Kleine Ermutigung (5)

Bin ich Teil der Film- oder der Kreativwirtschaft? Oder ist alles doch ganz anders? Egal, wichtig ist, die Mail, die ich gerade studiere, behaupet, ich könnte als Filmer oder Kreativer auch Mentor werden. Dazu müsste ich allerdings näher an Frankfurt und seinem Main wohnen und nicht sooo tief im alten Osten, dass mein Office fast schon in Kreuzberg zu finden ist. Obwohl, ich bin dem Filmhaus Frankfurt und dem Engagement seines Teams für die hessische Branche schon mächtig verbunden, schätze all die dortigen Vernetzer, Unterstützer und Förderer, auch die Ausbilder und deren Seminare und nicht zuletzt die Tatsache, dass in der Frankfurter Fahrgasse aktiv(!) Filmpolitik betrieben wird.

Jetzt suchen sie also professionelle MentorInnen. Für ein ganz besonderes Projekt: „Open minds – channel for young refugees“ – Mädchen und junge Frauen („junge Geflüchtete und junge Deutsche“) werden gemeinsam in die Medien- und Filmarbeit eingeführt, drehen danach eigene Videoprojekte und publizieren sie in den sozialen Medien: OMCR-Pattform, YouTubeKanal und überhaupt, werden also qualifiziert, sichtbar und diskutabel. Die Sessions sind auf fünf Wochen angelegt und werden allemal von Fachkräften und eben MentorInnen begleitet.

Und irgendwie ist das noch nicht alles: „Es wird angestrebt, das Pilotprojekt auf Basis der gemachten Erfahrungen in den Folgejahrenweiterzuentwickeln und auszubauen!“ Na also, wieder ein Projekt des Frankfurter Filmhauses, das den Preis für Nachhaltigkeit und echt cooles Engagement verdient. Zumindest aber ausreichendes Interesse und begeisterte Unterstützung.

 

contact

1 Kommentar

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

  1. Hallo,

    seit wann ist der Wohnsitz ein Kriterium für Mentorenratschläge??

    Vielleicht bist Du genau der Richtige für die Neulinge!

    Würde mich freuen, wenn sie Deine Gedanken und Erfahrungen würdigen.

    Toi toi, toi – bin neugierig, ob Du dabei sein möchtest!!!!