29.08.2008 von Detlef Kuhlbrodt


Die Fahrräder sind oft übermütig.

Die Menschen in meiner Gegend sind meist auf oder unter Drogen. Zwei von ihnen saßen rauchend im Hauseingang und sagten “bitte nicht weitersagen”, als ich an ihnen vorbeiging. Teufel Alkohol hat hier auch viele Freunde.
Anke vom Beton & Garten Blog schickte mit einen schönen Link in Sachen David Bowie. In dem Link singt David Bowie ein paar schöne Lieder vor allem aus seinem wunderbaren Frühwerk, die eigentlich auf der Platte Toy erscheinen sollten, die aber leider dann doch nicht erschien.
Vor vierzig Jahren hatte er sich diesen Song ausgedacht.
28.08.2008 von Detlef Kuhlbrodt

Auf der anderen Seite des Landwehrkanals hatte ein Hermann-Hesse-Freund – vielleicht der gleiche Künstler – eine “Fährstelle Siddharta” installiert.




Das Schnapsdetail ist ganz schön, nicht? Besonders, weil die Flasche zu dreiviertel voll ist.

27.08.2008 von Detlef Kuhlbrodt

Diesen Baum in der Brachvogelstraße, am Ufer des Landwehrkanals, hatte sich ein unbekannter Künstler ausgesucht, um ein Kunstwerk daraus zu bauen. Es erinnert ein bißchen an diese berühmte Szene aus dem Antonioni-Film Zabriskie-Point.

Ein Mann, der auf einer Bank im Grünen jauste, erzählte, dass der Künstler alle paar Tage mal vorbeikomme, um das Kunstwerk weiter zu verbessern.
24.08.2008 von Detlef Kuhlbrodt

Ich war um sieben aufgewacht. Vor dem Fenster regnete es in Strömen. Das dauerte noch eine Weile und hörte sich gut an. Wie früher als Schüler stellte ich mir vor, wie schön es doch wäre, noch länger zu schlafen und das Fussballturnier um den Copa Negra einfach sein zu lassen. Auf dem Platz fühlte ich mich wie mit vierzehn bei einem Spiel, wo der Trainer auf die glorreiche Idee gekommen war, mich Vorstopper spielen zu lassen. Also supernervös. Die Vorstellung, gleich ganz schlecht zu spielen, wurde locker vom tatsächlichen schlechten Spiel getoppt. War natürlich auch logisch – ich hatte sechs Wochen kein Sport gemacht.

Ansonsten war alles super.

(Südstern)
23.08.2008 von Detlef Kuhlbrodt

Wir alle sind im Showbussiness und müssen uns bemühen, punktgenau in guter Form zu sein. Das sind wir unseren Zuschauern schuldig.

Die Bundesligasaison wird eröffnet mit einer Gesangsdarbietung von Paul Potts. Einen Auszug aus der Puccini-Arie, die Pavarotti ja auch immer so gerne gesungen hatte. “Wir freuen uns auf ein hofentlich spektakuläres erstes Spiel der neuen Saison.
eine spannende
eine emotionale
eine attraktive
Saison mit vielen Höhepunkten.
Und erkläre die xxte Bundesligasaison hiermit für eröffnet.
Und das sind die Sopieler
Und nun die Nationalhymne.
Die deutschen Spieler singen mit.
Die Bundesliga im Ersten.
Mit T-Home.
Er hält sich den rechten Hüftknochen.
Nun sollte der Laptop auch endlich mal schlafen gehen.
Warum ist einem die Erinnerung an Vergangenes unangenehm? Nein, es ist nicht die Erinnerung, die einem unangenehm ist, sondern der Auftrag, über diese Erinnerung zu schreiben. (Nicht der Auftrag, sondern… weiter lesen
20.08.2008 von Detlef Kuhlbrodt

Die Olympiade ist ein Vereinzelungsdrehkreuz.
13.08.2008 von Detlef Kuhlbrodt

… Rainald hatte sehr nett aus Kafkanistan gegrüßt und geschrieben, dass man sich diesen Sommer wohl dann doch nicht mehr sehen könne. Er würde nun für vier Wochen in die USA reisen. So zeichnete sich das Ende des Sommers so langsam ab und die Tage wurden ja auch schon wieder merklich kürzer. Der Sommer bewegte sich in einen Bereich, in dem man die Erinnerung an diesen Sommer so leicht melancholisch schon spürte. Auch ein bißchen erleichtert, weil diese sozusagen agressiv fordernde Hitze schon vergangen war und weil der Schreibtisch nun endlich an der richtigen Stelle zu stehen schien.


Aber die Sonnenblumen begannen nun zu blühen.
10.08.2008 von Detlef Kuhlbrodt

Diese Ecke mochte ich schon ganz gerne, auch wenn das gelbe Schild in der Mitte des W’s in Wirklichkeit viel schöner ist am frühen Nachmittag.

Auch dies Fahrrad in der Urbanstraße leuchtet in echt viel mehr.

Aus dem Hinweisschild Richtung Macdonalds in der Skaliter Straße hatten Gegner der weltweit operierenden Kette ein kleines Kunstwerk geschaffen. Wie ich finde.
08.08.2008 von Detlef Kuhlbrodt

Seit einiger Zeit sitze ich an einem längeren Artikel über David Bowie. Deshalb kommen die Blog-Einträge gerade etwas unregelmäßig. Meine ganzen Überlegungen in Sachen Bowie gehen chaotisch durcheinander. Die schlecht geordneten Notizendateien wachsen. Eben hatte ich in meinem Computer nach “bowie” gesucht und es waren Notiz-Dateien ans Licht gekommen von 2004, die ich ganz vergessen hatte. Über Glamrock, die tolle Autobiografie von Marc Almond, das tolle Buch “Letters to Major Tom” usw. Irgendwie widerstrebt es mir sehr, irgendwie, wie soll man sagen, thetisch oder journalistisch vorzugehen und verfalle beim Schreiben doch in so einen blöden Journalistenjargon oder werde zu persönlich. Deshalb ist der Text, der am Freitag eigentlich schon hätte in der Zeitung sein sollen, immer noch nicht fertig. und braucht wohl noch ein bißchen.
Vermutlich auch, weil ich als Teenager bis Mitte zwanzig richtig glühender Bowie-Fan war und sein Werk bis MItte der Neunziger so gut kenne, wie… weiter lesen
04.08.2008 von Detlef Kuhlbrodt

Abends sah es so oder so aus. Schade, dass der Fotoapparat die Himmelsfarben so ungenau wieder gibt.

