Archive for Januar, 2007

31.01.2007 von Detlef Kuhlbrodt
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Angst Kilo

von Detlef Kuhlbrodt

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Abends gab es kiloweise Angst bei Kaiser’s in der Fehrbelliner Straße.

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Morgends grüßte der HB-Mann in Kreuzberg

29.01.2007 von Detlef Kuhlbrodt
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Letzte Nacht in der Kahuna-Lounge

von Detlef Kuhlbrodt

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Wir hatten hier acht Jahre lang geflippert. Der Flipper davor hatte “Mars Attacks” und der davor “Theatre of Magic” geheissen.

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Am Samstag waren wir zum letzten Mal in der Kahuna-Lounge. Nach zehn Jahren musste die Kneipe leider schließen.

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So recht konnten wir uns von unserem Freund, der Maschine, nicht trennen. Wir hatten ja soviel Zeit miteinander verbracht.

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Am Ende hatte ich mich fast schon wieder nüchtern getrunken.

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Olaf behielt den Highscore und spielte die letzte Kugel.

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Am Morgen hatte man sich schon wieder nüchtern getrunken. Jedenfalls so ungefähr.

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Um halb neun oder so sah die Welt etwa so aus.

24.01.2007 von Detlef Kuhlbrodt
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Dutschke, Nachtrag

von Detlef Kuhlbrodt

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Wir standen im taz-Café und waren dafür, das heisst dagegen. Auf der Leinwand gab es nostalgische Dokumentarfilme über 1968, Bilder von Straßenkämpfen, später wohl auch den ehemaligen Studentenführer in einer Talkshow.
Es war so voll, dass es keinen Sinn gemacht hätte, sich zwischen die Freunde der Rudi-Dutschke-Straße vor die Leinwand zu stellen, zumal wir deren Begeisterung nicht teilten; vielleicht weil die Botschaft – Rudi-Dutschke-Straße und Axel-Springer-Straße geben sich die Hand zur Versöhnung – uns zu harmonistisch vorkam, vielleicht, weil wir diesem Anführerkram nichts abgewinnen konnten. Insgeheim träumten wir ja noch immer von selbstverwalteten Betrieben ohne Chefs, von der Aufhebung von Hand- und Kopfarbeit usw. und wären wir damals jung gewesen, wären wir sicher nicht im SDS gewesen, sondern hätten uns eher auf die Seite der umherschweifenden Haschrebellen geschlagen.
A. schaute jedenfalls genervt zum Himmel; ich rauchte Zigaretten und B., meine Mitbewohnerin, wusste nicht, worum es ging.
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