28.02.2007 von Detlef Kuhlbrodt

Der freundliche Stromkasten

Eigentlich geht es immer darum, dass nicht mehr reinkommt, als rauskommt. Für jedes Buch, dass man kauft, sollte man eines wegschmeissen usw.
21.02.2007 von Detlef Kuhlbrodt
S. hatte ihren Geburtstag bei “Monster Ronsons” in der Lübbener Straße gefeiert. Stundenlang sangen wir Lieder, die wir im Herzen oder Kopf hatten. Zum Beispiel: “Paranoid”; “ever fallen in love with” von den Buzzcocks, ziemlich viel von David Bowie (“Under Pressure” und “Drive-in Saturday” sind schöne Herausforderungen), “Que sara” und was es sonst noch so gibt.

Auch das musste sein.

H. führte Jim Morrisson auf.


15.02.2007 von Detlef Kuhlbrodt

Berlinalefrei.
Vor allem ist der Potsdamer Platz aber recht zugig.

Friedenskuchen bei der Tankstelle nachts um halb zwei.
10.02.2007 von Detlef Kuhlbrodt
Ich fahre immer auch gerne in den Westen der Stadt, um mir Filme anzugucken.

Auf dem Weg zum traditionsreichsten Berlinale-Kino, dem Zoo-Palast, der im fünfzigsten Jahr seines Bestehens bis zur Unkenntlichkeit umgebaut werden wird, kome ich immer an der CDU vorbei.

Diese Schatten gehören dem Panorama-Leiter Wieland Speck und zwei Schauspielerinnen, die in Yoji Tamadas sehr schönem, edlen Samurai-Film Bushi No Ichibun (Love and Honor) auftraten. In Wirklichkeit sieht der Vorhang natürlich schöner aus. Es gab aber Begeisterungsstürme, als die Schauspielerin Rei Dan einleitende Worte auf Deutsch sprach. Nach dem Film war es wieder toll, Japaner dabei zu beobachten, wie sie die Stars des Films bejubelten und um Autogramme baten.

Okamoto Minako, die Witwe des japanischen Regisseurs Okamoto Kihachi , begrüßt mit vielen ehemaligen Mitarbeitern ihres Mannes, das Publikum anläßlich des ersten Films der Okamoto-Retrospektive im Rahmen des Forumsprogramm.
09.02.2007 von Detlef Kuhlbrodt
Kurz bevor die Berlinal losging, hatte es eine Demonstration am Potsdamer
Platz gegeben. Als ich ankam, war die Demo aber schon wieder weg.

Nur die zurückgelassenen Schilder kündigten noch vom Anliegen der Demonstranten. Damit sie nicht nass werden, waren die Parolen auf den Schildern in Klarsichtfolie eingepackt.

Die diesjährige Berlnale-Tasche ist ganz okay.

Sie kann sich durchaus mit den Taschen vergangener Jahre messen (lassen).

08.02.2007 von Detlef Kuhlbrodt

Am Vormittag hatte es hier so; vorhin dann so ausgesehen.

Dies ist der Sportplatz von Eintracht Südring. Teile der Spieler bewarfen sich mit Schneebällen.
07.02.2007 von Detlef Kuhlbrodt
Mir war aufgetragen worden, ein paar Filme des japanischen Regisseurs Kihachi Okamoto zu gucken. Kihachi Okamoto wurde 1924 geboren, starb 2005 und war einer der Wegbereiter des neuen japanischen Kinos und ein Meister des Genre-Films. Eine Retrospektive seiner Filme läuft auf den Berliner Filmfestspielen, die demnächst, das heisst morgen, beginnen.
Aber ich blieb dann in meinem Computer auf google-video bei einem Film über Stan Laurel und Oliver Hardy hängen; wie andere vielleicht, wenn sie grad Musik hören wollen, bei den Beatles hängen bleiben, weil sie die auch in- und auswendig kennen. Charlie Chaplin ist Bob Dylan – also upperclass – ; Laurel & Hardy sind dagegen die Beatles.
Der Film, den ich guckte, war zwar nicht wirklich gut, weil alle Arbeits- und Lebenskonflikte ausgespart worden waren; hatte aber sehr schöne Filmausschnitte.
Ich hatte gar nicht gewusst, wieviele ihrer Filme nachkoloriert worden sind.

“No Hardy would ever… weiter lesen
04.02.2007 von Detlef Kuhlbrodt
It was a good day: We played badminton with uli and harry, we watched handball at the taz-cafè, your team won the football match and then we shared another beer. Your phone works again And it’s quite warm, isn’t it?

…. Der Polizeiruf war auch super. Und nach nur kurzem Suchen fand ich tatsächlich doch noch ein Blättchen und
(Wenn man “Polizeiruf” hier bei den Kategorien anfängt, dazuzuschreiben, kommt nach Polizei sofort der Ergänzungsvorschlag “Polizei(staat)”.
02.02.2007 von Detlef Kuhlbrodt

Jürgen, der Medienproletarier

Special Agent Dale Cooper

Christian Klar im Gespräch mit Günter Gaus.

Marcello Bordon
Im Hintergrund lief immer die DJ Kicks-CD von Erlend Øye, dem Sänger von Kings of Convenience, besonders “Poor Leno/There’s a light that never goes out”