Völlig übermüdet und erledigt nach der Arbeit, die teils die Nacht in Anspruch nahm und am Ende teils doch recht überflüssig gewesen war, war ich komisherweise recht guter Dinge und guckte mir Videos von Liedern an, die ich einmal ganz toll gefunden hatte.
Es war nur halb sentimental, das zu gucken, denn ich kannte die Bilder dazu nicht, sondern nur das Lied, das ich in den letzten zehn Jahren immer wieder gehört hatte; meist, wenn ich müde war.
Die Bilder sind Nachbilder, die erst jetzt zu mir finden, schreib ich mal, um zu gucken, ob es auch möglich ist, im Präsenz zu schreiben, oder doch grundsätzlich Quatsch. Über den französischen Chansonier Léo Ferré hatte ich meinen zweiten Artikel ever geschrieben, aber nie bewegte Bilder von ihm gesehen. Schön, dass es die auch gibt:
Der Künstler Wang Taocheng, den ich in im Sommer in Bleckede kennengelernt hatte, schickte mir aus Shanghai alles Gute zum chinesischen Neujahrsfest. Seine Neujahrswünsche kamen einen Tag früher; meine kommen einen Tag später. Grad ging auch seine Website an den Start.
“Best wish you a happy chinese “NIU” year 2009!
Your business is running better and better!
Money is coming more and more! ”
FROHES NEUES CHINESISCH JAHR!
Bettina Allamoda, die in Zürich gerade eine Ausstellung hat - sie war ein bißchn aufgeregt, es war ja ihre erste Ausstellung ausserhalb Deutschlands – schickte zwei schöne Fotos:
Tobias verabschiedete sich. Fünf Jahre lang war er unser Popredakteur. Nun geht er zum “Spiegel”. Bascha und Dirk hielten Reden. Es gab auch Geschenke. Einen Tom-Becher in Farbe zum Beispiel. Das war praktisch, denn bis dahin hatte Tobias nur einen Tom-Becher in Schwarz-weiss gehabt.
Man dachte an Früher: vor Tobias war Daniel, vor Daniel war Thomas und vor Thomas war Thierry.
Dann kam die neue taz und wurde begutachtet. Das Titelbild heute wäre viel besser, als das von gestern gewesen, fand auch Andreas. Mich erinnerte das Schriftbild auf der ersten Seite von heute an Dämonenkiller- bzw. Dr. Zamorra-Hefte, die ich als Teenager gerne gelesen hatte.
Ich hatte gedacht, Tobias hätte vor zehn oder zwölf Jahren begonnen, für die taz zu schreiben. Damals hatten wir mal zu zweit eine Seite über Drogen und Techno zur Loveparade gemacht. Er sagte dann, nein, sein erster taz-Artikel wäre 1986 erschienen. Da war er… weiter lesen
Die Lesung in Hamburg war klasse gewesen! Alles war prima und das Astra-Bier trink ich sowieso am liebsten. Am nächsten Morgen war ein Schulhof vor dem Hotelfenster.
Nach der Lesung kam ein junger Mann. Ich sollte ein Buch signieren “für den Genossen Hartmut” und dieser eine Text, der hätte ihm so gut gefallen; wo’s den denn gäbe? Ich hätte ihm den Ausdruck eigentlich gleich geben können, erinnerte mich aber daran, dass ich ihn selber vor einem Jahr oder so lange gesucht hatte, weil ich den Text unter einem unlogischen Namen abgespeichert hatte und sagte deshalb, er solle mir eine mail schicken; ich würde ihm den Text dann schicken. Vielleicht hatte ich meine Adresse undeutlich geschrieben oder der Sohn ja vermutlich des Genossen Hartmut, hatte sich gescheut, mir zu mailen.
Deshalb also hier noch mal:
Versammlung der Dinge
Scheinbar achtlos verstreut liegen die Dinge in der Wohnung, auf dem Boden,… weiter lesen
Der Künstler am Landwehrkanal ist immer noch aktiv. Ich hatte sein Kunstwerk schon mal im Sommer fotografiert.
Eine alte Frau, die auf der Bank saß, es handle sich um einen Araber.
Ich konnte sie nicht so gut verstehen, sie nuschelte vielleicht auch etwas weil sie kaum noch Zähne hatte.
Der Baum erinnerte mich an die Schlußszene des berühmten Hippiefilms “Zabriskie Point” (1970) von Michelangelo Antonioni. (das eigentliche Finale beginnt erst nach vier Minuten oder so):
Außerdem: ist der Tiger von Kreuzberg in der Ausstellung „Die Sprache Deutsch“ im Deutschen Historischen Museum mit vertreten. Als Repräsentant der Rubrik „Kiez-Deutsch“ ist er in Wort und Bild in den schönen Räumlichkeiten zu sehen. Des weiteren gibt es noch die Arbeitszimmer der Gebrüder Grimm, Handschriften von Brecht usw.
Diese Ausstellung wird parallel auch im Haus der Deutschen Geschichte in Bonn gezeigt und… weiter lesen
hatte mich darum gebeten, darauf hinzuweisen, dass ich am Donnerstag, 15. Januar, 20 Uhr im Kulturhaus 73, Schulterblatt 73, 20357 Hamburg lesen, bzw. auftreten werde.
Das ist umso schöner, dass die liebe taz-Hamburg mich darum gebeten hat, weil ich in meinem blöden Kopf den Montag als Lesungstermin notiert hatte und so der – äh – Unannehmlichkeit entgehe, plötzlich sinnlos in Hamburg herumzustehen. Was andererseits aber vielleicht auch sehr interessant gewesen wäre.
In die Mittenwalder Straße hatte jemand mehrmals “1984″ hingeschrieben.
Eine kleine Kampagne gegen den Überwachungsstaat.
Das bringt mich auch wieder auf David Bowie zum Letzten. Ich war ganz schön erleichtert, als die beiden David-Bowie-Artikel am Montag in der “taz” waren. Den ersten hatte ich irgendwann im Juli oder August angefangen, im September fast fertig gehabt; irgendwann völlig genervt eigentlich ad acta gelegt; dann hatte ich mit Tobi, dem Popredakteur, noch mal gesprochen, bißchen redigiert, es sah ganz okay; und vor allem das Gefühl: endlich ist das weg, juchhu!
Dann Tobias Rüther, “Helden”; vielleicht könnte es ja für irgendjemanden auch interessant sein, die Notizen zu diesem Artikel und Bowie, zu lesen, dachte ich. Ich fand das interesssant, man macht sich so ein diffuses Feld an Notizen, in denen viel mehr angetippt ist, als im Artikel dann später drin steht, was aber ungeordnet quatsch, noch nicht richtig… weiter lesen