Früher war Jennifer Jason Leigh in “eXistence” meine Lieblingsschauspielerin; vor ein paar Jahren wurde sie durch Mary Lynn Rajskub sozusagen ersetzt. Chloe ist jedenfalls meine Lieblingsperson in 24 und eigentlich geht das bestimmt allen so und die Fanseite von Mary Lynn Rajskub ist richtig super!!!!! (zumindest die Eingangsseite der Fanklubseite)
Archive for Februar, 2009
Das Wochenende begann verheissungsvoll: seit Jahren hatte ich die Platte “Dense Music” von Whirlpool Productions gesucht. Die Platte ist ganz weiss und hat vier Seiten. Es ist die, wo “From Disco to Disco” drauf ist, aber meine Lieblingslieder sind andere: das Lied “Our Body” vor allem für die, die die Platte kennen.
Ich hab diese Platte zwar auch auf Cassette, aber ich wollte sie richtig haben. Das heisst eigentlich hab ich sie gar nicht mehr auf Cassette, da ich die Cassette vor anderthalb Jahren einem Freund gegeben hatte, der sie mir digitalisieren wollte und irgendwie war sie dann verlorengegangen.
Immer wieder hatte ich die letzten Jahre in Plattenläden danach gefragt; immer wieder hatte es geheissen, nein, die gibt’s nicht mehr. Im Internet gab es sie auch nicht. Was ich eigentlich toll fand. Und überhaupt ist es ja schön, wenn man eine Weile keinen Zugang hat zu seinen… weiter lesen
Der kleine Schneemann steht auf einer Tischtennisplatte.
Dies ist der Landwehrkanal.
In Shanghai sei es dieser Tage sehr angenehm, schrieb Tao, 20° und es sei schön, den warmen Wind in den Haaren zu spüren.
Und dass viele Menschen dort von hohen Gebäuden springen, um sich das Leben zu nehmen. “Das ist terrible”. (Im Internet gibt es sogar Videos davon)
I would like to share with you this vid. It’s from “the pink panther strikes again” (1976) mit Peter Sellars
The Pink Panther Strikes Again (1976) Blake Edwards-Clouseau Lau – The funniest movie is here. Find it
Der Korrespondenzszenen gibt es viele (bei Laurel & Hardy etc,), aber diese ist schon ziemlich schön; auch dass das Video so undeutlich ist.
Das erste Pink Panther-remake (2006) von Shawn Levy mit Steve Martin, Kevin Kline, Jean Reno und Emily Mortimer ist übrigens richtig toll und superlustig. Ich hatte den Film vor drei Jahren verpasst und gerade erst gesehen. Pink-Panther 2, der letzten Freitag auf der Berlinale vorgestellt wurde, fällt dagegen etwas ab, bringt aber auch Spaß.
Irgendwie … gewinne ich immer mehr den Eindruck, dass ich möglicherweise doch ein Stabilisierungsprogramm für meine Psyche absolvieren sollte: um halb neun teilte mir die Berlinale e-mail mit, sollten also die Bärenpreise verkündet werden. Ich ging also um Punkt halb neun, noch bißchen erledigt und schlecht gelaunt nach der Niederlage gegen Bochum, auf die Berlinale-Preis-Seite. Auf der Berlinale-Preis-Seite stand: Silberne Apfeltasche für “Alle Anderen” “ex aequo” (so ein lateinisches Wort) “Gigante”; Silber auch als beste Darstellerin für Birgit Minichmary in der Gestalt von der Gitti in “Alle Anderen”.
Wo aber war Gold?
Zehn Minuten lang rief ich die Seite immer wieder auf. Alles blieb gleich. Offensichtlich hatte die Jury also darauf verzichtet, einen Goldenen Bären zu vergeben und dafür eben zwei Silberne. Ist ja schon einmal vorgekommen, wenn ich mich richtig erinnere.
Da es kein Gold gab, wäre also die höchste Filmauszeichnung an “Alle Anderen” gegangen.
Sofort vergaß ich den… weiter lesen
Friedrichstraße am Nachmittag
Ich freute mich sehr, als ich erfuhr, dass der japanische Film “Love Exposure” von Sion Sono den Caligari-Preis gewonnen hatte. Der Film ist ganz klasse, wie ich schon gesagt hatte. Paar Worte hatte ich in der als Antwort auf einen Kommentar von Ekkehard Knörer vor paar Tagen noch geschrieben gehabt und in der Kommentarfunktion versteckt, auch weil ich keine Lust hatte, das selber geschriebene zu redigieren. (Das ist ja der zweite Nachteil von Blogs; dass einem kein Redakteur hilfreich zur Seite steht)
Dies ist der Trailer zu dem Film
Und hier der erste Teil eines Interviews mit Sion Sono
Dies ist noch besser und takes place in seinem Appartement. Super, wie er raucht! Viele Filme, über die er hier spricht, finde ich auch super. Zum Beispiel “The Room”. Oh – Fuck!!! Jetzt erst merke ich erst, dass Sion Sono der Regisseur von The Room… weiter lesen
Am Abend bzw. in der Nacht war Forumsempfang in der Volksbühne; die einzige Berlinaleparty, zu der ich immer gehe. Alles war voll, alles war super. Da hinten standen sehr gute Bekannte.
Ich ging auf sie zu und fragte als erstes, ob sie auch “Alle anderen” doof fänden. M. sagte irritiert und leicht verärgert, “nun hör mal, wie bist du denn drauf; kommst auf uns zu, sagst kaum hallo, und dann: alle Anderen sind scheisse.” – “Ich meinte doch den Film!” – “Okay.”
Wie erwartet, fand M. den Film auch nicht so gut. Nun waren wir schon zwei. (Und mit D. sogar drei)
Was später geschah, hätte ich mir auch denken können; ich plauderte ein bißchen mit K. Ich freute mich sehr, sie zu sehen. Wir kennen uns richtig lange und ich halte von ihrem Urteil sehr viel. Alle Filme, die ich toll fand, fand auch sie gut.… weiter lesen
Morgens, kurz vor neun, im Kino.
Der peruanische Film, der dann kam, “La Teta Asustada“, von Claudia Llosa, hatte mich ziemlich umgehauen; ich hatte dann einen kleinen Text in der taz von morgen darüber geschrieben und danach die taz von heute gelesen.
Eigentlich hätt ich mir denken können, dass auch Diedrich Diederichsen, das Kreativendramolett “Alle Anderen” gut finden würde. Hier die Kritik des Kollegen, die ich ganz gut finde.
Irgendwie fürchte ich ein bißchen, dass ich der einzige bin, der “Alle Anderen” doof fand; aber das ist halt auch Punk. Und jetzt fällt mir doch noch jemand ein, dem der Film garantiert nicht seine “Cup of Tea” ist – nämlich der Kollege Andreas Becker, der in diesem Jahr Mitglied der FIPRESCI-Jury für die Panoramafilme ist.
Alle anderen Filme waren aber prima!
Richtig dumm würde ich natürlich da stehen, wenn “Alle… weiter lesen
Am frühen Morgen war ich erst in diesem Wettbewerbsfilm und danach in diesem Hotel, wo man sich als Pressemensch für diese Filme Karten holen muss, in die man mit seinem schönen Akkreditierungsding nicht reinkommt. Weil ich mir gedacht hatte: “das wird heute mal ein Supertag”, wollte ich mir Karten für “Kleopatra”, “West-Side-Story” und “Dorfpunks” holen. “West-Side-Story” hatte ich als Kind schon mal in einem Schwarz-Weissfernseher gesehen und war ganz beeindruckt gewesen und stellte mir ein Wiedersehen sehr interessant vor. Vielleicht würde mich dieser Film ja so déjà-vu-mäßig wieder mit meiner Kindheit verbinden.
Leider waren “West-Side-Story” und “Kleopatra” aber schon alle. Ich sagte “Macht ja nichts” und ging meiner Wege. Dann sah ich noch einmal auf diesen Zettel mit den Filmen, für die man Karten benötigt. Da stand auch “Alle Anderen”. Weil es mir nun lustig vorkam, den Mitarbeiter, der mir grad gesagt hatte, dass es für die… weiter lesen
Am besten gefiel mir bislang der trotz seiner vier Stunden nie langweilige japanische Film “Love Exposure“. Ziemlich schwer, diesen Film zusammenzufassen: es geht um: Christentum, Beichte, Sünde, die Kunst der Upskirt-Fotografie, Vater, Sohn und eine teuflische Sekte. Es geht um Fetische, Verwechslungen, Liebe und Pornografie. Es gibt die schöne Parole: „Let‘s commit a lot of sins“, die Merksätze: „All perverts were created equal“ und „Being pervert is just a way of life“. Yoko kastriert ihren Vater, der sie missbraucht hat (oder war es doch Koike, die Sektenführerin?; dass sie mit Kokain handelt, spielt keine weitere Rolle mehr.
Am Strand wird das 13te Kapitel des ersten Korintherbriefs vollständig zitiert.
Die Leute, die die zweite Stufe auf dem Weg zur Vollkommenheitin der Zero-Church erreicht haben, heissen actor. Alle Schauspieler dieses Films sind super!
Dorothee Wenner vom Forum, die den Film auch supergut findet, meinte, man ist ganz… weiter lesen












