Archive for Dezember, 2006

10.12.2006 von Detlef Kuhlbrodt
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Gehirnintegration (Nix wie weg 2)

von Detlef Kuhlbrodt

Man müsste die Seite irgendwie besser gestalten. Chaotischer, bunter, die gestalterischen und technischen Möglichkeiten besser nutzen; Thumbnails vielleicht für die, die kein schnelles Internet haben, Aschenbecherwebcams; die Werbung neben den Blogs stört auch irgendwie, weil sie so ein bißchen bieder wirkt, andererseits ist das auch wieder prima. (Dies Normale, in dem man sich so wohl fühlt.)

Ich neige immer wieder zu Begeisterungsstürmen, wenn wir jeden Sonntag in die Vorstadt am Rande von Weissenseee fahren, um dort Badminton zu spielen und finde es super, in der Umkleidekabine Berliner Rundfunk am Nachmittag zu hören oder vom Nach-der-Sauna-Balkon am Abend auf halbverfallne Industriesachen und düstere Schornsteine zu gucken.

Die Vorstadt der Großstadt ist die erste Utopie des Kleinstädters; als Teenager war ich oft in Norderstedt zu Besuch. L. sah genauso aus wie Rocko Schamoni in”Rollo Aller”; mit Union Jack auf dem T-Shirt und Zigarettenrauchen. Seine Schwester war sehr wild und launisch. Ihre Eltern… weiter lesen

10.12.2006 von Detlef Kuhlbrodt
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Du 12jähriger Arschloch!

von Detlef Kuhlbrodt

Ich mochte die Nachrichten hier in der Gegend:

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Fledermaus Segelohr gez. dein größter Alptraum du 12jähriger Arschloch!

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08.12.2006 von Detlef Kuhlbrodt
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Hanf hatte Geburtstag

von Detlef Kuhlbrodt

Im Newsletter des Deutschen Hanfverbandes war auf die Protestaktion “Sechs Gramm sind nicht genug!” hingewiesen worden und dass sich bereits 240 Menschen an dieser Protestaktion beteiligt haben. Eine andere Protestmailaktion richtet sich gegen die Cannabishysterie in den Medien (http://www.hanfverband.de/protestmailer/start.html), und nimmt dabei wohl besonders auch gegen einen fiesen Beitrag Stellung, der in der ZDF-Sendung “Frontal 21″ am 28.11. lief. Titel: “Unterschätzte Droge – Hasch wird gefährlicher”.
Außerdem hatte in der Mail gestanden, dass das Berliner Hanfmuseum (http://www.hanfmuseum.de) nun 12 Jahre alt geworden ist. Das Hanfmuseum im Nikolaiviertel ist ja das einzige dieser Art in Deutschland. Es ist sehr angenehm und die Leute sind auch sehr nett dort.

Leider hatte ich es nicht geschafft, dem Hanfmuseum zum Geburtstag zu gratulieren.
Vor zwei Jahren war ich mal mit A. dort an einem Nachmittag gewesen. A. ist beim “Spiegel” und im “Spiegel” war gerade ein reisserischer Anti-Cannabis-Artikel erschienen. Und A., der… weiter lesen

06.12.2006 von Detlef Kuhlbrodt
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Dichter, Alltag

von Detlef Kuhlbrodt

Vieles von dem, was man erlebt, kommt blitzartig und aus dem Zusammenhang gerissen vorbei, wenn man selber oft eher ein bißchen am Rande steht. Manche lesen auch “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit” von Proust, um ihrem Leben eine Geschichte zu geben. An manchen Abenden, wenn man irgendwo ist, sammelt man Informationen, kleine Puzzlestücke.
Was war noch mal mit diesem Typen? Irgendwas war doch mit dem?
Jemand erzählt einem etwas über irgendjemanden anders, jemand sagt, er hätte gehört, dass  …. und man versucht das dann zu korrigieren, nein; dass, was er gehört hätte, könne man so eigentlich nicht sagen und später denkt man, dass man eigentlich auch nicht mehr ganz genau weiss, wie es war.
Oder man sieht meinetwegen irgendetwas; Freitagnacht im ‘Golden Gate’, wie sich dieser betrunkene Autor mit seinem weissen I-Book auf den Schoß des schmalen, netten Lektors setzte, der letztes Jahr wohl sein… weiter lesen

05.12.2006 von Detlef Kuhlbrodt
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Kranke Autos

von Detlef Kuhlbrodt

Kranke Autos sollten sich nicht scheuen, das Gespräch mit erfahrenen Mechanikern zu suchen.

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02.12.2006 von Detlef Kuhlbrodt
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Nichtraucher mögen Raucher, trauen sich aber nicht, es zuzugeben

von Detlef Kuhlbrodt

Es hatte wohl einmal eine Zeit gegeben, in der in den Räumen geraucht werden durfte. Inzwischen ist das alles streng verboten. Übertretungen werden unnachsichtig geahndet. Das strikte Rauchverbot gehört nicht nur zur inneren Linie des Hauses, sondern ist auch die offizielle Position, die man nach aussen trägt, für die man stehen möchte in “Raucherdeutschland”. Geraucht wird natürlich trotzdem, meist im kalten, ungemütlichen Treppenhaus.
Oft stehen die Raucher in Gruppen dort und unterhalten sich. Manchmal lachen sie dabei. In den Büroräumen dagegen, so hört man, werde eher selten miteinander gesprochen.
Wohl deshalb, halt wegen der Kommunikation, waren immer öfter Nichtraucher zur Rauchergruppe gestoßen.
Und alles war eigentlich wieder wie ganz früher, auf dem Schulhof.

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01.12.2006 von Detlef Kuhlbrodt
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Gerdgas Gasputin …. (31.11.)

von Detlef Kuhlbrodt

Im Grunde genommen war es ein super Abend gewesen: Wir hatten im Erwachsenenzimmer gesessen, Backgammon gespielt und geraucht. Das Zimmer war sehr angenehm, klein und vollgestellt, wir saßen auf dem Boden. Auf dem Boden sitzend fiel mir wieder ein, wie gerne ich doch eigentlich auf dem Boden sitze, dass ich eigentlich eher so ein Auf-dem-Boden-sitz-Typ bin, und dies chefmäßige am-Tisch-Sitzen doof finde, dass ich auch lieber Oolong-Tee trinke als Bier beim Rauchen; das alles aber, wie so vieles in den letzten Jahren, irgendwie verdrängt, vergessen und vernachlässigt hatte; andererseits aber auch meist Wohnungen hatte, in denen das irgendwie nicht ging, keinen Sinn macht, weil man ja eigentlich nur in Hinterhofzimmern im vierten Stock auf dem Boden sitzen kann, wie in dem von B, der wie fast immer die ersten Spiele verlor, um mich dann, in den letzten, zu vernichten (“Rat mal, woran das liegt”).

Später guckten wir uns im Südstern… weiter lesen