14.06.2011 von Caro

Das Böse sich vom Leib rasieren. Maybachufer. Berlin-Neukölln.
Ein eindrucksvolles neues Kunstwerk an DER Streetart-Mauer am Maybachufer: “Das Böse sich vom Leib rasieren“. Eine Freundin machte mich drauf aufmerksam, dass es interessant ist, wie der Blick nach unten links geht…dass das heißt, es handelt sich um eine Rückschau in die Vergangenheit. Während, wenn mensch nach rechts schaut, es sich um einen Blick in die Zukunft handelt. Ein bisschen gruselig ist dieses Bild schon, finde ich. Auf jeden Fall sehr persönlich und sehr nachdrücklich.

Das Böse sich vom Leib rasieren. Maybachufer. Berlin-Neukölln.
Ansonsten ist hier noch eine Gesamtschau DER Mauer zu sehen. Ganz rechts ist ein Schablonengraffiti von XOOOX (die Frau ganz rechts). Mir gefällt die kleine Szene oben links noch gut: da ist der Graffiti-Wurm von ÜF zu sehen, der von einer blauen Figur umarmt wird. Eine nette Ergänzung.
01.06.2011 von Caro

Revolution. Kirchgasse. Berlin-Neukölln.
“Traut keinem mir die Revolution zu“… hehe, da hat jemand gut mitgedacht. Gefunden in der Kirchgasse in Neukölln.
22.05.2011 von Caro

vorbeigeredet ; gar nicht erst zugehört. Schudomastraße. Berlin-Neukölln.
Fast hätte ich dieses Kleinod im Vorbeigehen übersehen. An der Straßenecke Schudoma-/Böhmische Straße klebt neuerdings dieses kleine selbstgemalte Bild. Zu sehen ist eine Stadt-Skyline und davor ein Wegweiser, der in zwei verschiedene Richtungen weist: “vorbei geredet” und “gar nicht erst zugehört“.

vorbeigeredet ; gar nicht erst zugehört. Schudomastraße. Berlin-Neukölln.
21.05.2011 von Caro

Ich bin Laden. Maybachufer. Berlin-Neukölln.
hehe.
07.05.2011 von Caro

Selbstreflexion, Böhmische Straße. Berlin-Neukölln.
“Selbstreflexion
wem nutzt denn das schon
mehr als man vorher gewusst
denn die Selbstreflexion
hätte man schon
wieder reflektieren gemusst.”
Eine Poesie, die auf Zeitungspapier getuscht und in der Böhmischen Straße an eine Hauswand geklebt wurde.

Waschmaschinenschlauch-Poesie, Mareschstraße. Berlin-Neukölln.
“Waschmaschinenschlauch
Ein Herz ist wie ein Wasch-
maschinenschlauch.
Ständig läuft alles durch,
das ganze Leben.
Über die Jahre, mit den Er-
fahrungen, sammelt sich das
alles an – genau wie Kalk.
Und dann irgendwann kommt
etwas, das kann sich nicht
ablagern.
Das bohrt sich in die
Kalkschicht – in den Panzer,
der das Herz mittlerweile
völlig umgibt.
Er umgibt es und schützt
es vor klein Übeln – die
prallen einfach ab.
Aber das grosse Etwas,
das ist zu gross.
Der… weiter lesen
13.04.2011 von Caro

“–> grins” …eine nette grüne Schablone, die schon seit einer Weile Neuköllner Kieze ziert…hier in der Richardstraße in Rixdorf. Zeitlos schön, wie ich finde!
10.04.2011 von Caro

“Hallo liebe Mieter! Es gibt eine schlechte Nachricht es gibt wieder mal einen Dieb im Haus. Unser großer Gartenzwerg ist heute geklaut worden! Das ist gemein! Ich bin sauer! Bitte stellt ihn wieder hin!”
Das hängt seit ein paar Tagen bei uns im Hausflur…die arme Frau…und vor allem: der arme Zwerg!

…seit einer Weile haben wir auch diese schicke Renovierungs-Deko im Hof. Die macht sich ausgesprochen gut, inmitten der gehegten Plastikblumen und Zwerge der besagten Dame, die den obigen Zettel geschrieben hat.
08.04.2011 von Caro

“For a world where norms are no longer normal” – ein gut platziertes Loesje-Poster in der Innstraße in Neukölln…

…”No Justice No Peace“.
05.04.2011 von Caro

“Neukölln bl(14)eibt dreckig” – als die Liebigstraße 14 geräumt wurde, tauchten diese Schablonen auf, danach wurden sie ergänzt. Hier an einer Hauswand in der Schudomastraße in Rixdorf.

“Stuck bl(14)eibt dreckig” – ebenfalls in der Schudomastraße in Neukölln. Allerdings ist diese Schablone in der Zwischenzeit wieder überstrichen worden. Diese Nachricht scheint aber wieder durch die neue Farbschicht, hehe. … weiter lesen
25.03.2011 von Caro

ABER…mit Pflastersteinen gelegt. Ein schöner Widerspruch.
Gesehen am Kielufer in Berlin-Treptow.