07.02.2013 von Caro

Ist Alt-Treptow hipper als Neukölln?! Das schien mir der Spruch “Highway to Hipster” am Fuße der kleinen Fußgängerbrücke an der Elsenstraße von Neukölln nach Alt-Treptow rüber sagen zu wollen. Merkwürdig. Jedenfalls hatte diese Person nicht besonders die Frage der Kiezveränderungen in die Tiefe durchdacht, fand ich.

“Leerflächen pionieren – Andere profitieren ….Neukölln” – das hat mir als Slogan gefallen. Gar nicht so einfach, das Phänomen der Gentrifizierung so kompakt auf den Punkt zu bringen! Und links davon lacht sich der Prosti schlapp.
05.08.2012 von Caro
Na sowas…da passiert ja so einiges in der Weserstraße in Berlin-Neukölln: Signbusting vom Feinsten!!!!

Hier zersägt ein schwarzes Männchen den weißen Balken des “Durchfahren verboten”-Schilds an der Friedel-/Ecke Weserstraße.

Hier wird der ganze Balken gleich komplett weggetragen! Jede_r hat seine Bürde zu tragen…links und rechts des Bildes.

Erdrückt vom Balken….oh je… Der Unfall ereignet sich an der Weserstr./Ecke Reuterstraße.

Und dann kommt noch ‘ne Taube und scheißt oben druff! Friedel-/Ecke Weserstr.

Im Kontext.
15.05.2012 von Caro

“Another world is getting political”… am Hermannplatz in Berlin-Kreuzberg/Neukölln befindet sich an gut sichtbarer Stelle in luftiger Höhe ein Aufruf zu den anstehenden Aktionstagen in Frankfurt:
Blockupy Frankfurt… Aktionstage vom 16. bis 19. Mai. Die Versammlungsbehörde in Frankfurt hat die Proteste untersagt. Mit diesem Soli-Artikel fordere ich die Einhaltung des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung und die Rücknahme der Versammlungsverbote für den Zeitraum der Aktionstage!
12.05.2012 von Caro

Einfach einmalig toll: “BITTE LEBN” (mit Anarchie-A) super platziert, tolle Farbe, schöne Aussage! Mitten auf der Partymeile Schlesische Straße Ecke Falckensteinstraße in Berlin-Kreuzberg befindet sich seit ein paar Tagen die Bitte nach mehr Leben. Gefällt mir gut, gerade in dieser Gegend, wo sich so viel hohler Kommerz und Partykultur breitmacht. Das seit Jahr und Tag da auf dem Giebel stehende “Bonjour Tristesse” hat auch schon immer seinen Charme gehabt…aber beides zusammen ist noch besser. Der Schrifttyp sieht ein bisschen nach der “Reclaim Your City”-Crew aus.

Eine Ecke weiter, an der Cuvry- Ecke Schlesische Straße, wird in ganz ähnlichen Lettern schon seit ein paar Monaten die “Fickt Eusch Allee” ausgerufen. Etwas aggressiver als die Bitte nach Leben…. aber beide Schriftzüge kommen gut, weil sie das Geschehen des Kiezes kommentieren.
01.03.2012 von Caro

Letztens war ich mal wieder in Berlin-Friedrichshain unterwegs, in der Gubener Straße habe ich zwei witzige Streetart-Characters gefunden. Hier der traurige Mario der von der Liebe erzählt von “Noircando”, der auf einer Bonusbox aus dem Spiel sitzt… süß gemacht. Und gleichzeitig ist die Signatur ein schönes Adbusting mit Augenzwinkern.

Von Knall Art wurde dieser witzige orangene Hase gleich gegenüber angeklebt. Und wenn man dem Zusatzkommentar per rotem Marker Glauben schnenkt, dann ist dieses Tier “No Kanga-roo”!
27.10.2011 von Caro

Reclaim (y)our City-Ausstellungsplakat. Mehringdamm. Berlin-Kreuzberg.
Unter dem Label “Reclaim your/our City” machen seit ein paar Jahren kreative und vielseitige Streetart- und Graffiti-Künstler in unterschiedlicher Besetzung immer wieder interessante Ausstellungen. Endlich ist es nun wieder so weit!!!
Die Ausstellungs-Ankündigung klingt superspannend: Zuerst der Untertitel: “Kein Eintritt – Keine Polizei” und dann die geheimnisvolle Einladung für Freitag, den 28.10.2011 pünktlich (!) um 20 Uhr zum Treffpunkt im Mehringhof (Gneisenaustr. 2a), nahe U-Mehringdamm in Berlin-Kreuzberg, zu kommen, um von dort zur Ausstellung geführt zu werden (nur zwischen 20 und 21 Uhr!). Und der Zusatzhinweis darauf, dass es keine Verkaufsausstellung ist.
Alikolo | Azione | Beat & Roland (Czzz) | BeCycle | Bored | Book | Bimer | Chula | Die Räuber | elfc | Fiffi Zent | Freak Revolt | Grafro | Herr Handstand | Kotelett | Lazer | Life | Luckycats | Mad Cow | Moi | Noel | Normal… weiter lesen
29.08.2011 von Caro

Affenkette. Mittelweg. Berlin-Neukölln.
Hehe, nett platziert.
14.06.2011 von Caro

Das Böse sich vom Leib rasieren. Maybachufer. Berlin-Neukölln.
Ein eindrucksvolles neues Kunstwerk an DER Streetart-Mauer am Maybachufer: “Das Böse sich vom Leib rasieren“. Eine Freundin machte mich drauf aufmerksam, dass es interessant ist, wie der Blick nach unten links geht…dass das heißt, es handelt sich um eine Rückschau in die Vergangenheit. Während, wenn mensch nach rechts schaut, es sich um einen Blick in die Zukunft handelt. Ein bisschen gruselig ist dieses Bild schon, finde ich. Auf jeden Fall sehr persönlich und sehr nachdrücklich.

Das Böse sich vom Leib rasieren. Maybachufer. Berlin-Neukölln.
Ansonsten ist hier noch eine Gesamtschau DER Mauer zu sehen. Ganz rechts ist ein Schablonengraffiti von XOOOX (die Frau ganz rechts). Mir gefällt die kleine Szene oben links noch gut: da ist der Graffiti-Wurm von ÜF zu sehen, der von einer blauen Figur umarmt wird. Eine nette Ergänzung.
01.06.2011 von Caro

Revolution. Kirchgasse. Berlin-Neukölln.
“Traut keinem mir die Revolution zu“… hehe, da hat jemand gut mitgedacht. Gefunden in der Kirchgasse in Neukölln.
18.05.2011 von Caro
Ich lief da vor ein paar Tagen quatschend durch den Görlitzer Park in Kreuzberg…und mit einem Mal fiel’s mir auf…irgendwas ist merkwürdig:

…das muss ich mir näher anschauen: … weiter lesen