Lahmer Samstag

von Detlef Kuhlbrodt

Viele hatten nun tatsächlich das Rauchen aufgegeben. A. hatte seinem Sohn (wie schon einmal) versprochen, dass er von nun an nie mehr rauchen würde. Dann war er im Schwimmbad so gereizt gewesen, dass er seinem Sohn versehentlich auf die Nase gehauen hatte und wäre deshalb – als Nichtraucherprügelvater – fast des Schwimmbads verwiesen worden, denn die Nase des Sohns hatte schön geblutet. B. war mit Unterstützung eines teuren Medikaments, dass die Nikotinrezeptoren lahm legte, zur Nichtraucherin geworden. (einer Studie zufolge stieg die Selbstmordhäufigkeit unter den Benutzern des Medikaments) C. hatte es für seine Frau getan, kaute nun ständig Nikotinkaugummis und rauchte abends zuweilen eine Zigarre. (iiiiii) D. hatte keine große Geschichte daraus gemacht, sondern einfach so aufgehört, ohne jemandem etwas davon zu erzählen. Neue Nichtraucher berichteten, sie bräuchten nun weniger Schlaf, seien teils sehr gereizt, sagten, es sei doch auch toll, dass sie nun nicht mehr rausgehen müssen, wenn die Zigaretten alle sind.
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Ich fand es gut, nachts zur Tankstelle zu gehen, um mir Zigaretten zu holen. Ich hätte noch keine Lust, aufzuhören, sagte ich zu der Frau, als sie mir die gewohnte Schachtel gab und wenn ich aufhören würde, würde ich es natürlich keinem sagen.

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