Posts Tagged ‘bernhard Hurm’

22.01.2013 von Detlef Berentzen
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“Wie Hölderlin geatmet hat, weiß ich nicht!”

von Detlef Berentzen

 

Drum, so wandle nur wehrlos
Fort durchs Leben, und fürchte nichts!
(FH)

Nun haben ihm die Nürtinger also den Ring aufgesteckt, nicht den der Nibelungen, nicht den von Tolkien oder Iffland, sondern den, der den „Dichtermuth“ Hölderlins, aber auch den des Peter Härtling zitiert, der sich dem “Fritz” in seinem Roman “Hölderlin” auf unkonventionelle Art und Weise nähert:

“Ich bemühe mich auf Wirklichkeiten zu stoßen. Ich weiß, es sind eher meine als seine. Ich kann ihn nur finden, erfinden, indem ich mein Gedächtnis mit den überlieferten Errinnerungen verbünde. Sein Leben hat sich niedergeschlagen in Poesie und Daten. Wie er geatmet hat, weiß ich nicht. Ich muß es mir vorstellen.” … weiter lesen

18.05.2011 von Detlef Berentzen
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GoodNewz (139): Heimat. Und doch.

von Detlef Berentzen

Das Theater Lindenhof  wärmt mich, hat mich gewärmt, hat uns gewärmt, seit nunmehr 30 Jahren. Bin ihm nachgelaufen. Weit genug, immer und wieder, spüre sogar eine gewisse Abhängigkeit von diesem schwäbischen Theater auf der Alb. Und deshalb lasse ich vorsichtig einen Begriff wie “Heimat” vorbeischweben, greife nach ihm, prüfe ihn  auf der Zunge, hinter der Stirn und denke: Ja, das ist es, dieses Theater ist mir Heimat. … weiter lesen

06.05.2011 von Detlef Berentzen
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GoodNewz (137): Uhland lebt!

von Detlef Berentzen

“Nun muss sich alles, alles wenden!” Uhland war’s. Mitten im Frühling. Und bleibt lebendig. Bis heute. Man nehme nur einen veritablen Herzog, den Ordenssaal des Ludwigsburger Schlosses, schon ist alles standesgemäß und wir müssen draußen bleiben. Und doch nicht! Uwe Zellmer und Bernhard Hurm durften hinein und Hubert Klöpfer auch. Was Uhland freute. … weiter lesen

22.02.2011 von Detlef Berentzen
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GoodNewz (106): Carlos goes Pop!

von Detlef Berentzen

Immer wieder sonntags telefonieren wir. Jeder eine Tasse Kaffee auf dem Schreibtisch. Er hat den Wacholderschwung der Schwäbischen Alb vor dem weit geöffneten Fenster, während bei mir die Freiheitsglocke läutet, weil Schöneberg, Rathaus und überhaupt. So geht das. Lange schon. Und es gibt immer wieder Neues zu erzählen. Vom Theater. “Unter den Linden” steht das Lebenswerk und doch in Melchingen. Ein kleiner Ort, wie eine leuchtende Bühne und auf ihr schreitet der Präsident auf und ab. Uwe (s. Foto) ist nämlich Präsident. Vom Theater Lindenhof. Kein Intendant, nein, das war einmal, er ist ein irgendwie barocker Präsident, ausgestattet mit Brecht’scher Freundlichkeit und kann wunderbar erzählen, auch Stücke schreiben, auch dichten, auch inszenieren. Also höre ich ihm zu: “Unseren Carlos solltest Du sehen!” Oder den “Kohlhaas”. Oder den “Schwabenblues”. Alles besonders. Und das seit fast 30 Jahren – am 16. Mai ist es soweit. Die “Feuertrunkenen” feiern Jubiläum. All die… weiter lesen