Archive for Juli, 2008

31.07.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Sonne

von Detlef Kuhlbrodt

….. Am späten Nachmittag waren wir vom Südstern her die Gneisenaustraße Richtung Yorckstraße gegangen. Es hatte ganz seltsam ausgesehen; wie die abendliche Sonne durch die Bäume hindurch auf den Bürgersteig geschienen hatte. Das Pflaster hatte golden geleuchtet. Es hatte ausgesehen wie Italien. (Da hätt man ja gleich nach Heidelberg ziehen können …) Ich überlegte kurz, ob ich lieber gucken oder archivieren wollte, entschied mich für’s Fotografieren, rannte nach Hause; und als ich wieder zurück war, sah’s dann nicht mehr ganz so wunderschön aus, sondern doch wieder wie Berlin ganz normal so im Sommer.

27.07.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Guten Tag

von Detlef Kuhlbrodt

Es saß hier so rum im Hauseingang und wartete wohl.

Am Nachmittag sah das Grab von Harald Fricke sehr schön aus. Die zwei Blumen hatte Bettina bei Wolf Klein gekauft, dessen Blog unter dem Titel Hechelgelbling ja jetzt auch schon eine Weile bei Beton & Garten erscheint und zu sehen ist.

Eine Frau hatte auf einer Bank neben der Kapelle gelegen. Neben ihr auf der Bank war eine leere Plastikflasche Bier. Die Leine, an der eine Siamkatze, glaube ich, jedenfalls so ein besonders schönes Tier, befestigt war, war ihr aus der Hand entglitten. Ich brachte ihr die Leine zurück und wir lachten ein bißchen. Wenn es heiss ist, ist der Friedhof hier an der Bergmannstraße unglaublich schön, und still in der Sonne.

26.07.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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It’s Weekend. Let’s get hammered.

von Detlef Kuhlbrodt

Dies Heute vor dem Kinderladen “Kichererbse” war gestern, steht aber immer noch da; ähnlich vielleicht, wie die ganzen Fahnen der EM, die da und dort ja auch noch hängen.

Die IP-Adressen an den Häuserwänden werden dynamisch vergeben.

Das Fischrestaurant Iskele am Landwehrkanal sieht in der Nacht immer etwas unwirklich aus.

25.07.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Verschiedene Fahrräder

von Detlef Kuhlbrodt

Die Tage gingen ihrer Wege. Fahrräder standen am Rande. Weil da plötzlich zwei alte Bücher mit Geschichten von Charles Bukowski auf dem Tisch in der Wohnung gelegen hatten und weil das Bett in der Wohnung lesefreundlich war, las ich also ein bißchen. Unglaublich eigentlich, wie schlecht die Geschichten übersetzt sind. Der Rhythmus der Sätze haut nicht hin und ständig steht zum Beispiel “saugen” oder “lutschen” da, wo doch eigentlich “lecken” hätte hinkommen müssen. Hatte aber trotzdem, Spaß gemacht zu lesen.

Morgen um acht hat der EM-Kompilationsfilm von Detlev Buck in Berlin Premiere. Am Potsdamer Platz im Cinestar 5 Premiere. Der Tiger von Kreuzberg ist einer der Stars dieses Films, der auch draussen auf einer Leinwand gezeigt wird.

23.07.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Melt

von Detlef Kuhlbrodt

Schön sah der Regen am Samstagnachmittag aus, als wir zur Melt fuhren. Auf der Fahrt überlegten wir, ob es das oder die Melt heisst.

Ich war sehr lange nicht mehr auf einem Festival gewesen und wenn die Freunde nicht tatsächlich zwei Stunden auf mich gewartet hätten, weil ich mit einem Artikel, den ich noch schreiben musste, nicht rechtzeitig fertig geworden war, wäre ich gar nicht da gewesen.

Anstatt dass ich die Melt verpasst hatte, verpassten wir Peter Licht, der am Nachmittag auftrat, während wir im Regen noch auf der Autobahn waren. Als wir ankamen war der Regen vorbei.

Wir fuhren auf das Zelt-Gelände. Manche bejubelten unser, also G.’s Auto. G., der beruflich Bandbusfahrer ist, erzählte, man hätte ihn neulich bei einem Festival in England auch sehr bejubelt, da man ihn mit dem Drummer von Rage Against The Machine verwechselt hatte.

Wir bauten das blaue Zelt auf, dass bei… weiter lesen

19.07.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Weekend

von Detlef Kuhlbrodt

Nun war es zwar immer gleich hell, wenn das Licht am Morgen anging, aber es sah einfach besser aus, als zuvor.

Als Rainald Goetz mit seinem Blog aufgehört hatte, hatte mich das schon irritiert und den Tagesablauf auch verändert. Nun fehlte mir morgens oft ein wichtiger Anschluss, wenn ich den Computer anmachte. Auch komisch, dass es sowenige gute deutschsprachige Autorenblogs gibt (ich lass mich gern belehren); wollma sagen: oder welche, die ich gerne lese. Und : offline, also Buch, ist einfach nicht dasselbe, ein anderes Genre, das einen ja nur zeitversetzt begleiten kann. Für den Schreiber natürlich auch schwierig, weil man ja nie allein ist, wenn man jeden Tag bloggt. Wenn man im Internet veröffentlicht, spürt man die Leser irgendwie mehr.

Manchmal überlege ich mir, auch aus Gründen der Selbstdisziplin, alles konzeptioneller zu machen; zwei Monate jeden Tag nur noch kaputte Fahrräder reinzustellen o.ä., vom Gucken her, wäre… weiter lesen

19.07.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Auf dem Land

von Detlef Kuhlbrodt

Wir waren auf’s Land, in die Uckermark gefahren. Als wir ankamen, war das Spiel zwischen den Unsrigen und der Mannschaft der Hiesigen schon im Gange. Ich kannte nur einen der Unsrigen. Und hatte gar nicht gewusst, dass er auch Söhne hatte, die auch mit spielten. Manchmal war das Spiel doch etwas hart. Oft fielen provozierende Worte. Oft beschwerten sich die Einheimischen über den Schiedrichter, den die Freiwillige Feuerwehr gestellt hatte. Sie sagten dann Sachen, wie “also, wenn das so ist, dann können wir ja gleich ohne Schiedsrichter spielen.” Die Unsrigen gewannen. Eher aus Spaß machten wir dann noch Elfmeterschießen. Unser langhaariger Torwart rief dann immer “bitte schieß vorbei, bitte schieß vorbei” und der Schütze, ein bulliger Kämpfer, schoß dann auch wirklich vorbei. Danach gab man sich dann die Hand. Das Foto ist von Micha; ich war ja selbst viel zu aufgeregt, um zu fotografieren.

Die Feier auf… weiter lesen

15.07.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Verwirrte Raucher im Freien

von Detlef Kuhlbrodt

Der Aschenbecher steht … also, wenn man ungefähr eine halbe Stunde aus Berlin rauskommt und über Marzahn gefahren ist sozusagen, dann kommt ein Imbiss, in dem es unter anderem auch Würste mit Käse drin gibt und genau da steht das Teil dann.

14.07.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Spreespaziergang

von Detlef Kuhlbrodt

Am besten gefällt mir eigentlich diese schöne Spreeinsel, die man vom Ende der Brommystraße aus sieht. Ein Superaussichtspunkt! Die Brommystraße geht von der Köpenicker Straße ab und ist weiter hinten in Kreuzberg.

Nicht weit davon, in der Nähe der Michaelisbrücke, gibt es eine queere Wagenburg. Es ist glaube ich auch eine Generationsfrage, die Parole zu verstehen und gutzuheissen. Ein Freund von mir, der in den siebzigern auf der Seite der radikalen Linken war, nimmt seinen Sohn ab und zu auf die Konzerte seiner Helden mit. Er indoktriniert ihn also mit Bob Dylan, Lou Reed usw. Neulich hatte er seinen Sohn, der mittlerweile 14 ist, zu Nick Cave mitgenommen. “Ich finde Nick Cave eigentlich doof.” – “Wieso?” – “Weil der so furchtbar heterosexuell ist.”

Er guckte dann komisch und hatte das glaube ich nicht verstanden.

Dass die Parole trotzdem ein bißchen quatschig ist, macht ja nichts.

11.07.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Spree versenken

von Detlef Kuhlbrodt

Der Bürgerentscheid am Sonntag ist prima. Ich werde da jedenfalls hingehen, um den Plänen des Kapitals mutig entgegenzutreten, wie man früher so sagte und die Fotografin Lena Szankay schrieb aus Buenos Aires dazu:

“Liebe Leute: aus Buenos Aires schicke ich euch viele liebe Grüße.

LASS BERLIN SO WIE WIR ES LIEBEN. Geht zum Volksentscheid, ich bin leider so weit weg!

denn, es gibt weniger orte in dieser welt mit diesen möglichkeiten ( yaam, maria, oststrand…egal ob man da geht: die EXISTIEREN und das ist toll).
das weiss ich zu schätzen je länger ich in Buenos Aires lebe:
alles privat, kaum öffentlichen Plätzen oder wenn, die sind immer so voll denn es gibt kein Verhältnis zwischen Population und Grünen ( aber das ganze Land ist ich weiss nicht wieviele Male größer als gesamt Deutschland),  kein sauberes Wasser an dem man rankommt: nur wenn du eben der Besitzer des Steges… weiter lesen