Das Festival neigt sich dem Ende zu. Plötzlich gibt es auch Wolken. Vorhin guckte ich noch zwei bulgarische Filme. Im einen tranken die Helden erst in der einen, dann in der anderen Kneipe, sangen viel und erzählten sich Geschichten; der andere, 1995 gedreht, berichtete von einer Busfahrt; von Sofia nach Deutschland. Das Busfahrtfilmgenre ist logischerweise ein melancholisches Genre.
Heute abend werden die Preisträger gekrönt.
Heute morgen fing ich an, einen Artikel für die taz-Druckausgabe zu schreiben, der Montag erscheinen soll. Komisch, dass das soviel schwerer fällt, und viel weniger Spaß macht, als das direkte Schreiben hier.
Darüber wieder zu schreiben ist aber blöd; Film-im-Film-Filme, in denen ständig das eigene Filmen thematisiert wird, gefallen mir meist auch nicht wirklich.
Draußen, gleich neben dem Bus von Radio Eins, saß eine Frau. Sie heisst Marina, hatte ein kleines, rotes Radio aufgestellt und fragte, ob ich auch Lust hätte, Bier mit… weiter lesen