30.04.2007 von Detlef Kuhlbrodt

Einflugschneise Schleiermacherstrasse.

in Bad Oldesloe gab es keinen richtigen Flughafen

The ears for peace – fuck CDU!

Weil es so lange schon so trocken gewesen war, ging die Mitarbeiterin mit einer Flasche voller Wasser zwischen den Gleisen umher, um rausgeschmissene Zigarettenstummel zu löschen. Später herrschte sie einen an, der am falschen Ort rauchte.

Später, vielleicht in Bad Segeberg, war es immer noch kurz vor vier.
27.04.2007 von Detlef Kuhlbrodt

Keine Ahnung, wer das Kind in den Baum gesetzt hatte.

Oder auch aus welcher Zeit die Bambi-Stempel kamen, wer sie verwendete und ob es mehr war, als nur eine sentimentale Erinnerung an die Sex Pistols.

Den eigenen Namen immer nur in Anführungszeichen setzen.
20.04.2007 von Detlef Kuhlbrodt
Dieses schlecht zu fotografierende Graffiti an der Mauer des Friedhofs an der Bergmannstraße, dass Haftverschonung und einen fairen Prozess für Astrid Proll fordert, müsste eigentlich inzwischen fast 28 Jahre alt sein. Als sie jung war, gehörte Astrid Proll zur ersten RAF-Generation. Am 29.5. wird die Kasselanerin ihren sechzigsten Geburtstag feiern.
Am 15. September 1978 wurde Proll, die sich zu diesem Zeitpunkt Anna Puttick nannte, in London verhaftet und schließlich, nach einem etwa einjährigen Rechtsstreit, an Deutschland ausgeliefert. Am Ende des gegen sie wegen Raubüberfalls und Urkundenfälschung gerichteten Gerichtsprozesses stand eine Verurteilung zu einer Haftstrafe von fünfeinhalb Jahren, von denen sie vier Jahre verbüßte.

Die Zeichen sehen frisch und unverbraucht aus. Vielleicht wird die Inschrift als Zeitdokument vom kreuzberger Denkmalschutz gepflegt; vielleicht aber auch von antiimperialistischen GenossInnen, die vielleicht alle halbe Jahre mal hingehen und die Buchstaben wieder frisch machen.


19.04.2007 von Detlef Kuhlbrodt

Dies ist auf der einen und

diese sind auf der anderen Seite

der Gneisenaustrasse

15.04.2007 von Detlef Kuhlbrodt

Weil mir grad so melancholisch war, nachdem ich versehentlich meinen Füller zerbrochen hatte, hatte ich mir ganz vorsichtig noch einmal “Poor Leno” von Royksopp angeguckt. (http://www.youtube.com/watch?v=-_jhdZoPW1Q) Leno is cuter than Knut! Erinnert nicht nur an einen Teletubbie, sondern auch an das Bild des Romanhelden “Ratte”, dass Haruki Murakami für seine “Wilde Schafsjagd” gezeichnet hatte.

14.04.2007 von Detlef Kuhlbrodt
Hitlisten sind doch nicht so gut, weil man zu sehr in alte Gewohnheiten rutscht. Interessanter, als sich zu überlegen, was man überhaupt toll fand oder findet, ist sich zu überlegen, was einem aus diesem oder jenem Grund in letzter Zeit wichtig war. (die Musik ist ja wie die Tapete eines Zimmers sozusagen, in dem man lange rumhing)
Das letzte Jahr war also angemalt in den Farben von:
Royksopp – Poor Leno
Anthony & the Johnstons – Birdgirl (in allen Schreibweisen) http://www.youtube.com/watch?v=40Br07CF0qk
Feist – Secret Heart http://radioblogclub.com/open/138077/secret_heart/feist%20-%20secret%20heart
Und “Wandering Star” von Lee Marvin.
die letzten Tage:
Autechre – Slip
Erlend Øe – DJ-Kicks (da drin vor allem seine Version von “Poor Leno/There’s a light that never goes out” und Jürgen Poppe – “So weit, wie noch nie”)
Rhythm & Sound – “Versions” (wirklich alle) und “Smile” (als Wiedergänger; ich hatte mir die Platte vor… weiter lesen
04.04.2007 von Detlef Kuhlbrodt
Anke von der Zeitung, dem Magazin “balkon und garten” schickte mir einen Blogstock. Vor zwei Jahren war ich bei dem Hoffest im Friedrichshain gewesen, als die erste Nummer von “balkon und garten” erschien, hatte auch zugesagt, mal etwas für das Heft zu machen – über die Graspflanzen, die ich in den 90ern in meinem Blumenkasten hatte, die Pflege, Paranoia, das Dichtsein im Herbst – hatte es dann aber vergessen, weil ich nicht wusste, ob das passen würde. (Oft bedauere ich, dass ich keinen Balkon oder Garten habe, denn Gärtnern ist schon super)
Anke macht jedenfalls einen (Kunst/Natur)-blog unter dem Titel “Beton & Garten” und hatte mir einen Blogstock geschickt. Das waren so Fragen, die ich beantworten sollte. Auch nicht so einfach. Auch weil ich selten in den Urlaub fahre und zu unregelmäßig Fernseh gucke und zu unterschiedlichen Stimmungen neige. Aber irgendwie ist es ja doch auch eine große Ehre.
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01.04.2007 von Detlef Kuhlbrodt