Archive for Dezember, 2008
Rocko Schamoni hatte schnell reagiert auf meinen Eintrag “Kurz vor Weihnachten“. Dass er so schnell reagiert hatte, hatte ich leider erst ein paar Tage später gesehen, weil ich vor paar Monaten wegen Spamflut den Blogwart darum gebeten hatte, mir Kommentare nicht mehr per e-mail weiter zu leiten. (jetzt krieg ich die Kommentare wieder gleich mit und stell sie sofort rein, wenn sie nicht völlig idiotisch sind)
Mit der Hilfe von Professor Ryuta Kawashima werde ich bald – in zwei Monaten vielleicht – 50 sein. Das ist jedenfalls persprektivisch das Ziel
Und dann hatte ich mich schnell bei Rocko entschuldigt, noch mal was entgegnet; Renate hatte sich zu Wort gemeldet und so weiter.
Rocko Schamoni in Rollo Aller 1
Ich hatte gedacht, die Kommentare würde man automatisch sehen, wenn man diesen KvW-Eintrag öffnet; um sie zu sehen, muss man aber immer Kommentare anklicken, was ich erst gestern abend bemerkte.… weiter lesen
Tobi hatte die taz wohl zum letzten Mal gerockt.
Wir lasen uns was vor, wie fast immer im Dezember. Julia meinte, ihre Tagebücher seien langweiliger geworden seitdem sie glücklich ist; Harry hatte sich einen neuen Mantel gekauft und sah nun aus wie Sergeant Pepper. So erinnerte er auch an Klaus Beyer, obgleich er ihm gar nicht ähnlich sieht.
Als Micha sagte, er fände die “Sternstunden der Bedeutungslosigkeit” lustig und prima, war ich mir in Sachen Rocko Schamoni nicht mehr so sicher. Vielleicht hatte mich was an dem Buch auch gestört, weil ich ja eigentlich eins von Linus Volkmann hatte kaufen wollen. Linus Volkmann aber aber nicht da gewesen; so hatte ich Rocko Schamoni gekauft, allerdings nur die ersten dreissig Seiten gelesen gehabt. Später würde es besser werden, sagte Micha.
Der Tiger von Kreuzberg, der sich in den letzten Monaten bißchen rar gemacht hatte, ist auch wieder aktiv. Auch… weiter lesen
Wenn das Licht schön war, war es aber auch schön.
Bei der taz-Weihnachtsfeier; hatten mir auch andere bestätigt, dass es die letzten drei Wochen in Berlin keine Sonne gegeben hatte. Es war aber unsere Weihnachtsfeier und die, die das gesagt hatten, waren Kollegen, Genossen und Freunde, bzw. -innen.
Die von Erik Steffen und dem Lesecabinet organisierte Lesung, am Mittwoch, mit Andreas Rüttenauer in der Oranienstraße, im Wirtshaus Max & Moritz, war sehr schön gewesen. (Ich hatte es nicht geschafft, hier darauf hinzuweisen, weil ich so sehr mit anderen, komplizierten Dingen beschäftigt war.)
Manchmal dachte ich daran, wie ich mit zwölf manchmal das Zimmer abgedunkelt hatte, um Gruselgeschichten zu erzählen; wir hatten die Rolläden runtergelassen, uns weit auseinander gesetzt, uns in die Dunkelheit gelegt, und ich hatte Gruselgeschichten erzählt, die ich gelesen oder von anderen gehört hatte.
Ich freute mich, dass auch Almut Klotz und Rev. Christian Dabeler… weiter lesen
Es war seltsam, am Abend im Internet das tolle Spiel zwischen Barcelona und Schachtar Donezk zu gucken. Ich hatte gar nicht gewusst, dass mittlerweile so ungefähr alle wichtigen Spiele gestreamt werden.Die gestreamte Live-Übertragung zu gucken, war ein bißchen, wie früher Kurzwelle zu hören.
Auf http://www.justin.tv/ gibt es die Links, die zu den unterschiedlichen Spielen führen. Neben dem Übertragungsfenster gibt es auch eine Chatfunktion.
das Blog mit kaputten Fahrrädern zuzumüllen, sollte ich lieber auf den Film über Jonas Mekas hinweisen, den es heute abend von 22:25 bis 22:55 im 3sat-Fernsehen gibt. Keine Ahnung, ob der Film gut ist; Jonas Mekas ist jedenfalls klasse! Seine Website ist auch prima!
3SAT, bzw. ARD schreibt dazu: “Das Kölner Museum Ludwig widmet dem Filmemacher Jonas Mekas ab November eine Ausstellung. Mekas, 1922 in Litauen geboren, emigrierte 1949 nach New York.
Das Museum Ludwig in Köln widmet dem Künstler, Filmemacher und Poeten Jonas Mekas vom 8. November 2008 bis zum 1. Februar 2009 eine Einzelausstellung. Mekas, 1922 in Litauen geboren, emigrierte nach einer fast fünfjährigen Odyssee durch Deutschland als Zwangsarbeiter und Displaced Person 1949 nach New York. Dort begann sein neues Leben, das er seither in vielfältigster Weise dem Film widmet. Er wurde zum unermüdlichen Organisator des New Yorker Undergroundfilms, zunächst in seinerDie Veranstaltung im Keller des White Trash war ein ziemlicher Reinfall. Fünf Leute waren gekommen. Vielleicht hatte es daran gelegen, dass hier sonst nie Lesungen stattfinden; vielleicht auch daran, dass das Wetter schlecht gewesen war und Hertha gegen Galatasaray zeitgleich spielte oder dass ich auch selber keine Lust gehabt hatte, Reklame für die Veranstaltung zu machen.
Zwei waren dann geblieben, um sich die japanische Komödie “Welcome back Mr. Mc Donald” von Koki Mitani mit mir anzugucken.
Dass eine der beiden übriggebliebenen Zuschauer oft lachte, entschädigte zumindest ein bißchen.
Der Misserfolg haute aber doch ganz schön rein. Und der Text, den ich am Vormittag danach schreiben musste – über eine verdienstvolle Retrospektive des türkischen Kinos im Arsenal – misslang völlig. Und eigentlich weiss ich grad auch nicht so recht, ob und wie ich dies Blog weiterführen soll. Ein Wozu hatte es zwar nie so recht dabei gegeben, aber… weiter lesen

















