Archive for November, 2008

29.11.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Don Martin

von Detlef Kuhlbrodt

Die Generation der in den sechziger Jahren geborenen, nennt man bekanntlich “Generation MAD”. Schade, dass ich die Ausstellung neulich mit Werken des unvergessenen Don Martin verpasst hatte. Nerdcore sagt, dass es auch eine schöne Don-Martin-Gesamtausgabe gibt.

28.11.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Nicki ist betrunken

von Detlef Kuhlbrodt

Der Satz stand an einer Wand der Ex-Post in der Schleiermacherstraße. Da wird grad viel gebaut und umgekrempelt.

24.11.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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der ältere David Bowie ….

von Detlef Kuhlbrodt

war auch noch ganz okay. Er schien sein Werk auf eine ganz okaye Weise zu pflegen.

schade, dass es keinen authentischen Laughing Gnome-Film gibt..

Ein wenig war er unsicher oder tat so als ob, 2002, als er the bewley brothers zum ersten mal live spielte.

5 years von ganz früher, 1978, in Hongkong:

Das war einer der Entwürfe, die ich für den Text gemacht hatte, aber ich war nicht zufrieden und hatte es dann da liegen gelassen. Dirk hatte mich dann gestern darauf angesprochen.

Ü
U

Manchmal wundert man sich über die Entscheidungen von Plattenfirmen, etwas zu veröffentlichen oder von Veröffentlichungen abzusehen; Material also weiter in der Hinterhand zu behalten. Gerade im Fall David Bowie, dem, neben Bob Dylan, wohl am meisten gebootlegten Musiker der Popgeschichte.

Über dreihundert gebootlegten Konzerten stehen lediglich drei offizielle Live-Doppelalben gegenüber – sieht man einmal von den remasterten,… weiter lesen

20.11.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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November

von Detlef Kuhlbrodt

Der November war etwas schwerfällig und dem Ernsthaften zugewandt.

Im Regen war es aber eigentlich auch schön und ich überlegte, mir Wanderschuhe zu kaufen.

Der kleine Erzählungsband “Tamara und Konsorten” von Almut Klotz und Rev. Christian Dabeler, ist klasse! Im Ventil-Verlag erschienen, wo’s auch die tollen Bücher von Linus Volkmann gibt. Im Zug hatte ich oft gekichert beim Lesen. Selbst beim Zahnarzt im Wartezimmer. Die Zahnarzthelferinnen trugen Zahnarzthelferinnenkittel, auf deren Rückseite: “Wir operieren sicher besser, als wir laufen” stand. Sie waren alle beim Berlin-Marathon mitgelaufen. (Um Solche handelt es sich da.)

Es ist nicht nur die große Komik der eingängigen Geschichten über Anziehsachenfetischismus, Bandalltag usw., die das Buch so gut machen, sondern sehr bildliche, athmosphärisch dichte Beschreibungen von Orten, an denen dies oder das geschieht; seltsam schweigsam proletarische Europalettenbauer, die in irgendwelchen komischen Hütten in irgendeiner komischen hafennahen Gegend leben in einer ganz seltsamen ähn Gendercross-Geschichte von… weiter lesen

14.11.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Kurz weg

von Detlef Kuhlbrodt

Vor dem Göttinger Bahnhof hatte eine Büffelherde aus Fahrrädern gestanden. Der Journalist vom Göttinger Tageblatt hatte später am Abend gesagt, ich müsse doch weil ich aus Segeberg ursprünglich komme, die Karl-May-Festspiele ganz toll finden.

Im Hotelzimmer gab es neben der Bibel auch die Lehren Buddhas

Meine Gastgeber vom Literarischen Zentrum waren super. Hauke ist für das Programm verantwortlich, Nadja hatte mich zunächst mit einem hypermodernen Headset versehen und dann sehr nett vorgestellt. Janina war auch an dem Konzept eines begehbaren Feuilletons beteiligt. Ihr Jahr im Literarischen Zentrum ist nun rum. Ich hatte mich bei der Veranstaltung ziemlich verhaspelt. Mich im Timing vertan, dann völlig nervös geworden und vielleicht hätte ich doch diesen langen Text über Hasch vorlesen sollen, den ich mal für die “Falsche Leben”-Show im Prater der Volksbühne geschrieben hatte. Und weil ich früher ohnehin oft über Haschisch geschrieben hatte und mich neulich sehr gut mit… weiter lesen

11.11.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Weiter

von Detlef Kuhlbrodt

Ich hatte einen Super-8-Film, den ich 1985 gemacht hatte, kurz nachdem ich nach Berlin gezogen war, auf dvd umkopieren lassen. Das sind Bilder von der Alliiertenparade, die jedes Jahr über die Straße des 17.Juni zog, auf der späteren Love-Parade-Route. Keine Ahnung, wen die Männer mit den Hackebeilchen repräsentieren.

Ein Soldat hatte gesehen, wie ich ihn filmte und er hatte enem anderen, der vor ihm in diesem Panzer saß, mehrmals auf die Schulter getippt, um ihn auf mein Filmen aufmerksam zu machen.

Alles normal melancholisch. Den ganzen Tag war es meist hellgrau, warm und feucht gewesen, Zwischendurch hatte es auch kurz geregnet.Dann schien die blaue Srunde plötzlich richtig zu leuchten zwischen den Häusern und später auf der Gneisenaustraße.

Komisch, aber prima: Morgen im Zug auf dem Weg nach Göttingen zu sein. Dort hab ich um acht im Literarischen Zentrum eine Veranstaltung. Später werde ich versuchen, in freier… weiter lesen

06.11.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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PS

von Detlef Kuhlbrodt

Hier gibt es einen längeren Mitschnitt von dem Daniel-Johnston-Konzert in der Volksbühne.

05.11.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Erledigt

von Detlef Kuhlbrodt

(Kaisers am Abend)

… und morgen geht’s zum Zahnarzt ….

03.11.2008 von Detlef Kuhlbrodt
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Daniel Johnston

von Detlef Kuhlbrodt

spielte gestern in der ausverkauften Volksbühne. Sein großartiger Volksbühnen-Auftritt vor neun Jahren war vielen noch im Gedächtnis. Vor fünf Jahren war er zuletzt in Berlin aufgetreten. Draussen musste man erstmal zwischen acht und neun  warten. Dann spielte die John Dear Mowing Band, die ihn später noch begleiten sollte. Dann gab’s eine Weile Johnny Cash und um kurz vor zehn betrat der manisch-depressive große Sänger die Bühne.

Das Konzert war intensiv und schön, wenn auch ziemlich kurz. Manche seiner Lieder – “Living life”, “True Love will find you in the end” oder “Caspar the friendly ghost” – berührten mich wieder sehr. Oder auch, dass er “Help” von den Beatles sang. Rocken kann Daniel Johnston auch ziemlich gut. Manchmal hatte man den Eindruck, er hätte Probleme mit seiner Stimme. Man denkt dann ja auch immer, das liege an den Medikamenten, am vielen Cola-trinken oder plötzlich vorbeikommenden Aufregungen.

Zum Schluß… weiter lesen