07.05.2011 von Caro

Selbstreflexion, Böhmische Straße. Berlin-Neukölln.
“Selbstreflexion
wem nutzt denn das schon
mehr als man vorher gewusst
denn die Selbstreflexion
hätte man schon
wieder reflektieren gemusst.”
Eine Poesie, die auf Zeitungspapier getuscht und in der Böhmischen Straße an eine Hauswand geklebt wurde.

Waschmaschinenschlauch-Poesie, Mareschstraße. Berlin-Neukölln.
“Waschmaschinenschlauch
Ein Herz ist wie ein Wasch-
maschinenschlauch.
Ständig läuft alles durch,
das ganze Leben.
Über die Jahre, mit den Er-
fahrungen, sammelt sich das
alles an – genau wie Kalk.
Und dann irgendwann kommt
etwas, das kann sich nicht
ablagern.
Das bohrt sich in die
Kalkschicht – in den Panzer,
der das Herz mittlerweile
völlig umgibt.
Er umgibt es und schützt
es vor klein Übeln – die
prallen einfach ab.
Aber das grosse Etwas,
das ist zu gross.
Der… weiter lesen
10.04.2011 von Caro

“Hallo liebe Mieter! Es gibt eine schlechte Nachricht es gibt wieder mal einen Dieb im Haus. Unser großer Gartenzwerg ist heute geklaut worden! Das ist gemein! Ich bin sauer! Bitte stellt ihn wieder hin!”
Das hängt seit ein paar Tagen bei uns im Hausflur…die arme Frau…und vor allem: der arme Zwerg!

…seit einer Weile haben wir auch diese schicke Renovierungs-Deko im Hof. Die macht sich ausgesprochen gut, inmitten der gehegten Plastikblumen und Zwerge der besagten Dame, die den obigen Zettel geschrieben hat.
08.04.2011 von Caro

“For a world where norms are no longer normal” – ein gut platziertes Loesje-Poster in der Innstraße in Neukölln…

…”No Justice No Peace“.
06.04.2011 von Caro

“Do not touch – it’s art!”

…nette Schablone, mitten im Nix (Ziegrastr. oder so heißt sie) hinter der S-Bahntrasse in Neukölln, wo eventuell irgendwann die A100 gebaut wird – oder nicht!
05.04.2011 von Caro

“Neukölln bl(14)eibt dreckig” – als die Liebigstraße 14 geräumt wurde, tauchten diese Schablonen auf, danach wurden sie ergänzt. Hier an einer Hauswand in der Schudomastraße in Rixdorf.

“Stuck bl(14)eibt dreckig” – ebenfalls in der Schudomastraße in Neukölln. Allerdings ist diese Schablone in der Zwischenzeit wieder überstrichen worden. Diese Nachricht scheint aber wieder durch die neue Farbschicht, hehe. … weiter lesen
09.03.2011 von Caro

“Kein Gott, kein Herr, kein Trockenfutter“…eine witzige Schablone mit der nicht sehr freundlich guckenden Katze dazu. Gesehen habe ich das auf dem Berg von Montmartre in Paris.
21.02.2011 von Caro

“Ich wollte zur Arbeit trampen…bin aber am Strand gelandet” Ein witziges Loesje-Poster in der Richardstraße, das durch das bunte Stilleben drumherum noch witziger geworden ist. Einmalig herrlich, oder?!

…mit Kontext.
29.01.2011 von Caro
Passend zu diesem Beitrag, habe ich nicht unweit der ersten Fundstelle einen zweiten handgemalten Sticker in der Braunschweiger Straße gefunden…es scheint hier wirklich um deprimierte Laune zu gehen, wie ich schon beim Ersten vermutete:

“I’m half full and my glass is empty“. Hat auch was Wortwitziges, finde ich!
09.01.2011 von Caro
Neues zum Thema Kampf gegen die Youppisierung in der Weserstraße in Berlin-Neukölln…

Eine Kuh, die den Passanten ein Schild hinhält: “Fuck you – Eat yourself”………und das alles an einem schicken neuen Yoga-Raum auf der Weserstraße. Ich glaube das “eat yourself” richtet sich an die so genannten Youppies, die dort Yoga machen gehen.
Mehr zum Thema hier und hier.
29.11.2010 von Caro

“If you really think that thinking means talking to yourself in your head – think again! And again! And again! And again!”
Diesen Spruch habe ich in der Ederstraße in Neukölln gefunden. Er ist ziemlich arrogant, wie ich finde. Und gut bewacht. Vielleicht bezieht er sich ja auch auf den ganzen Securitywahn.
