Freitag, halb sechs. Die Gruppe Mariachi International spielte mexikanische Hits. Die Stimmung war entspannt bis ausgelassen.
Mel sang alle Lieder mit. Am Ende, nach den Zugaben, hielt der Bandleader eine kleine Rede. Normalerweise würde sich die Band nicht politisch äußern. Die gegenwärtige Situation erfordere das aber – der Krieg in Mexiko, die bevorstehenden Wahlen. Die Band erklärte sich solidarisch mit den rebellierenden Studenten.
Vor der osteuropäischen Bühne.
Das Bild hatte Mel gemacht.
Spazieren gehen. Zossener Straße. Urbanstraße. Schleiermacherstraße. Bergmannstraße. Jüterboger Straße. Züllichauer Straße. Friesenstraße. (Nein doch nicht; die heisst irgendwie anders) Marheinekeplatz. Mittenwalder Straße.
A und B, auf dem Kindersitz des Fahrrads sitzt C. Wir sprechen über D und E, die jetzt noch im”about blank” sein müssten.
Doch dafür war’s mir doch zu kalt.
Die Rückseite des Friedhofs.
Hallo Fuchs!
Hallo Bär!
Hallo Tiger!
Ich hatte mich total gefreut über das Bild, auch weil ich ja selten aus Berlin rauskomme und selber noch nie in Mexiko gewesen war, aber so bin ich nun doch auch ein bißchen in Mexiko gewesen.
Morgen lese ich im Kreuzbergmuseum vor. Um 20:45. Also Adalbertstr. 95a. Eigentlich hatte die Lesung im Café Kotti stattfinden sollen. Leider gab’s da einen Kabelbrand. Deshalb hatten wir das gestern so entschieden, dass ich im Kreuzbergmuseum lese. Ich hab ziemlich lange nicht mehr vorgelesen und weiss auch noch nicht so genau, was ich vorlese. Vermutlich zum ersten Mal mit Brille. Weil die Lesung zur gleichen Zeit statt findet, wie das Pokalendspiel, hab ich mich gar nicht getraut, Männer einzuladen.
Auch komisch. Weil ich doch häufiger in letzter Zeit was über Rainald Goetz geschrieben hatte, fiel mir wieder ein, dass ich in dem Buch fast nur automatisch das Plusquamperfekt benutzt hatte, also die gegenwartsfeindliche… weiter lesen
Rainald Goetz und Diedrich Diederichsen sprechen im Senatssaal der Humboldt-Uni über “mehr” im Rahmen der
Mosse-Lectures, die sich in diesem Semester mit Formaten des Seriellen in den Künsten und den Medien beschäftigen.
Diederichsen singt “Give Me More” von Iggy Pop. Alle waren ganz begeistert. Es war eine schöne Veranstaltung. Hier die professionellen Fotos.
Eigentlich war es der schönste 1. Mai seit Jahren. Von der Stimmung und so. Das Publikum ist noch vielfältiger geworden, nicht nur wegen der Touristen, sondern auch weil die kreuzberger Bevölkerung eben vielfältiger geworden ist. Hier ist es schon wieder Abend und die Bilder sind glaube ich auch in der falschen Reihenfolge. Das da müsste zum Beispiel weiter hinten stehen.
Zwischendurch war ich zu Haus gewesen
Ein Polizeihubschrauber kreiste über meinem Balkon, während ich zu Hause die verschiedenen Live-Ticker-las und mit Freunden im Internet über den ersten Mai redete.
Am Kotti und am Görlitzer Bahnhof waren die Zugänge Richtung Myfest abgesperrt.
Am Oranienplatz. Dazu von der Bühne ein Wechseln von Wohlfühltechno Richtung Paul van Dyk und türkischem Pop. Die Stimmung war fröhlich und ausgelassen.
Auch interessant!
Am Imbiss… weiter lesen
Das Kumpelnest sah aus wie immer. Später war ich dann meist eher früh hingegangen. An die ersten vier Jahre erinnert man sich, dann ging es so vorbei. Da gab’s noch keine Handys und diese revolutionären elektronischen Schreibmaschinen, wo man vier Zeilen oder so auf dem Display sah, hatten nur ganz wenige. Oft dachte ich an Sunshine. Sie erinnerte jeden an die Kosten der Freiheit. Oder wie Cord einen dann immer zugetextet hatte. Oder wie Cord und Harald da immer saßen und sich gegenseitig zutexteten. Wolfgang Müller, die Single von Max Müller, oder das Autogramm von Heiner Müller, rechts neben der Bar.
Reinhard erinnerte sich zurück, auf eine ziemlich gute Art; unsentimental, mit einem ähnlichen Sinn für’s Komische in einer Welt, die eigentlich nicht so komisch ist und war. Er trägt ein schönes Hemd. Wir sprechen über die Zeit und wie sie weggeht. Ich hab keine schönen Anziehsachen… weiter lesen
(vielleicht sehen die Bilder ja nun endlich mal wieder richtig aus) Im Flur des Computerspezialisten
Die Festplatte war gerettet, der Laptop leider Schrott
Vor der Schaustelle (oder hieß es “Schaufenster”?); jedenfalls Lobeckstraße
Die erste Hälfte des Abends war ich überzeugt, dass das Bier “Wulf-Bier” hieße.
Zossener Straße
Schleiermacherstraße
Eigentum verbraucht?
Nein: Eigentum verdrängt












































