Archive for September, 2008

28.09.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Ben Witter

von Detlef Kuhlbrodt

Morgen abend bekomm ich den Ben-Witter-Preis im Hamburger Literaturhaus verliehen.

“Ich kannte den Alten noch persönlich”, hatte Ulrich Stock von der “ZEIT” mir geschrieben, “jeden Freitag zur Unzeit kam er ins ‘Moderne Leben’ mit seiner Plastiktüte, Zigarette im Mundwinkel, Röte im Gesicht, irgendwas knurrend”.

Das Foto hatte Noel Tovia Matoff 1991, zwei Jahre vor seinem Tod, gemacht. Sie meinte Ben Witter hätte Roth Händle geraucht, war sich aber auch nicht ganz sicher.

Grad hatte ich wieder in der Ben-Witter-Textsammlung “Moment mal!” gelesen.

“Ich legte mich hin und sagte: ‘Ich liege hier jetzt nur, weil ich damit auch sagen will, dass es keinen Wolkenbruch gibt.”

Vielleicht war ich über diesen Satz gestolpert, weil alle gerade mittagschliefen, in Lübeck.

27.09.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Kurz schnaub …

von Detlef Kuhlbrodt

Wir saßen abends in diesem Restaurant an der Elbe.
Ich dachte wieder und noch mehr am nächsten Morgen: wie schön doch der Himmel in Norddeutschland ist. Im Norden ist der Himmel ja viel heller als in Berlin. Und: wie angenehm dies weite, flache Land; die Felder, über denen Nebel lag; ab und zu fuhren Trecker durch die Stille an dem Restaurant vorbei. Ein bißchen Rauch lag in der Luft. Ich ass gebratenen Zander und dachte an Matjessalat mit Speck.

Ich las die Regionalzeitung. In der Regionalzeitung war ein Bericht über einen Anschlag mit Farbbeuteln und Steinen auf das Haus von Ex-Spiegel-Chef Aust. Ein paar Seiten später: das Fernsehprogramm. Eine Sendung über die Entstehung des Baader-Meinhof-Komplexes. Gleich kriegte ich wieder so einen kleinen Wutanfall.

Ich hasste diesen Film über diese RAF, auch ohne ihn bislang gesehen zu haben. Mich widerte das alles schon eine Weile an… weiter lesen

25.09.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Worte

von Detlef Kuhlbrodt

22.09.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Gute Nacht!

von Detlef Kuhlbrodt


Okay, gute Nacht!

22.09.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Last Hero

von Detlef Kuhlbrodt

Ich freu schon total auf das Konzert …

eines meiner absoluten Lieblingslieder. Anfangs findet man die Direktheit der Inszenierung bißchen komisch, aber eigentlich ist es super

22.09.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Na und …

von Detlef Kuhlbrodt

Hohenstauffenstraße, Schöneberg

Abends guckte ich oft Southpark. Online, also im Computer. Alle Folgen sind ja inzwischen im Netz. Die elfte Episode der laufenden Staffel, in der das Internet weg ist, ist ziemlich gut.  Oder auch: “Merry Christmas, Mr. Manson”. Wie auch zwei, drei andere, 24-parodistische Folgen. Meine Lieblingsepisoden sind die mit Timmie und die, in der Towelie der Superstar ist. Oder: “Merry Christmas, Charlie Manson”.
Auf MTV gucke ich Southpark überhaupt nicht mehr; nicht nur, weil mir die Werbung zwischendurch viel zu lang ist, sondern  vor allem, weil MTV fast nur noch aus Folter-TV (die ganzen Post-Jackass-Formate, “Fist of Zen” etc.) und ekelhaftesten Post-Big-Brother-Konkurrenzshows zu bestehen scheint. Mich widert das so sehr an, dass ich keine Lust habe, darüber zu schreiben; mich wundert aber, dass das niemand anders bis jetzt gemacht hat.

17.09.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Europapokal im Fußball mit Sepp Maier

von Detlef Kuhlbrodt

16.09.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Der Wind

von Detlef Kuhlbrodt

“er hat keine Hände und kann dich doch packen/ vorn am Kragen und hinten am Nacken”

13.09.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Bleckede an der schönen Elbe; Potpourri

von Detlef Kuhlbrodt

Nichtrauchen – schön und gut, aber muss das denn sein ….

Die Innenstadt war schon fast übertrieben sauber und aufgeräumt. Nachdem man sich daran gewöhnt hatte, fiel es einem aber kaum noch auf.

Das Haus wirkte ein bißchen schüchtern.

Um 17:30 fährt der Bus nach Lüneburg. Von dort geht’s dann nach Berlin über Uelzen und Stendal. Vor dem Wegfahren ging ich noch ein wenig spazieren.

Der Wind war dramatisch. Zwei junge Mädchen schienen trotzdem in der Elbe baden zu wollen.

Ich dachte nur: toll!!!

12.09.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Bleckede

von Detlef Kuhlbrodt

Der Schlosspark war wunderschön am frühen Morgen. Später hatten hier Kinder ihre Sportstunde. Die Kommandos der Sportlehrer klangen ein bißchen militärisch. Im Chor feuerten die Kinder ihre Mitschüler beim Laufen an.

Die Elbe ist super!

Und alles.

Die Stadt schien aus meiner Kindheit zu kommen, obgleich ich hier nie gewesen war.

Die schönen Backsteinhäuser, die alten Fachwerkhäuser, die Zäune und Gärten, das Kuchenangebot in den Bäckereien; der Wind und der Himmel. (Die kleinen und großen Einfamilienfestungen, die so aussahen wie früher die Häuser in den Märklin-Einsenbahnlandschaften))

Abends schien die Altstadt oft menschenleer.

(Die Autos hielten sofort selbstverständlich an, sobald man auch nur daran dachte, die Straße zu überqueren)

Die Künstler Tina und Tao, die ich besuchte, sind hier auf Künstlerverschickung.

Abends assen wir schönes Essen – den westlichen Teil kochte Tina; den östlichen kochte Tao.

Wenn wir (Tina, Tao und Detlef) eine Künstlergruppe wären,… weiter lesen