13.02.2013 von Caro

Letztens bin ich über’s RAW-Gelände in Berlin-Friedrichshain geschlendert. Und einerseits habe ich an diversen Wänden gelesen, dass neuerdings eine Strafanzeige droht, falls mensch auf die Idee käme, da “wild” zu sprühen – oh je hab ich mir gedacht…was ist bloß aus dem RAW-Tempel geworden – und andererseits tolle Bilder. Wie z.B. diesen Mann mit Hut von Johannes Mundinger. Superschick! Der Stil von Johannes Mundinger ist sehr durchmischt und sticht aber definitiv aus der allgemeinen “Streetart”-Ästhetik heraus. Mir gefällt neben der Farbenfreude auch sehr, wie die Gegebenheiten vor Ort einbezogen werden und so aus der hervorstehenden Regenrinne die Nase des Characters wurde und aus dem Steinpoller am Boden der Anhänger der Kette! Hier im Profil zu sehen:

Daneben steht noch geschrieben: “Es war das schöne Leben, immer das Leben.”
Mehr Infos auf der Website von Johannes Mundinger.
PS: Ein Nachtrag zu diesem Post vom 14.02. …ich habe folgendes Foto,… weiter lesen
08.02.2013 von Caro
Die eine oder der andere kennt dieses Video von “eastxcross” sicherlich schon…aber denen, die es noch nicht kennen, möchte ich es nicht vorenthalten. Supergut gemacht – ein Zusammenschnitt von allerlei toller Streetart, die 2012 und früher in Berlin entstanden ist, vorgelesen und gerappt. Bei jedem erneuten Sehen des Videos fallen einem übrigens noch neue Sachen auf…ich bin schwer begeistert! Danke übrigens an den Blogwart für diese Empfehlung! 
27.06.2012 von Caro

“Für 3 Monate werden mehr als 100 Kreative aus unterschiedlichen Ländern, unter anderem Peru, USA, Brasilien, Frankreich, Serbien, Deutschland, Kolumbien und der Türkei, ihre Arbeiten ausstellen die sich [teils] kritisch mit dem aktuellen Weltgeschehen auseinandersetzen. Nicht nur für Sachkundige der urbanen Kunst, sondern auch für Interessierte, die sich über die stetig vergrössernde, ansteigende und sich etablierende Kunstbewegung informieren wollen, bietet sich dafür auf über 1000 qm Ausstellungsfläche eine einzigartige Möglichkeit.
Bis zum 30. September werden an den Wochenenden in unterschiedlichen Events Live-Paintings mit Musik veranstaltet, es werden u.a. themenrelevante Workshops angeboten, Filme gezeigt und Performances abgehalten.”
Vernissage: Donnerstag, 28. Juni 2012
Ausstellungsdauer: 28.06 – 30.09.2012
Geöffnet Freitag bis Sonntag, Eintritt frei!
SEZ -Landsberger Allee 77, 10249 Berlin
Weitere Informationen unter
www.silenceisalie.com oder
www.facebook.com/SILENCEISALIE
12.05.2012 von Caro

Einfach einmalig toll: “BITTE LEBN” (mit Anarchie-A) super platziert, tolle Farbe, schöne Aussage! Mitten auf der Partymeile Schlesische Straße Ecke Falckensteinstraße in Berlin-Kreuzberg befindet sich seit ein paar Tagen die Bitte nach mehr Leben. Gefällt mir gut, gerade in dieser Gegend, wo sich so viel hohler Kommerz und Partykultur breitmacht. Das seit Jahr und Tag da auf dem Giebel stehende “Bonjour Tristesse” hat auch schon immer seinen Charme gehabt…aber beides zusammen ist noch besser. Der Schrifttyp sieht ein bisschen nach der “Reclaim Your City”-Crew aus.

Eine Ecke weiter, an der Cuvry- Ecke Schlesische Straße, wird in ganz ähnlichen Lettern schon seit ein paar Monaten die “Fickt Eusch Allee” ausgerufen. Etwas aggressiver als die Bitte nach Leben…. aber beide Schriftzüge kommen gut, weil sie das Geschehen des Kiezes kommentieren.
26.02.2012 von Caro
Ich war heute in der “Graffiti Blues“-Ausstellung, die ich bereits im letzten Blogbeitrag angepriesen hatte. Ich kannte nur den Flyer, der mich angesprochen hatte, weil mir das Bild mit der nächtlichen Stimmung, den Graffitis und dem lustigen Character auf der Mauer sehr gefallen hat. Und ich wurde in der Ausstellung keineswegs enttäuscht…schaut selbst:

Alle diese Bilder von Morena Regaiolli sind in den letzten 2 Jahren entstanden, habe ich mich aufklären lassen. Hier auf diesem Foto ist ein Teil der rechten Seitenwand zu sehen…unterschiedliche Stile…jedes Bild mit einem kleinen Überraschungseffekt versehen.

Hier zB. im Detail “Stop Workaholism” auf einer Brache mit einem verrosteten Werkzeug.

Ihr aktuellstes Projekt ist die “Wortkunst” – also (Aus-)Sprüche sind mit Zeichnungen verbunden: “Produktivität“, “I am a writer after all”, “weiche Diktatur – fader Konsens”, “There is a conspiracy“. An der linken Wand zu betrachten.

“Weiche Diktatur – Fader Kontext” im Detail, wo… weiter lesen
09.12.2011 von Caro
Morgen kommt der Dokumentarfilm “One United Power” über die Kreuzberger 1UP-Graffiti-Crew raus! Premiere ist am Samstag um 17 Uhr im Babylon-Kino in Mitte.
Heute ist ein Artikel in der taz dazu erschienen (Roger Wolf und ich haben ihn geschrieben!!!).
Exklusiv gibt es heute und hier im Fotoblog Streetart beeindruckende Bilder von 1UP in Aktion zu sehen! Danke an die 1UP-Crew für diese tollen Fotos! Zum Vergrößern der Fotos, einfach auf eines der Bilder klicken und dann rechts und links über die Pfeile im Foto zum nächsten Bild navigieren.

“One Up” steht fett vorne auf der Berliner U-Bahn …ob dieser Zug danach wohl aus dem Depot gefahren ist? Ich finde ganz besonders bermerkenswert, dass bei dieser Graffiti-Crew mehrere Frauen mitmachen. Und mir gefällt auch, dass der Crew-Name im Mittelpunkt steht, anstatt individuelle Namenskürzel.
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24.09.2011 von Caro

Optisches Auge. Schönleinstraße. Berlin-Kreuzberg.
Dieses coole Schablonen-Auge ist schon seit Jahren an der Hauswand in der Schönleinstraße zu sehen.

Eyes Attack. Schönleinstraße. Berlin-Kreuzberg.
Jetzt ist die Augen-Attacke dazu gekommen….hehe, ein bisschen dreckiges Gekritzel tut dem immer schicker werdenden Kiez ganz gut!
13.07.2011 von Caro

Vogel-Farb-Fleck. Schudomastraße. Berlin-Neukölln.
bedarf keiner weiteren Worte, finde ich.
14.06.2011 von Caro

Das Böse sich vom Leib rasieren. Maybachufer. Berlin-Neukölln.
Ein eindrucksvolles neues Kunstwerk an DER Streetart-Mauer am Maybachufer: “Das Böse sich vom Leib rasieren“. Eine Freundin machte mich drauf aufmerksam, dass es interessant ist, wie der Blick nach unten links geht…dass das heißt, es handelt sich um eine Rückschau in die Vergangenheit. Während, wenn mensch nach rechts schaut, es sich um einen Blick in die Zukunft handelt. Ein bisschen gruselig ist dieses Bild schon, finde ich. Auf jeden Fall sehr persönlich und sehr nachdrücklich.

Das Böse sich vom Leib rasieren. Maybachufer. Berlin-Neukölln.
Ansonsten ist hier noch eine Gesamtschau DER Mauer zu sehen. Ganz rechts ist ein Schablonengraffiti von XOOOX (die Frau ganz rechts). Mir gefällt die kleine Szene oben links noch gut: da ist der Graffiti-Wurm von ÜF zu sehen, der von einer blauen Figur umarmt wird. Eine nette Ergänzung.