoren auch mal live zu erleben.

    Liebe Grüße
    Britta

  • Nichts eignet sich besser für Verschwörungstheorien als Westfalen: Man glaubt ihnen einfach nicht, dass sie so westfälisch sind! Da muss mehr dahinter stecken. Und keine westfälische Stadt ist westfälischer als Bielefeld. Also auch verschwörter. http://www.welt.de/vermischtes/article3199500/Die-Bielefeld-Verschwoerung-wird-jetzt-verfilmt.html
    Jedenfalls: meine Oma war auch Westfälin. Bin ich nun auch zu einem Viertel, Achtel oder 16tel`? Das könnte mir vermutlich Matthias Löwe erklären, im wahren Leben Mathematiker, allerdings gibt es dieses wahre Leben ja ebenso wenig wie Bielefeld (oder??) Und was ist mit Lisa Glauche?? Geheimnisvoll!
    Ich würde sehr gern die beiden Autoren lesen hören, dafür würde ich sogar zu den Westfalentagen kommen, obwohl ich Berlinerin bin, und mich überzeugen, dass es sie alle drei zumindest zu einem Sechzehntel gibt. die Westfalen, die Autorin, den Autor. Das Buch gibt es jedenfalls, das hab ich schon gelesen. Und warte auf den zweiten Bröker. Denn den gibt es auch: den Bröker. Die Wirklichkeit ist ja immer nur ein müder Abklatsch der Phantasie. So wie Bielefeld – however –
    Kommt nach Berlin!
    klara

  • Hallo,
    hab‘ den Krimi gelesen – spannend und gut geschrieben!!
    Als Berlinerin kann ich nur sagen: es wäre toll die Autoren bei einer Lesung in Berlin zu erleben!
    Beste Grüße.
    Hanna

  • Guten Morgen!

    Ich habe den Krimi gelesen und komme selbst aus Berlin. ich fände es super dieses Autorenduo einmal Life zu erleben!

    Ich hoffe es klappt!!!

    Liebe Grüße,

    Isabella, eine Westfalen-Freundin!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.