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10.02.2012
Medien

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Eine Palette Bier

aus mini_icon_blogname taz Hausblog

Am 3. Februar schrieben wir auf unserer täglichen Satire-Seite “Die Wahrheit”:

GURKE DES TAGES

Was ist das denn für eine miserable Pressearbeit? “Die Warsteiner Gruppe stellt für Journalisten eine Auswahl honorarfreier Pressebilder zur Verfügung”, hieß es gestern in einer Pressemitteilung der Brauerei aus dem Sauerland. Verdammte Hacke! Sitzen auf Millionen Litern Bier, aber stellen nur Bilder zu Verfügung. Man könnte ja auch mal ein paar Kästen rüberwachsen lassen. Damit wir uns selbst ein Bild machen können.

Heute kam die Lieferung an: Eine Palette mit zehn Kästen. Dazu ein Brief: “Liebe taz-Redaktion, wir können nicht nur Fotos, wir können auch Bier. Herzliche Grüße vom Team der Unternehmenskommunikation der Warsteiner Brauerei”

10.02.2012
Kultur & Unterhaltung

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Die Fiedeln von Flensburg: Ramsauer gegen den Rest der Welt

aus mini_icon_blogname Reptilienfonds

Die Festung Flensburg fällt: Endlich wieder große "Autoholowanie", wie man so schön in Polen sagt.

Welches Glück! Endlich unternimmt mal jemand etwas gegen das Zentralproblem der Welt! Freiheitskämpfe, Finanzkrise, Filmfestspiele – klar, alles auch Sachen, die einem den Tag verhageln können. Aber, wie wir an so vielen Abenden geknechtet zwischen den Zähnen hervorpressten, was war mit dem großen, dem wahren “F”, das unsere Herzen drückte, unsere Sinne trübte. Flensburg! Die Behörde, deren Krakenarme in jede Ecke unseres Landes reichten und den Freiheitswillen aller Bürger unterdrückten, das Fundament unserer Demokratie zermürbten. Nur eine einzige zügige Zielfahrt durch ein Gebiet, in dem wildgewordene Feinde der Freiheit stets völlig grundlos irgendwelche Schilder mit aus dem Zufallsgenerator gefallenen Zahlen aufgestellt hatten – oder waren es häufig auftretende Lottozahlen?, weil sie immer so niedrig waren – und schon bekam man Punkte. Punkte, Punkte, Punkte! 2, 3, 4 – 18! Gequält und geknechtet wurde… weiter lesen

09.02.2012
Kultur & Unterhaltung

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Politikerbewirtschaftung

aus mini_icon_blogname Wortistik

Dem A-Superplus-Blogger Don Alphonso, zu dem ich leider aus bekannten Gründen nicht verlinken kann, sollen in seinem FAZ-Blog “Stützen der Gesellschaft” hin und wieder ordentliche Stücke gelingen, sagen nicht nur die Mitglieder seines Fanclubs. Aber ich lese den Herren ja eigentlich nicht – außer natürlich, ein Text wird mir von unverdächtiger Seite empfohlen.

So wie diesmal von TeraEuro der heutige Wulff-Text. Und da steht doch tatsächlich das Wort “Politikerbewirtschaftung”. Ein Wort, das nicht nur mir, sondern auch Google neu war, und das aufs Trefflichste beschreibt, was Unternehmer, Manager und Lobbyisten so mit den Politikern anstellen, die das mit sich anstellen lassen.

Wie wir bei einem großen niedersächsischen Konzern hinlänglich erfahren haben, gibt es solche etwas unappetitlichen Bewirtschaftungen nicht nur für Politiker, sondern auch für Betriebsräte, Journalisten und Richter. Aber die lassen sich dann ja auch nicht mehr zum Bundespräsidenten wählen.

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Ach: Das mit… weiter lesen

09.02.2012
Aus aller Welt

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Ciao, flaco!

aus mini_icon_blogname Latin@rama

Der grosse Luis Alberto Spinetta, Ikone des argentinischen Rocks, ist tot. Er starb gestern in Buenos Aires. ¡Rezo por vos, flaco!

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08.02.2012
Aus aller Welt

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Von Gebetsrufen, parlamentarischen Tagesordnungen und der Frage, welcher Abgeordnete der bessere Muslim ist

aus mini_icon_blogname Arabesken

 

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Es ist ein kurioser Wettbewerb, von dem wir in den nächsten Monaten noch einiges, mitunter auch recht Unterhaltsames hören werden. Wer sind die islamischeren Politiker im ägyptischen Parlament und wer ist frömmer: die Muslimbrüder (47 Prozent der Sitze)  oder die Salafisten (24 Prozent)?

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Diese Woche bekamen wir einen ersten Vorgeschmack bei einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem Parlamentspräsidenten, dem Muslimbruder Saad al-Katatny und dem schillernden salafistischen Abgeordneten Mamdouh Ismail.

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Ismail, der gerne seine Frömmigkeit nicht nur durch seinen Bart zur Schau stellt, stand mitten in der Debatte über die Straßenschlachten rund um das Innenministerium auf und  lies, zum Erststaunen der anderen Abgeordneten, seinen persönlichen Gebetsruf im Saal erklingen. Schließlich war es Zeit für eines der fünf Gebete am Tag.

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Katatny, der ohnehin schon die ganzen letzten Tage seine liebe Mühe hatte, im Parlament mit 80 Prozent Erst-Parlamentarier eine geordnete Diskussion zu gewährleisten, flippte aus,… weiter lesen

31.01.2012
Medien

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AL Observer Report Corrects Media Narratives About Syria

aus mini_icon_blogname Netizen Journalism and the New News

The Arab League Observer Mission succeeded in providing a different perspective from that of the mainstream western media about what has been happening on the ground in Syria. After a resolution by the Arab League which was worked out in an agreement with the Syrian government, Observers from the League went to Syria and provided a means of investigating what was happening.

The report of the Observers mission that was concluded on January 19, noted several important observations.(1)

1. The mission noted that there were false reports being made of explosions or violence and when the observers went to the location, they found that the reports were unfounded.

2. The mission found that media accounts were exaggerated about the nature of incidents or numbers of people killed in incidents and protests.

3. There were discrepancies in the lists the Mission received of people in detention. Names were repeated, or information… weiter lesen

08.02.2012
Aus aller Welt

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UDPS-Politiker an Reise nach Deutschland gehindert

aus mini_icon_blogname Kongo-Echo

Jacquemain Shabani, Generalsekretär der UDPS (Union für Demokratie und Sozialen Fortschritt) von Etienne Tshisekedi, wurde am späten Dienstag abend (7. Februar) am internationalen Flughafen dNjili von Kinshasa festgenommen und daran gehindert, einen Linienflug nach Brüssel zu besteigen. Er sollte nach Berlin kommen, um auf Einladung der sozialdemokratischen Friedrich-Ebert-Stiftung politische Gespräche zu führen – so sollte er am Donnerstag 9. Februar vor dem Arbeitskreis Afrika der SPD-Bundestagsfraktion über die Lage der Demokratischen Republik Kongo nach den Wahlen berichten. Die UDPS hält sich für den wahren Sieger dieser Wahlen; es ist eine Schwesterpartei der SPD in der Sozialistischen Internationale, in der die UDPS einen Beobachterstatus innehat.

Nach amtlichen Angaben und regierungstreuen Berichten aus Kinshasa wurde Shabani festgenommen, weil sein Pass auf einen anderen Namen ausgestellt war; außerdem trug er ein 400-Seiten-Dossier der UDPS bei sich, das alle Einzelheiten der Partei Tshisekedis über den Wahlbetrug 2011 enthält, samt einer Reihe durchaus kontroverser Fotos,… weiter lesen

01.02.2012
Kultur & Unterhaltung

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80° C über null

aus mini_icon_blogname M29 Kreuzberg

Der Winter mit knackig kalten Temperaturen, so wie einige meiner Freunde ihn sich, in sich für weise haltender Voraussicht auf einen Sommer ohne Massen von Insekten gewünscht haben, ist nun da. Die Frühlingsgefühle müssen noch warten und viele Möglichkeiten leicht bekleidet draußen zu sitzen ohne das Gefühl zu haben, gleich erfrieren zu müssen, gibt es im Moment nicht. Wäre da nicht dieser raupenhafte Ort in der Spree.

80° C über null. Der Ofen knackt. Kollektives Schwitzen. Auf der Spree haben sich die ersten Eisflächen gebildet und bewegen sich langsam aufeinander zu, knirschend treffen sie sich, ehe sie sich wieder voneinander wegbewegen. Die Wintersonne hat noch gut eine Stunde bis sie unter geht, der Sand rieselt noch weitere zehn Minuten. Es wird tief eingeatmet, beim ausatmen rinnt die erste Schweißperle über den Rücken. Es folgen Weitere. Der eben noch liegende Mann, setzt sich auf die untere Bank. Die Tür öffnet… weiter lesen

12.02.2007
Kultur & Unterhaltung

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Berlinale (1): Koreanische Schulmädchen, ein kanadischer Nervenzusammenbruch und deutsche Jagdhunde

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

Koreanische Schulmädchen, ein kanadischer Nervenzusammenbruch und deutsche Jagdhunde. Es war ein guter Tag.

Das schönste an Filmfestivals ist die Bandbreite an Ländern und Genres, die sich dort präsentieren. Standesgemäß beginnen wir die Berlinale mit drei Kontinenten und noch mehr Genres. Für die Vielzahl der Genres ist allein „Dasepo Naughty Girls“ verantwortlich, das von Musical, Teenagerromanze bis hin zu Fantasy wie Drama so ziemlich alles in den Topf wirft, was gerade zur Hand war. Die erste halbe Stunde ist dabei fantastisch gelungen: mehr Pop wird auf dieser Berlinale kein Film sein. Schrill, grell, überaus amüsant und keinerlei Grenzen kennend wirft sich Je-Yong Lees Film in diese abstruse Geschichte, deren Nacherzählen keinen Sinn macht und nur verschrecken würde (dennoch Interessierte bitte hier entlang).
Leider wird das aberwitzige Tempo des Beginns nicht ganz gehalten und es stellen sich gegen Ende Längen ein, doch alles in allem wird man sich schwer tun, eine absurdere Filmerfahrung bei diesem Festival zu machen.
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