Posts Tagged ‘taz-Café’

01.07.2011 von Detlef Berentzen
blogavatar

GoodNewz (150): Westfalen. Lesend.

von Detlef Berentzen

“Der 21.9. ist super. Wir versuchen unser Bestes, auch ein wenig Westfalenkolorit nach Berlin zu tragen.” (Matthias Löwe)

Na, dann ist auch das klar. Wie Kloßbrühe. Matthias Löwe und Lisa Glauche lesen am Mittwoch, dem 21. September 2011, aus ihrem Westfalenkrimi “Tod an der Sparrenburg”. Im taz-Café. Um 19.00 Uhr. … weiter lesen

23.06.2011 von Detlef Berentzen
blogavatar

GoodNewz (148): Von Fröschen und Westfalen!

von Detlef Berentzen

Westfale. Verschwörer. Heute.

Pöggsken sitt in’n Sunnenschien,….O, wat i dat Pöggsken fien…Met de gröne Bücks!…(Augustin Wibbelt)

Ach, diese sentimentalen Westfalen. Und ihre Frösche (Pöggsken)! Eine unendliche Love-Story. Vor allen Dingen, wenn die Glitschmänner grüne Hosen (gröne Bücks) tragen. Gedichte wie die von Priester Wibbelt (längst verstorbener Droste-Preisträger) nimmt man aus seiner Kindheit mit nach Berlin, fühlt sich ohne Pöggsken irgendwann ziemlich einsam, auch als Chefin vom taz-Café, und hofft auf bessere Tage, …Westfalentage! … weiter lesen

07.12.2010 von Detlef Berentzen
blogavatar

Den Bruder suchen. Und finden.

von Detlef Berentzen

Immer hat er gelacht, war fröhlich. Bis er starb, drei Jahre alt. Verschwand in einem weißen Sarg. Und war doch mein kleiner Bruder. Den die Eltern mir solange vorhielten, bis ich ihn vergaß – sein Grab, sein Lachen, seinen Teddybären – alles. Vor ein paar Jahren habe ich angefangen ihn zu suchen. Bin uns nachgelaufen und bin dabei anderen Verwaisten, Tröstern und immer wieder auch ihm begegnet. Manchmal spricht er zu mir. Und wir haben eine verdammt gute Zeit miteinander.

Habe uns recherchiert in Tagebüchern, Fotoalben, in den Bildern meiner Erinnerung. Und habe festen Grund für meine Sehnsucht gefunden – in Literatur und Lyrik, in Filmen, Theaterstücken, aber auch und gerade bei heutigen Betroffenen und deren Helfern. Ihnen habe ich zugehört, dabei gelernt und meinen Bruder neu erfunden.

Von all dem Suchen und Finden habe ich in meinem Hörfunk-Feature “Ich rief ihm nach” (SWR2) erzählt, das ich jetzt anläßlich… weiter lesen

15.10.2010 von Detlef Berentzen
blogavatar

GoodNewz(70): Westfalen sind die Brasilianer Europas!

von Detlef Berentzen

“Diese jungen Leute hier haben Bielefeld nicht nur von einer großen Gefahr befreit. Sie haben zugleich gezeigt, daß Bielefeld für Bielefelder mehr ist als nur der Ort, an dem wir alle zufällig zusammen wohnen…” (Jubel!!!!)

Sie waren in Berlin. Studenten der Medienpädagogik. Im taz-Café. Allesamt frei, jung, aus dem rätselhaften Bielefeld oder sonstwoher. Ihre wunderbar muntere szenische Inszenierung (samt Soundtrack und Comicstrip) von Thomas Waldens (ebenfalls anwesend) Roman: “Die Bielefeld-Verschwörung”  (Pendragon-Verlag) machte die zahlreich anwesenden ZuschauerInnen ziemlich heiß,…obwohl (!) die Mehrzahl davon (laut Handzeichen) Westfalen waren, “sentimentale Eichen” (Heine) also,  die in Berlin bislang ohne den Atem westfälischer OFF-Kultur auskommen mussten. Doch das wird sich ändern, mehr noch: es hat sich bereits geändert.

Die Bielefeld-Befreier waren erst ein Anfang, markierten den ersten “Westfalentag” neuer Zeitrechnung, dem im taz-Café ( inspiriert von Sigrid Renner und mir)  noch weitere folgen werden. Mit westfälischen Attraktionen,…zum Beispiel aus Hagen, Dortmund, Münster… weiter lesen

13.02.2009 von Detlef Berentzen
blogavatar

Cucina Tazzleriana!

von Detlef Berentzen

Die taz braucht einen Ort, wo ihre AkteurInnen kommunzieren oder auch einfach abhängen, meinetwegen auch: chillen können. In den Anfängen der Wattstraße war das der dortige Plenumsraum mit dem mächtigen Konferenzisch, der zuvor in Anwaltskollektiven und Kommunen seinen Dienst getan hatte. Dort gab es bitteren Nicaraguakaffee, später auch ein warmes Mittagessen, allemal gute, linke Hausmannskost. Und danach eine Zigarette. Ja doch! … weiter lesen