30.09.2007 von Detlef Kuhlbrodt

Draussen regnete es wie ein Idiot. Bei der Bushalte hatte ich mich nicht untergestellt, um die Untergestellten- vor allem ältere Frauen-nicht mit meinem Rauch zu belästigen. Dann hatten sie aber doch so aufmunternd geguckt, dass ich die Zigarette im geschützten Raum vollenden konnte.

Ich hatte mich extra links in den Bus gesetzt, weil, wenn man rechts sitzt, kann man das Schild nicht sehen, dass den Weg zum Standorübungsplatz “Wüstenei” anzeigt.


Über die Dörfer.





Erst später kam heraus, dass einige Straßen in Bad Segeberg tatsächlich überschwemmt wurden.

Im Hintergrund ein Ableger des Kerngeschäfts von Möbel-Kraft.

In der Nordbahn fuhren vielleicht 20 Anti-Antifas Richtung Neumünster. Einer sorgte dafür, dass die anderen ruhig blieben. Ein anderer versuchte eine Pfadfinderin zu missionieren. Sie wären also so ähnlich wie die Mönche in Burma. Ein kleiner Punk zitterte wie ich vor hilfloser Wut. Grauenhaft.



Bad Oldesloe.
29.09.2007 von Detlef Kuhlbrodt

Bücherbus auf dem Dorf


Bahnhof, Rickling.

Es regnet schon seit zwölf Stunden in Lübeck.
27.09.2007 von Detlef Kuhlbrodt

Die Vögel hatten auf der Seite im Rinnstein gelegen und mit Begeisterung an irgendwelchen leckeren Zweigen geknabbert, die sie mir ihren Schnäbeln zu sich heruntergezogen hatten. Sofort flogen sie weg, als ich sie fotografieren wollte.

ebd.

Nostitzstraße glaube ich.

In dem Hauseingang dazwischen war die Gegensprechanlage kaputt. Krächzend kam BBC-Radio über Burma aus der Sprechanlage.

Ich hatte mich im Laufe des Tages ständig informiert und war wie beim letzten Irakkrieg emotional-medial beteiligt, fand es aber irgendwie auch pervers, als ich wieder anfing, mir ständig Notizen über die Berichterstattung zu machen.
Die besten eingesandten Bilder kommen in’s Fernsehen.
“The whole world is watching”

Im Hintergrund läuft ein komischer Sampler namens: “Krautopia”. Sehr seltsam.
26.09.2007 von Detlef Kuhlbrodt

Vorhin kam wieder der Newsletter des Deutschen Hanfverbandes vorbei.

Unter Punkt 2:
2. Polizei geht massiv gegen Drogenkonsum auf Festivals vor
In diesem Sommer setzte sich ein Trend fort, über den wir bereits im letzten Jahr berichten mussten. Kaum ein Wochenende vergeht, ohne dass die Polizei die Besucher eines Festivals schikaniert und mit zum Teil massiven Aufgeboten gegen Drogenkonsumenten vorgeht.
So wurden z.B. mehr als 1000 Beamte eingesetzt, um im Umfeld des Technofests “Nature One” flächendeckende Kontrollen auf BtM- Delikte durchzuführen. Ergebnis des mehrtägigen Einsatzes – 776 Anzeigen wegen des Besitzes von BtM und 193 Fahrten unter Drogeneinfluss. Darüber hinaus wurden rund 2500 Ecstasy- Pillen und 689 LSD- Tripps beschlagnahmt. Nun fordern Polizeisprecher sogar ein Verbot der Veranstaltung.
Auch im thüringischen Saalburg wurde anlässlich des Festivals “Sonne, Mond, Sterne” massiv kontrolliert. Die Kontrollen beim einzigen Festival in Thüringen sind mittlerweile fester Bestandteil des Wochenendes… weiter lesen
25.09.2007 von Detlef Kuhlbrodt

Irgendwie kam ich mit meiner Besprechung des Sammelbandes “Alles schien möglich – 60 Sechziger über die 60er Jahre und was aus ihnen wurde” überhaupt nicht zurande und weiter.

“Die Aufsatzsammlung soll der Tradierung dienen. Vielleicht auch Vorbilder liefern. Ein diffuses Wir aus den Frühzeiten der deutschen Alternativ- und Hippiekultur nebst versprengten Beatniks, meldet sich zu Wort, klopft sich auf die Schulter und möchte sich mit jüngeren Leuten verbünden. Die Jüngeren sollen durch die Geschichten der Alten in ihrem selbstlosen aber auch unbedingt hedonistischen Streben ermuntert werden. Das ist das pädagogische Ziel. Gemeinsam sitzt man dann am Lagerfeuer in der Vollmondnacht, läßt ein Pfeifchen herumgehen, mit offenem Mund lauschen die Jungen, wenn die Großeltern von den wilden 60er Jahren erzählt. Restpubertär möchte man sofort wegrennen”, schrieb ich heute mit schlechtem Gewissen.

Und notierte auch paar Sachen, die ich besonders doof fand: “dank an verwegene… weiter lesen
23.09.2007 von Detlef Kuhlbrodt

Ich wartete vergeblich auf die Kohlmeise.

Heute ist übrigens “Petparade”. Im Körner-Park in Neukölln. Es gbt einen Katzenwagen und Plüschtiere sind auch willkommen.

21.09.2007 von Detlef Kuhlbrodt

Zuhausefahren.

CMC = Constant Multitasking Crazyness

Herzlichen Glückwunsch zum Welt-Alzheimer-Tag!

Ich bin so matt/ich mag kein Blatt.
(vielleicht doch mal einen Photoshop-Kurs besuchen …. )
21.09.2007 von Detlef Kuhlbrodt
Am Dienstag wurde Ulrich Gregor 75. Der Filmhistoriker hatte 1963 die “Freunde der deutschen Kinemathek” und 1970 das Kino Arsenal mitbegründet, hatte von 1971 bis 2000 das “Internationale Forum des Jungen Films” der Berlinale geleitet, war von 1981 bis 2000 zusammen mit Moritz de Hadeln Leiter der Berliner Filmfestspiele.
Herr Gregor feierte im Arsenal. (eine größere, offiziellere Veranstaltung wird es noch in der Akademie der Künste geben) Man hatte mich gefragt, ob auch ich etwas vortragen wolle; ich fühlte mich sehr geehrt und machte das gerne. Ein bißchen war ich befangen. Da waren ja auch so berühmte Menschen. István Szabó hatte nach mir gesprochen. Es war ein schöner Zufall dass am gleichen Abend dessen Film “Apa” (der Vater; 1966) im Arsenal II-Kino gezeigt wurde.

Weil so viele fotografierten, ließ ich es. Links geht es zum Arsenal. Hier sind auch Bilder von Ulrich Gregor
Der Text, den ich… weiter lesen
20.09.2007 von Detlef Kuhlbrodt

Tagsüber war ich bei dem Naturforscher zu Besuch. Wir redeten über alles Mögliche.

Die sechziger Jahre, die RAF, dass es mal bezeichnend wäre, dass Aust seinen Film irgendwas mit “der Krieg der Bürgerkinder gegen” genannt hatte, der ‘Kronzeuge’ sozusagen des Films aber Boock war, der ja kein Bürgerkind usw. und dass alle RAF-Gedenkenkberichterstatter (Männer!) Baader doof finden, weil er so einen Schlag bei Frauen hatte, wie man in den 50er Jahren gesagt hätte und was man sonst grad tue, um sich sozusagen warmzureden.

Und die neunziger Jahre natürlich, wie er in Detroit gewesen war und “Mad Mike” getroffen hatte und dass Techno die einzige Musik gewesen sei, zu der Weisse und Schwarze zusammen getanzt hatten, dass er das Gleiche auch in Südafrika beobachtet hätte und dass Nancy von Bunker wegen ihres Buchs “die Tickerlady” dann ja vier Jahre in den Knast gekommen wäre. “Echt? Glaub ich nicht.”… weiter lesen
18.09.2007 von Detlef Kuhlbrodt

Baerwaldstrasse, Kreuzberg