Archive for Juni, 2007

29.06.2007 von Detlef Kuhlbrodt
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Gras und Rasen

von Detlef Kuhlbrodt

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Rasen

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und

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Gras

27.06.2007 von Detlef Kuhlbrodt
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Kleinstadt

von Detlef Kuhlbrodt

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Schönes Schilderensemble

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Keine Ahnung, warum das Haus so bös guckte.

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Fast den gleichen Sonnenuntergang hatte es gestern abend in den Tagesthemen gegeben.

26.06.2007 von Detlef Kuhlbrodt
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Besuch in der Psychiatrie

von Detlef Kuhlbrodt

Die Psychiatrie im schleswig-holsteinischen Rickling ist wie ein Dorf im Dorf. Als Kinder waren wir hier manchmal zu Weihnachten hingefahren, um die Patienten zu erfreuen. Wir hatten glaube ich gesungen.
Eigentlich hatte mich meine große Schwester mitgenommen, die in einer “Rickling-Gruppe” war.

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Die Seerosen waren schön und beruhigend. Es gab rote und weisse. Manchmal sah man auch Fische.

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Auf dieser Stele (?) waren Keramikarbeiten von Patienten.

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“Arznei macht frei”
Und dieser Mann auf der Terasse der Gerontopsychiatrie sagte immer, alles sei großartig hier. Noch nie wäre er an einem Ort gewesen, wo er sich so wohl gefühlt hätte. Auch die Medikamente: großartig, „einsame Spitze“.

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Eigentlich sah der Aschenbecher so aus.

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So hätte er in einem anderen Film ausgesehen.

25.06.2007 von Detlef Kuhlbrodt
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Provinz

von Detlef Kuhlbrodt

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100% informiert. 100% aktuell. 100% genau. 100% verständlich. – Segeberger Zeitung.

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Das “Café Koma” war ziemlich leer. Vor fünfzehn oder zwanzig Jahren zuletzt hier gewesen. Es war schon ganz schön düster aber ja auch früher Nachmittag.
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Die Einrichtung hatte sich nicht verändert. Vermutlich lief auch immer noch die gleiche Musik. Drei Leute am Tresen redeten bodenständig mit schleswig-holsteinischem Akzent.
Es ging wohl darum, dass der eine eigentlich ein ganz lieber wäre, nur eben, wenn man ihn provoziere; das die andere schon damals viel vom Leben kannte. Da warst du achtundzwanzig und ja auch immer viel in Kneipen gewesen und mein Freund “der braucht nur einmal zu gucken. Der weiss dann sofort, dass ich besoffen bin.”

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22.06.2007 von Detlef Kuhlbrodt
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Der längste Tag (2)

von Detlef Kuhlbrodt

An den Regen in den Sommern der Jugend zu denken.
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Von weitem kam die Musik näher; ein kleiner Rave an der Schilling-Brücke; paar Zeltem paar Leute, die im Schlamm tanzten, sich darin wälzten, wie vor dreissig Jahren bei diesem riesigen Umsonst & Draussen-Festival in Vlotho; dem Höhepunkt der westdeutschen Hippiekultur, die damals Woodstock im Schlamm zitiert hatte.
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Keine Ahnung, ob grade Gianni Vitiello oder Mary Jane auflegte.
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Das VERDI-Haus.
Der Blick über die Brücke.
Am Rande aber doch dabei.
Und nun das letzte Stück.
Wir würden ja gerne, aber das Bezirksamt in Mitte.
In der Laskerstrasse würde man dann weiter feiern.
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Die letzte Platte: “Superman” von Laurie Anderson.

22.06.2007 von Detlef Kuhlbrodt
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Der längste Tag (1)

von Detlef Kuhlbrodt

Wie furchtbar schwül es doch in diesen Tagen gewesen war und dann war der schöne Regen gekommen und hatte sich allmählich bis zum Abend gesteigert. Erschöpft nach der Arbeit war ich nach draussen gegangen – ein Spaziergang in der Nachbarschaft – im warmen Regen; immer weiter, bis zum Südstern und wieder zurück; der Regen im Gesicht und nasse Haare. Die Gedanken im Kopf zogen sich zurück. So halb durchnässt dann und irgendwie stolz darauf im Zigarettenladen.
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Der kleine Sohn des Händlers legte mir meine Sorte dahin und ich das Geld. Der “Ziggy”-Tabak auf dem Tresen
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und ich dachte an die Ché-Zigaretten, den Ché-Energydrink (“The Revolution of Energy”), die Rudi Dutschke- und die “Frank-Zappa-Strasse”, die demnächst in Marzahn eingeweiht werden wird.
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Dann hatte ich eigentlich irgendwohin, zu irgendeiner Party am Nachmittag wg. Fète de… weiter lesen

16.06.2007 von Detlef Kuhlbrodt
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Gras

von Detlef Kuhlbrodt

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Zuhause

06.06.2007 von Detlef Kuhlbrodt
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Trauer

von Detlef Kuhlbrodt

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Mittwochmorgen ist mein Freund, Kollege, Nachbar Harald Fricke gestorben. Wir hatten uns beim Studium, vor mehr als 20 Jahren, kennengelernt; hatten ungefähr zur gleichen Zeit angefangen, für die taz zu schreiben.
Es war eine lange Zeit.
Andere kamen und gingen, Harald blieb immer oder war immer da.
Er war ein sehr eleganter, kluger, treuer Mensch.
Manchmal hatte ich dies seltsame Bild (von ’96 ungefähr, in der Kulturredaktion) über meinem Schreibtisch, um ihn als Redakteur, um mich zu haben. Dann hatte ich es wieder in die Schublade gelegt.dies komische Bild von früher.

05.06.2007 von Detlef Kuhlbrodt
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5.6.7 Banalitäten

von Detlef Kuhlbrodt

5.6.7 (Dienstag)

Empört berichten “die Medien”, wie unmöglich und schlimm es doch wäre, dass sie nun, anstatt über Inhalte berichten zu dürfen, über die Krawalle zu berichten gezwungen wären.
Die dramatischen Bilder von den Krawallen auf den Titelseiten führen dazu, dass mehr Zeitungen verkauft werden.
Ein dramatisches Krawallbild mit der Unterschrift: “Wir wollen das nicht mehr sehen” meint logischerweise das Gegenteil.

Weil es doof und anstrengend ist, sich selber zu bewegen, möchte jeder gerne Teil einer Bewegung sein. usw.

05.06.2007 von Detlef Kuhlbrodt
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Unter Männern

von Detlef Kuhlbrodt

Mittwoch, 23. Mai 7

Gespräche unter Männern. Wie es gerade so laufe, mit seiner Freundin und dem Kind. Die kulturellen Unterschiede und ob sie nun tatsächlich auf’s Land ziehen wollten.
Backgammon.
Einer zuviel. Halber Kreislaufkollaps. Im Klo liegen. Ganz vorsichtig, auf der Seite, die Wange auf den kalten Kacheln des Bads.

Ich hatte an die Tür zum Badezimmer geklopft und gerufen, ich müsse jetzt kotzen. Er war schell rausgekommen, hatte gesagt im Gehen, seine Stimme hallte albern, „das bildest du dir nur ein!”

„Du Hippie!”, hatte ich gedacht, hatte aber tatsächlich nicht kotzen müssen.

Stattdessen stundenlang den Kopf auf Klopapierpaketen, unter den Füssen Sofakissen, denn „Du musst hoch liegen, wegen dem Kreislauf.”

Auf dem Fußboden liegend sah das Bad vollig verwahrlost aus.