Posts Tagged ‘DokuBlog’

28.12.2011 von Detlef Berentzen
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RadioNewz: “Typisch deutsch”

von Detlef Berentzen

Das war nicht ihr letztes Wort: “Wir können alles. Außer deutsch.” Von wegen. Seit Mitte Dezember explorieren Badener und Württemberger das restliche deutsche Land, die deutsche Stadt, die deutsche Musik, den deutschen Witz, die deutsche Literatur, bieten den Stämmen anderer, entlegener germanischer Provinzen sogar einen deutschen Sprachkurs an – Dozent: Kevin Chen, ein ziemlich ausgewachsener Taiwanese. Kurzum: SWR2 inszeniert Deutschland. … weiter lesen

05.11.2010 von Detlef Berentzen
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GoodNewz(78): Mehrspurige Kooperation!

von Detlef Berentzen

Der Spiegel hat erhebliche Probleme in Sachen Auflage und Anzeigen. Insofern wurde es dringend Zeit, eine Welt einzurichten, die zuverlässig Interesse erzeugt. Wozu sonst sind Medien denn da? Deshalb berichtet der Spiegel seit geraumer Zeit von der deutschen Innenpolitik wie von einer endlosen Familiensoap, in der mal Westerwelle der Fiese ist, mal Merkel zickt, mal der Freiherr nebst Gattin mit feindlicher Übernahme droht und die SPD dauerhaft den doofen Nachbarn mimt…” (Walter von Rossum)

Das also wäre die eine “Spur”: Die hilflose Soap des augsteinlosen “Spiegel” und damit verbunden die Verbreitung der “Identitätsformeln” eines gewissen Herrn Wulff, den sie wohl den “Präsidenten” oder gern auch den großen “Integrator” nennen. Wie auch immer, Walter von Rossum legt diese Spur ganz im Sinne fröhlicher Aufklärung, aber es gibt noch anderes aufzuspüren. Immerhin trägt das neue sonntägliche Medienmagazin von SWR2 den Namen “Mehrspur”, also kann man als HörerIn auch mehrere Spuren verfolgen. … weiter lesen

07.10.2010 von Detlef Berentzen
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GoodNewz(67): Radio reflektiert!

von Detlef Berentzen

“Es sieht so aus, als würden die Radio-Aktiven die Macht übernehmen. Aktive Nutzung heißt Selbstselektion. D.h. es gibt keinen starren Zeitrahmen mehr, dem man sich fügen müsste. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wer selbst bestimmen kann, was er wann hören möchte, versäumt nichts mehr und wird nicht mehr mit Dingen belästigt, die ihn nicht interessieren. Diese zeitsouveräne Nutzung des Sendeangebots passt sehr gut in eine Gesellschaft, in der ein individueller Lebensstil vor allem an der Freiheit erkennbar ist, über die eigene Lebenszeit zu disponieren: Radio in Eigenzeit.” (Norbert Bolz)

“Eine zeitsouveräne Nutzung des Radios”, …und in deren Folge die “narzisstische Kränkung” der RedakteurInnen, die bald erkennen werden, daß HörerInnen “kreativer” sind als die Insassen der öffentlichen Anstalten. Die WebBürger werden Meister ihres radiophonen Alltags sein. Soweit könnte es kommen. Soweit kann man denken. Und vielleicht noch weiter. Gern auch quer. Eben dafür steht Kommunikator Norbert Bolz samt seiner heiß umstrittenen Theorie der neuen Medien (“Das Göttliche ist heute das Netzwerk”). Und da es täglich von Neuem Zeit wird, daß man sich jenseits eindimensionaler Spardiskussionen auch verschärfte Gedanken über Zukunft und Gegenwart des Radios macht, hat das brandneue Medienmagazin “Mehrspur” (SWR2) bei Bolz nachgefragt, ob er sich mal äußern könnte: Über die Perspektiven eines “Radios ohne Programm”. Zum Beispiel. Was er dann auch getan hat.

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