Archive for November, 2007

29.11.2007 von Detlef Kuhlbrodt
blogavatar

Mittwoch = Dienstag

von Detlef Kuhlbrodt

29.11.:1.jpg

Dies Auto fotografiere ich seit dem Frühling.

29.11.:2.jpg

Fast jeden Tag, wenn ich an ihm vorbeigehe.

29.11.:3.jpg

Die Dämmerung über dem Friedhof an der Zossener Straße ist immer schön. Nur die Farben im Fotoapparat stimmen nie so ganz richtig, wenn man Himmel aufnimmt.
29.11.:4.jpg

Auf diesem Friedhof liegt z.B. E.T.A. Hoffmann begraben.

29.11.:5.jpg

Die meiste Zeit ist es zu dunkel. Aber wem sagt man das ….

27.11.2007 von Detlef Kuhlbrodt
blogavatar

Die Spiele der früheren Zeit

von Detlef Kuhlbrodt

27.11.:1.jpg

Platte des Tages. Passt gut in den November.

27.11.:2.jpg

Marheinekplatz. Vor der Passionskirche.

27.11.:3.jpg

ebd. Die Markthalle öffnet übrigens am Samstag wieder.

27.11.:4.jpg

Keine Ahnung, auf wen die Blume wartet.

27.11.:5.jpg

Freiheit für Flo!

25.11.2007 von Detlef Kuhlbrodt
blogavatar

Denkpause

von Detlef Kuhlbrodt

25.11.:1.jpg

David Lynch the problem solver

25.11.:2.jpg

25.11.:3.jpg

David Lynch, the problem solver.

25.11.:8.jpg

Wie schade, dass er nun doch irgendwie ganz offensiv zu spinnen scheint. Sein Auftritt neulich in der Urania war erschütternd. Er war von Raja Emanuel Schiffgens begleitet worden. Schiffgens, der auch öfter für die Naturgesetzpartei in den Wahlkampf zog, war 2000 vom Maharishi Mahesh Yogi zum Premierminister des “Weltweiten Landes des Weltfriedens” gemacht worden. Der Maharishi Mahesh Yoga war als Beatles-Guru berühmt geworden. (s.a. “Across the Universe”)

25.11.:6.jpg

Im Fernsehen steckte sich Thomas Blackthorne, ein wilder Engländer, einen “laufenden” Presslufthammer in den Hals. Das war Guinness-Weltrekord. Den 25cm langen Meissel, den er zuvor mit Öl beträufelt hatte, schenkte er dann Nina Hagen, die auch dabei war.

25.11.:7.jpg

Wie gemütlich aufklärerisch dagegen war das Fernsehen doch noch bei Loriot.
25.11.:4.jpg

25.11.:5.jpg

Und ausserdem war wieder mal Vollmond.

23.11.2007 von Detlef Kuhlbrodt
blogavatar

1995

von Detlef Kuhlbrodt

1.jpg

Beiden Seiten hatte es damals an Empathie gefehlt; vielleicht auch an Respekt. Die Kommunikation war gestört. Dinge, die hätten gesagt werden müssen, waren zuvor nicht gesagt worden. Aus Feigheit, weil die Beteiligten unfähig gewesen waren, Kritik zu ertragen, Kritik zu üben, weil der Chef durch zu große Selbstsicherheit provoziert hatte – irgendwie so etwas.
Die Aufrührer hatten beobachtend dagesessen, auf Fehler des Chefs gewartet und jeden dieser Fehler erfreut notiert. Man hatte seine Schäfchen gezählt bis man meinte, in der Position zu sein, gefahrlos den König stürzen zu können. Der Chef hatte damals den Fehler gemacht, sich in einem Artikel darüber zu mokieren, dass nun so viele Redakteure Schlips tragen würden. Die als Schlipsträger denunzierten Schlipsträger und ihre Parteigänger waren furchtbar empört und beleidigt und später hatte es dann noch eine furchtbare Versammlung gegeben, auf der eine Kollegin dem zu kündigenden Chefredakteur tatsächlich tief gekränkt vorgeworfen hatte, “du… weiter lesen

21.11.2007 von Detlef Kuhlbrodt
blogavatar

Spazierengehen

von Detlef Kuhlbrodt

21.11.:1.jpg

Prinzenstraße.

21.11.:2.jpg

Der Weg da vor dem Urbankrankenhaus.

21.11.:4.jpg

Maybachufer.

21.11.:5.jpg

Gleiches Fenster.

21.11.:6.jpg

Café Morena.

20.11.2007 von Detlef Kuhlbrodt
blogavatar

Kreuzberg Allstars

von Detlef Kuhlbrodt

20.11.:1.jpg

Am Sonntagabend im “Café Alptraum” (Monumenten-/Katzbachstraße) spielten wir die Kreuzberg-Allstars-Flippermeisterschaft aus. Die verwendeten Geräte hießen “Lord of the Rings” und “Mars Attacks”.

20.11.:2.jpg

So sah man nun einige Menschen, die man zuvor nur als Kürzel in den Ranglisten gekannt hatte. Zwei Frauen hatten sich immer als “APS” in die High-Score-Listen eingeschrieben. “APS” bedeutete aber nicht “Alptraumsisters”, wie Alex gemeint hatte, sondern etwas anderes, was weit zurück in die Kindheit einer der Beiden führte. Andere verwendeten Kürzel ihrer Namen oder des Namens ihrer Freundin.

20.11.:10.jpg

Bewundernd beobachteten wir den Captain beim Spiel. (In echt waren die Farben aber ein bißchen anders)

20.11.:4.jpg

Alex, Betriebsrat bei der Dienstleistungsgewerkschaft VERDI, notierte die Ergebnisse.

20.11.:6.jpg

Draussen war schon herbstlich.

20.11.:7.jpg

Ralf teilte sich mit Captain Fantastic den ersten Platz. Jens Domke, der Flipperaufsteller, hatte das schöne “Revenge From Mars”-Bild gestiftet. Das Nachfolgermodell von “Mars Attacks” ist allerdings nicht so gut, wie sein Vorgänger.… weiter lesen

18.11.2007 von Detlef Kuhlbrodt
blogavatar

Nachmittag in Neuköln

von Detlef Kuhlbrodt

In letzter Zeit hatte ich häufig Leute, miteinander verwechselt. Manchmal hatte ich jemanden eine Weile fragend und leicht irritiert angeguckt, weil seine Stimme genauso geklungen hatte, wie die eines anderen, den ich besser kannte; manchmal sprach ich einen mit falschem Namen an oder sagte den falschen Namen erst beim sich Verabschieden. Furchtbar!

Beim letzten Treffen der Berlin-Kultur-Autoren, hatte ich Uli Hannemann ein “tschüß René” hingeworfen (er hatte mit einem “Mach’s gut, Dirk” geantwortet). Ich hatte das Kirsten Riesselmann erzählt und sie hatte gesagt: “Aber das ist doch Uli Hannemann, der Liebling der Massen”; und ich dachte, ja, logisch, klar, wie hatte ich das vergessen können: René ist der Kollege mit der Dating-Serie und Uli Hannemann eben der Liebling der Massen. Gesprochen hatte “Liebling der Massen” sehr schön und irgendwie fast fragil geklungen.
18.11.:1.jpg

Gestern Nachmittag las Uli Hannemann jedenfalls im neuköllner AWO-Treffpunkt in der Thomasstraße. Ich… weiter lesen

17.11.2007 von Detlef Kuhlbrodt
blogavatar

Roughy auf Schicht

von Detlef Kuhlbrodt

17.11.:1.jpg

Ich hatte keinen eigenen I-Pod und brauchte auch keinen.

17.11.:2.jpg

Roughy aber hatte einen und hörte gern Musik, wenn er an seinem Laptop saß. (In Wirklichkeit hörte er jetzt aber keine Musik wie man sieht.)

Abends auf der langen Lesenacht aus dem Buch “Schicht! Arbeitsreportagen für die Endzeit” (suhrkamp). Es dauerte sechs Stunden. Anfangs war es sehr voll im edlen berliner “Palais am Festungsgraben”, am Ende, als Dietmar Dath einen proklamatorischen, kämpferischen Text vortrug, war es schon ziemlich leer.

Zwar schmeckten die Brötchen sehr gut, aber das edle Ambiente passte nicht recht zur Veranstaltung. Das Konzept des Buchs war (wenn ich’s richtig verstanden habe), Schriftsteller für eine Reportage in einen Betrieb zu schicken, wo sie dann einen Menschen ihrer Wahl irgendwie porträtieren oder auch schriftstellerisch ein bißchen verwandeln sollten. Harriet Köhler porträtierte einen Lehrling in einem Gourmetrestaurant, Peter Glaser drei Leute, die im Digitalen arbeiten, Bernd Cailloux hatte bei… weiter lesen

16.11.2007 von Detlef Kuhlbrodt
blogavatar

1977

von Detlef Kuhlbrodt

 Nachtrag zum Deutschen Herbst
deutsche Charts 1977:

TW       Points       #Weeks       Peak       Title       Artist
1.     388     22     1.     Yes Sir I Can Boogie     Baccara
2.     379     20     1.     Living Next Door To Alice     Smokie
3.     336     21     1.     Ma Baker     Boney M.
4.     326     21     1.     Orzowei     Oliver Onions
5.     319     22     1.     Magic Fly     Space
6.     311     19     1.     Knowing Me Knowing You     Abba
7.     307     23     2.     Oh Susi (Der zensierte Song)     Frank Zander
8.     300     21     1.     Porque te vas     Jeanette
9.     298     24     4.     Don’t Cry For Me Argentina… weiter lesen

15.11.2007 von Detlef Kuhlbrodt
blogavatar

Lesereise 2

von Detlef Kuhlbrodt

15.11.:10.jpg

Nachdem wir Kaffee mit Zigaretten geraucht hatten, fuhr mich A in die Stadt. Dort war ich mit Manfred vom Buchladen “Roter Stern” verabredet. Ich war stolz darauf, dass die Buchhandlung Mitveranstalter der Lesung gewesen war, nachts hatten wir noch über die RAF und ihr diesjähriges Medienrevival geredet und irgendwie gefielen mir beim aus-dem-Fenster-gucken die Bausünden der 70er, an denen wir vorbeifuhren; der schöne Kontrast zwischen der uralten Oberstadt und solchen Sachen.
15.11.:13.jpg

Freundschaftlich assoziiert mit der Buchhandlung ist das Café “Roter Stern” an der Lahn. Es ist total nett dort. Und supertoll, dass die, die weniger Geld zur Verfügung haben, “bleifrei” bezahlen können, was heisst, dass es einen Euro weniger kostet; die anderen Preise heissen “normal”. Wie es heisst, wenn man mehr bezahlt, hab ich vergessen.

In der Praxis funktioniert die soziale Preisgestaltung allerdings wohl doch nicht so gut.

15.11.:16.jpg

15.11.:14.jpg

Marburg.

15.11.:18.jpg

Die “Angela… weiter lesen